Der beste Torjäger aller Zeiten spielte auch mal für Hertha


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Platz 19 – Platz 15: Vom Magier bis zum unbekannten Portugiesen

19. József Takács – 523 Tore

József Takács (* 30. Juni 1904 in Budapest; † 3. September 1983 ebenda) war ein ungarischer Fußballspieler. Der Stürmer konnte fünf Mal ungarischer Torschützenkönig werden und führte 1928 Ferencváros zum Sieg im Mitropapokal, dem Vorläuferwettbewerb des Europapokals.

József Takács spielte von 1917 bis 1926 bei Budapesti Vasas in der höchsten ungarischen Liga. Nachdem er 1926 als bester Torschütze der Meisterschaft auf sich aufmerksam machen konnte, wechselte József Takács eine Saison später zum Ferencvárosi Torna Club, einem der damals führenden Fußballklubs des Landes. In seinem ersten Jahr bei den „grünen Adlern“ konnte er sogleich 1928 die ungarische Meisterschaft gewinnen und erneut Torschützenkönig werden, bekannt wurde er insbesondere durch seine Auftritte im Mitropapokal 1928.

József Takács erreichte mit Ferencváros das Endspiel, wo er auf den Vorjahresfinalisten SK Rapid Wien traf. Das Hinspiel in Budapest konnte deutlich 7:1 gewonnen werden, wobei er drei Tore erzielte. Das Rückspiel in Wien ging 5:3 an Rapid, was für Ferencváros zum Titelgewinn reichte. Mit 10 Treffern im gesamten Bewerb konnte József Takács zudem die Ehrung des besten Torschützen entgegennehmen.

Der Stürmer blieb bis 1934 bei den Grün-Weißen aktiv, konnte noch zwei weitere Male Meister sowie noch drei Mal Torschützenkönig werden. 1932 gelangen ihm 42 Treffer in einer Saison, Ferencváros konnte zudem alle 22 Meisterschaftsspiele gewinnen. Auch seine Trefferquote im Nationaldress (26 Tore bei 32 Einsätzen) war imposant; Frankreichs Nationaltorwart Maurice Cottenet erklärte 1927 seinen Rücktritt aus der Équipe tricolore, nachdem Takács ihn beim 13:1-Sieg alleine sechsmal überwunden hatte.

18. Fritz Walter – 539 Tore

Auch Fritz Walter gehört in die Liste der +500er, wenn es nach der RSSSF. Und hier die Fakten: Friedrich „Fritz“ Walter (* 31. Oktober 1920 in Kaiserslautern; † 17. Juni 2002 in Enkenbach-Alsenborn) war ein deutscher Fußballspieler.

Fritz Walter gehört zu den herausragenden Persönlichkeiten des deutschen Fußballsports. Mit ihm als Kapitän gewann die Nationalmannschaft die Weltmeisterschaft 1954. Auf Vereinsebene hielt Walter dem 1. FC Kaiserslautern über 30 Jahre lang die Treue und gewann mit ihm zwei deutsche Meisterschaften (1951 und 1953).

Für seine fußballerischen und sozialen Verdienste wurde er vielfach geehrt und als damals erster Spieler zum Ehrenspielführer der Nationalelf ernannt.Fritz Walter starb 2002 in Alsenborn, weniger als ein Jahr nach dem Tod seiner langjährigen Ehefrau Italia.

Beim Viertelfinalspiel der Fußball-WM 2002 gegen die Fußballnationalmannschaft der Vereinigten Staaten spielten die deutschen Spieler ihm zu Ehren mit Trauerflor.

17. Hugo Sánchez – 541 Tore

Hugo Sánchez Márquez (* 11. Juli 1958 in Mexiko-Stadt) ist ein ehemaliger mexikanischer Fußballspieler und heutiger Trainer. Er gilt als einer der besten mexikanischen Fußballspieler der Geschichte.

Hugo Sánchez wurde schon als 14-Jähriger in die mexikanische Juniorenauswahl berufen. Seine Vereinskarriere begann er im Nachwuchsbereich der UNAM Pumas, dem Fußballverein der Nationalen Autonomen Universität von Mexiko (Universidad Nacional Autónoma de México, kurz UNAM). 1976 rückte er in die Profimannschaft auf, wo er nur ein Jahr später den ersten nationalen Meistertitel der Vereinsgeschichte feierte. In den folgenden Jahren eilte er mit den Pumas von Erfolg zu Erfolg: 1980 und 1981 gewann die Universitätsmannschaft aus Mexiko-Stadt den CONCACAF Champions’ Cup, bei dem die besten Vereinsmannschaften aus Nord- und Zentralamerika gegeneinander antreten. 1981 sicherte sich die Mannschaft außerdem die Copa Interamericana durch einen Sieg über Südamerikas Champion Nacional Montevideo und holte wiederum die mexikanische Meisterschaft. Bei diesen Titeln machte auch besonders Sánchez von sich reden, der für Tore am Fließband sorgte und sich damit auch für europäische Spitzenteams interessant machte.

Ende 1981 verließ Sánchez, der als genialer Techniker wie als kaltblütiger Torschütze glänzte, Mexiko und wechselte nach Spanien zum Spitzenklub Atlético Madrid. 1985 wurde er dort mit 19 Toren Torschützenkönig, ehe er sich dafür entschied, zum Lokalrivalen Real Madrid zu wechseln.

In den sieben Jahren bei Real Madrid feierte Sánchez die größten Erfolge seiner Karriere. Der Stürmer, der sich selbst als Künstler auf dem Fußballfeld bezeichnete, sicherte sich zwischen 1986 und 1990 viermal die spanische Torjägerkanone und traf beinahe nach Belieben. Fünfmal gewann er in Folge die Spanische Meisterschaft (1986 bis 1990), holte zweimal die Copa del Rey (1985 und 1989) und siegte 1986 im UEFA-Pokal.

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In den 90er Jahren ging es steil bergab

Sánchez war einer der besten und torgefährlichsten Stürmer der 1980er Jahre und harmonierte hervorragend mit seinen Sturmpartnern Jorge Valdano und Emilio Butragueño. Trotz seiner sportlichen Erfolge war der Mexikaner in der spanischen Hauptstadt nicht unumstritten, weil er einen ausgeprägten Hang zur Selbstdarstellung an den Tag legte. Bei den Gegnern war Sánchez, zu dessen Repertoire häufig versteckte Fouls und Schwalben gehörten, ebenfalls wenig beliebt.

Nachdem er sich im Jahre 1990 den Goldenen Schuh als bester europäischer Torschütze mit 38 Treffern für Real gesichert hatte, ging es ab 1991 mit seiner Karriere bergab. Anfang des Jahres zog er sich eine schwere Knieverletzung zu und konnte zwölf Monate nicht spielen. Als die gesundheitlichen Probleme behoben waren, erhielt der Ballartist wegen Aufsässigkeit eine zweimonatige vereinsinterne Sperre.

Als Konsequenz trennte sich Sánchez 1992 von Real und schloss sich in seiner Heimat dem Erstligisten Club América an. Auch bei seinem neuen Verein bekam der 1,74 m große Starstürmer wegen seiner Eskapaden Probleme, kehrte daher im Sommer 1993 nach Spanien zurück und schloss sich, mittlerweile 35 Jahre alt, dem Erstligisten Rayo Vallecano an.

Nach der WM 1994 kehrte er wiederum nach Mexiko zurück und unterschrieb einen Vertrag bei CF Atlante. Doch auch hier hielt es ihn nicht lange und so wechselte der 37-Jährige im September 1995 zum österreichischen Zweitligisten FC Linz. Nach weiteren kurzen Engagements bei Dallas Burn in der Major League Soccer und Atlético Celaya beendete er 1997 seine Karriere.

15. Lionel Messi – 544 Tore

Bei der überraschenden 1:2 Niederlage des FC Barcelona gegen den FC Valencia in der Primera Division im April 2016 schoss Lionel Messi sein 500. Karrieretor.

Ein neuer Rekord für den Barca-Superstar. Und hierfür brauchte der Argentinier weniger als 11 Jahre, nachdem der damals 17-jährige Bubi sein erstes Tor für Barca gegen Albacete geschossen hatte. Doch Messi ist damit noch nicht Top of the Pops sondern nur die Nummer 15 auf der Welt (Stand Ende April 2016).

Vor ihm im Eliteklub der 500er sind 14 Fußballer – aber Lionel Messi wird natürlich noch einige Jahre spielen.

Auf der folgenden Seite machen wir einen kleinen Schlenker und zeigen ein Video über Lionel Messi. Und wer am Ende des Posts noch Lust auf Mehr hat, dem empfehlen wir ein Kurzportrait des Vereins von Lionel Messi mit dem Titel: “Der Mythos FC Barcelona”. Auf der übernächsten Seite geht es mit dem Ranking der +500 Torschützen weiter.

15. Fernando Peyroteo – 544 Tore

Fernando Baptista de Seixas Peyroteo de Vasconcelos (* 10. März 1918 in Humpata, Angola; † 28. November 1978) war ein portugiesischer Fußballspieler und einer der bedeutendsten Stürmer in der portugiesischen Fußballgeschichte.

Seine Karriere startete er bei Sporting Luanda in Angola, ehe er im Alter von 19 Jahren zu Sporting Lissabon kam. Dort bildete er mit Jesus Correia, Vasques, Albano und José Travassos die sogenannten „Cinco Violinos“ („Fünf Violinen“). Nach zwölf Jahren bei Sporting, wechselte er im Jahre 1949 zum Stadtrivalen Belenenses Lissabon. Dort wurde er jedoch nicht glücklich und beendete nach einer Saison seine aktive Fußballerkarriere um Trainer zu werden.

1961 übernahm er kurzzeitig in Nachfolge von Armando Ferreira die Position des Nationaltrainers. In seinem ersten Spiel, einem Qualifikationsspiel zur Weltmeisterschaft 1962 am 8. Oktober 1961, verlor Portugal gegen Luxemburg mit 2:4. Dabei gab Eusébio sein Debüt, blieb aber ohne Tor. Zwei Wochen später unterlag Peyroteo mit Portugal im Londoner Wembley-Stadion im letzten Qualifikationsspiel mit 0:2 gegen England, womit sich die Gastgeber qualifizierten. Das war gleichzeitig das Ende seiner Zeit als Nationaltrainer. Er wurde durch seinen Vorgänger ersetzt.

Für die Portugiesische Fußballnationalmannschaft bestritt er in seiner Karriere nur 20 Spiele, wobei es in der damaligen Zeit weniger Länderspiele gegeben hatte. Dabei erzielte er 15 Tore. Sein erstes Länderspiel war ein 1:1-Unentschieden gegen Deutschland am 14. April 1938. Sein letztes am 20. März 1949 gegen Spanien endete ebenfalls 1:1.

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