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Die 21 schlechtesten Fußball-Debüts aller Zeiten


DIE STORY IN KURZEN VIDEOS

DIE STORY IN KURZEN ESSAYS

Debüt 7 – 4: Vom Debüt des Brutalos Alptraum bis zum Desaster des besten Spielers der Welt

7. Tomas Repka – West Ham United

Tomas Repka: Ein eher rustikaler Typ; Foto: Getty Images
Tomas Repka: Ein eher rustikaler Typ; Foto: Getty Images

Tomas Repka gehörte zu den Spielern der rustikaleren Sorte. Er liebte, wie es die Engländer auszudrücken pflegen, den ‘combative approach’ zum Thema Fußball, allerdings gepaart mit den Charakter- und Fußballeigenschaften ‘rash tackles’, mangelnde Selbstdisziplin und einer Vorliebe für Platzverweise.

Man hätte jetzt denken können, dass der Nationalspieler aus Tschechien bei seinem Debüt für West Ham mit Bedacht vorgehen würde, doch weit gefehlt.

Der mit 10 Millionen US-Dollar Ablösesumme damalige Rekordtransfer flog gleich beim ersten Pflichtspiel vom Platz und nur um zu beweisen, dass er es noch nicht verlernt hat, machte er das gleiche wieder.

Nämlich in seinem ersten Spiel nach der Sperre. Repka fing sich dann und spielte mehr als 200 mal für West Ham. Doch seine insgesamt 19 Roten Karten sind wirklich rekordverdächtig.

6. Graeme Souness – Glasgow Rangers

Rudelbildung mit dem Player-Manager; Foto: Getty Images

Graeme Souness war in den 80er Jahren eine große Nummer im englischen Fußball. Als ihn zum Ende der Karriere die Glasgow Rangers dann als Player-Manager verpflichteten, galt das als großer Coup. Spieler-Trainer haben es natürlich besonders schwer, die Balance zu finden.

Auf der einen Seite emotionaler Spieler und Leader auf dem Platz, auf der anderen Seite kühler Analytiker und Vorbild.

Dieses fiel Graeme Souness bei seinem Debüt etwas schwer. Das Auftaktmatch begann mit einigen Fouls der übleren Sorte und irgendwann glaubte der Spieler-Trainer, er müsse seinem Team zeigen, wie man zurückschlägt.

Ein böses Foul gegen George McCluskey brachte ihm ein frühes Duscherlebnis und resultierte in einer Massenkeilerei auf dem Platz. 21 von 22 Spielern erhielten ihre Karten und die Rangers verloren 2:1.

5. Tim Wiese – TSG Hoffenheim

Tim Wiese versaute sich die Karriere. (Photo by Simon Hofmann/Bongarts/Getty Images)
Tim Wiese versaute sich die Karriere. (Photo by Simon Hofmann/Bongarts/Getty Images)
Tim Wiese war ein Großmaul aber lange auch ein guter Torwart. Bei Werder Bremen jedenfalls. Als er jedoch zur TSG Hoffenheim wechselte, war es vorbei, mit den guten Leistungen, dem Glück – mit allem.

Das erste Pokalspiel beim Berliner AK ging mit 4:0 verloren und Wiese war bald darauf alles los.

Seinen Platz in der Nationalmannschaft, seinen Platz im Tor der TSG Hoffenheim und seinen Job.

Vielleicht kommt er ja nochmals als Wrestler wieder.

EINE ANDERE LIGALIVE STORY?

4. Lionel Messi – Argentinien

Das ging daneben für Lionel Messi. (Photo by Alexander Hassenstein/Getty Images)
Wie alles begann: Peking 2008 war das einzige erfolgreiche Turnier für Lionel Messi mit der argentinischen Nationalmannschaft. (Photo by Alexander Hassenstein/Getty Images)

Für den legitimen Nachfolger Maradonas, als der Lionel Messi bereits mit 18 Jahren  von seinen Landsleuten in Argentinien angesehen wurde, sollte das Debüt im Nationaldress eigentlich ein erster großer Karriere-Höhepunkt sein.

Doch Debüts verursachen auch Stress. Zu viel für Lionel Messi. Messi wurde in seinem ersten Spiel für die argentinische Nationalmannschaft in der 63. Minute eingewechselt. Es ging gegen Ungarn.

Und nach 2 Minuten auf dem Platz wollte Leo zu einem seiner Barcelona-Solos ansetzen. Für seinen ungarischen Gegenspieler war Messi zu schnell. Dieser zog am Trikot, Messi wollte sich frei machen.

Ein Wischer ins Gesicht des Ungarn. Und da war der Debütant mir roter Karte auch schon wieder draußen. Kaum länger als 120 Sekunden auf dem Platz fand man Lionel Messi später weinend vor Scham in der Kabine. Doch was folgte, wissen wir.

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