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Die 25 schlechtesten Spieler von Borussia Dortmund im 21. Jahrhundert


DIE STORY IN KURZEN VIDEOS

DIE STORY IN KURZEN TRAKTATEN

Flop 19 – Flop 15: Von afrikanischen Anti-Torjägern bis zu schwäbischen Missverständnissen

Flop 19 – Matthew Amoah (2005 – 2007) – Der Anti-Torjäger

Matthew Amoah war in seiner Dortmunder Zeit ein echter Anti-Torjäger. Foto: Getty Images
Matthew Amoah war in seiner Dortmunder Zeit ein echter Anti-Torjäger. Foto: Getty Images

Als Torjäger-Schnäppchen kam Matthew Amoah 2005 nach Dortmund. Doch schon sein Einstand misslang völlig, nachdem der Stürmer verletzt von einem Länderspiel wiederkam.

In der Folge pendelte der Ghanaer meistens zwischen Tribüne und Ersatzbank. Insgesamt schaffte es Amoah auf 17 Spiele für den BVB – ohne jegliche Torbeteiligung.

Entsprechend schnell ging es wieder weg vom BVB. Zurück nach Holland. In Breda konnte er wieder an seine alte Form anknüpfen und erzielte in 101 Spielen 42 Tore. Da er im Laufe der Zeit jedoch seltener zum Einsatz kam, wechselte er zur Spielzeit 2011/12 zum türkischen Erstligisten Mersin İdman Yurdu. In der türkischen Liga kam er aber lediglich zu fünf Einsätzen und wechselte deshalb zur Saison 2012/13 zum niederländischen Erstligisten SC Heerenveen, bei dem er Bas Dost ersetzen sollte.

Zur Saison 2013/14 verpflichtete der Ligarivale Heracles Almelo den Stürmer. Im Jahr 2016 spielte er kurzzeitig für den niederländischen Verein VV Baronie, ehe er im Sommer 2016 zum RKSV Halsteren wechselte

Flop 18 – Steven Pienaar (2006 – 2007) – Der Geist

Steven Pienaar kam 2006 ablösefrei nach Dortmund. Foto: Getty Images
Steven Pienaar kam 2006 ablösefrei nach Dortmund. Foto: Getty Images
Ablösefrei kam Steven Pienaar 2006 nach Dortmund. Dort sollte der Südafrikaner die Spielmacherposition von Tomáš Rosický übernehmen und das BVB-Spiel lenken. Das klappte jedoch gar nicht. Zu selten überzeugte Pienaar.

Das klappte jedoch gar nicht. Zu selten überzeugte Pienaar. In 25 Spielen gelang ihm genau eine Torvorlage und die bereits am zweiten Spieltag.

Nach einem Jahr schob Dortmund Pienaar nach Everton ab.  Dort wurde es aber deutlich besser für den Südafrikaner.

Denn er spielte insgesamt 159 Mal für die Toffees und schoss immerhin 20 Tore. Zwischendurch versuchte er sich auch mal bei den Tottenham Hotspurs. Das war eher so wie in Dortmund. Also richtig schlecht.

Flop 17 – Diego Fernando Klimowicz (2007 – 2009) – Der Altersschwache

Diego Fernando Klimowicz war trotz seiner damals 33 Jahre die große Torjägerhoffnung des BVB. Foto: Getty Images
Diego Fernando Klimowicz war trotz seiner damals 33 Jahre die große Torjägerhoffnung des BVB. Foto: Getty Images
Beim VfL Wolfsburg noch die große Nummer, in Dortmund nicht mehr als eine Randerscheinung. Der Stürmer war trotz seiner damals 33 Jahre die große Torjägerhoffnung des BVB.

Am 4. Januar 2009 wechselte Klimowicz zum VfL Bochum, bei dem er einen Vertrag bis zum 30. Juni 2010 unterschrieb.

Sein letztes Spiel absolvierte er am 16. April 2010 gegen den 1. FC Köln, bevor er aufgrund von Hüftproblemen seine Karriere zum Ende der Saison 2009/10 beendete.

Nach seinem Karriere-Aus kehrte er nach Argentinien zurück. Ein Comeback bei den Boca Juniors schloss er trotz mittlerweile geheilter Hüfte aus. Immerhin klappte es nach Dortmund beim VfL Bochum dann schon wieder etwas besser. 26 Spiele und 7 Tore sind so schlecht nicht. Nur sechs Bundesligatreffer gelangen dem Argentinier dagegen für die Schwarz-Gelben. Kein Vergleich zu den 149 Spielen und 57 Toren Toren, die er für Wolfsburg schoss.

Flop 16 – Robert Kovac (2007 – 2009) – Der falsche Notnagel

Zusammen mit Christian Wörns sollte Robert Kovac die Abwehr des BVB stabilisieren. Foto: Getty Images
Zusammen mit Christian Wörns sollte Robert Kovac die Abwehr des BVB stabilisieren. Foto: Getty Images
Keine Frage: Bei Leverkusen und München gehörte Robert Kovac zu einem der besten Innenverteidiger der Bundesliga. 

Zur Saison 2007/08 kehrte Kovač in die Bundesliga zurück und unterschrieb bei Borussia Dortmund. Aufgrund der Vertragsauflösung bei Juventus war keine Ablöse zu entrichten.

Zusammen mit Christian Wörns sollte er die Abwehr des BVB stabilisieren. Doch das gelang nun gar nicht. Denn die beiden bildeten eine altersschwache Abwehrkette, die viel zu langsam war.

Da war die Enttäuschung groß. Unter Jürgen Klopp wurde Kovac 2008 dann flugs ausrangiert. Am 29. Januar 2009 wechselte er zu Dinamo Zagreb, wo er Kapitän und Abwehrchef wurde und am Ende der Saison zwei Titel gewann. Am 2. Juni 2010 beendete Kovač seine aktive Karriere. Heute ist er Co-Trainer von seinem Bruder Nico bei Eintracht Frankfurt.

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Flop 15 – Julian Schieber (2012 – 2014) – Das schwäbische Missverständnis

Julian Schieber wechselte 2012 aus Stuttgart nach Dortmund. Foto: Getty Images
Julian Schieber wechselte 2012 aus Stuttgart nach Dortmund. Foto: Getty Images

Fehleinkäufe waren in der Zeit des BVB-Megalomanen Gerd Niebaum und der Manager-Niete Michael Meier an der Tagesordnung. In der Zeit von Jürgen Klopp allerdings eher selten.

Für 5,5 Millionen Euro holte ihn Dortmund 2012 aus Stuttgart, wo der Stürmer den nächsten Karriereschritt machen wollte.

Das klappte nicht wirklich, denn meistens war er nur Ersatz. In 35 Spielen schoss er 3 Tore.Mittlerweile spielt Schieber bei FC Augsburg. Die Verletzungen begleiten ihn.

 

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Flop 14 – Flop 10: Vom sympathischen Flop bis zum Frisuren-Flop

Flop 14 – Nelson Valdez (2006 – 2010) – Der Sympathische

An seinem Kampfgeist und der Einstellung haperte es bei Nelson Valdez in Dortmund nie. Foto: Getty Images
An seinem Kampfgeist und der Einstellung haperte es bei Nelson Valdez in Dortmund nie. Foto: Getty Images
An seinem Kampfgeist und der Einstellung haperte es bei Nelson Valdez in Dortmund nie.

Doch eigentlich war der Paraguayer 2006 von Bremen gekommen, um Tore zu schießen.

In seiner ersten Saison gelang ihm das erst am 32. Spieltag. Rund 5 Millionen Euro Ablöse zahlte der BVB für Valdez, der es auf magere 16 Buden in 113 Spielen im Trikot der Schwarz-Gelben brachte.

Das sind mehr als 300.000 Euro pro Tor. Bei seinen späteren Stationen wurden die Leistungen nicht viel besser. Eintracht Frankfurt war weniger erfreut über die Performance. Der Aufenthalt von Valdez am Main war entsprechend kurz. Jetzt spielt der Südamerikaner in den USA.

Flop 13 – Dimitar Rangelov (2009 – 2012) – Warum ausgerechnet Ihn?

Dimitar Rangelov wechselte 2009 zum BVB. Foto: Getty Images
Was Dortmund mit dem ehemaligen Cottbusser Dimitar Rangelov wollte, bleibt den Fans bis heute ein Rätsel. Der Bulgare wechselte 2009 zum BVB, wobei er sich dort nie durchsetzen konnte.

In elf Bundesligaspielen markierte Rangelov dagegen nur 1 Tor für den BVB.

Nach nur einer Saison war bei der Borussia Ende und er wurde in den zwei folgenden Jahren jeweils verliehen. Nach Dortmund ging es zu Maccabi Tel Aviv und zum FC Luzern. Da war er richtig erfolgreich. Bei beiden Vereinen.

Es liegt halt nicht immer nur am Spieler, wenn es nicht klappt.

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Flop 12 – Uwe Hünemeier (2000-2010) – Vom Hoffnungsträger zur Enttäuschung

2000 wurde Uwe Hünemeier von Borussia Dortmund in die Nachwuchsabteilung übernommen. Foto: Getty Images
2000 wurde Uwe Hünemeier von Borussia Dortmund in die Nachwuchsabteilung übernommen. Foto: Getty Images

Uwe Hünemeier spielte in seiner Jugend beim FC Gütersloh und machte dort durch starke Leistungen Talentsucher von Bundesligisten auf sich aufmerksam. 2000 wurde er von Borussia Dortmund in die Nachwuchsabteilung übernommen.

Nur vier Jahre später spielte er in der zweiten Mannschaft des BVB, ehe er ein weiteres Jahr später seinen ersten Profivertrag erhielt. Bei Dortmund blieb der Innenverteidiger noch bis 2010, kam jedoch nicht über die Rolle des Ergänzungsspielers hinaus. Nur fünf Bundesligapartien absolvierte Hünemeier im schwarz-gelben Trikot.

Beim SC Paderborn schaffte es Hünemeier später dann doch noch zum Stammspieler in der Bundesliga – wenn auch nur für eine Saison.  Eine Zeit lang spielte Hünemeier in der 2. Liga in England, mittlerweile ist er wieder zurück in Paderborn.

 

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Flop 11 – Milos Jojic (2014 – 2015) – Das gescheiterte Talent

Milos Jojic kam im Winter 2013/14 für 2,2 Millionen Euro nach Dortmund. Foto: Getty Images
Milos Jojic kam im Winter 2013/14 für 2,2 Millionen Euro nach Dortmund. Foto: Getty Images

Jojic kam im Winter 2013/14 für 2,2 Millionen Euro nach Dortmund und war dazu auserkoren, die zahlreichen Verletzungen im Team zu kompensieren.

Das gelang dem Serben allerdings gar nicht: Denn die meiste Zeit verbrachte er auf der Bank – Ergänzungsspieler heißt das im neudeutschen Fußballer-Sprech.

Nach 29 Spielen und vier Toren flüchtete Jojic 2015 nach Köln, wo er ebenfalls zumeist die Bank hütete. Mittlerweile spielt er in der Türkei.Ob das nochmal klappt mit der großen Karriere?

 

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Flop 10 – Kevin Kampl (2015) – Jojic Reloaded

Genau ein halbes Jahr dauerte das Engagement von Kevin Kampl bei Borussia Dortmund. Foto: Getty Images
Genau ein halbes Jahr dauerte das Engagement von Kevin Kampl bei Borussia Dortmund. Foto: Getty Images
Genau ein halbes Jahr dauerte das Engagement von Kevin Kampl bei Borussia Dortmund. Hoffnungsträger? Naja!

In der Winterpause 2014/15 für 12 Millionen Euro aus Salzburg zu den Schwarz-Gelben gekommen, sollte Kampl helfen, die Borussia vor dem Abstieg zu retten und wieder auf Kurs zu bringen.

Allerdings überzeugte der slowenische Nationalspieler nur selten. Als Einwechselspieler brachte es der Mittelfeldakteur auf 14 Einsätze und zwei Vorlagen.

2015 flüchtete er nach Leverkusen. Dort lief es eindeutig besser. Genau wie jetzt in Leipzig.

 

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Flop 9 – Flop 5: Vom Lückenfüller-Flop zum Schnellschuss-Flop

Flop 9 – Martin Amedick (2006-2008) – Der Lückenfüller

Martin Amedick wurde 2006 von Borussia Dortmund aufgrund herber Defensivprobleme verpflichtet. Foto: Getty Images
Martin Amedick wurde 2006 von Borussia Dortmund aufgrund herber Defensivprobleme verpflichtet. Foto: Getty Images

Martin Amedick wurde 2006 von Borussia Dortmund aufgrund herber Defensivprobleme verpflichtet. Der talentierte Innenverteidiger kam ablösefrei von Eintracht Braunschweig.

Amedick spielte zwei Saisons beim BVB, in denen er 34 Spiele in der Bundesliga absolvierte.

Doch zahlreiche schwache Auftritte sorgten dafür, dass Amedick schnell weiter zum Zweitligisten Kaiserslautern wechselte. Von dort ging es nach Frankfurt und nach Paderborn.

Zum Schluss allerdings zur 2. Mannschaft der Westfalen.

Flop 8 – Chris Löwe (2011-2013) – Der rasante Auf- und Abstieg

Chris Löwe kam völlig überraschend im Jahre 2011 vom Viertligaverein Chemnitzer FC in die Bundesliga zum BVB. Foto: Getty Images
Chris Löwe kam völlig überraschend im Jahre 2011 vom Viertligaverein Chemnitzer FC in die Bundesliga zum BVB. Foto: Getty Images
Chris Löwe kam völlig überraschend im Jahre 2011 vom Viertligaverein Chemnitzer FC in die Bundesliga zum BVB. Dieser Sprung war allerdings zu groß.Viel zu groß, wie sich schnell herausstellte.

7 Spiele für die erste Mannschaft des BVB, dann noch 6 Spiele für die zweite Mannschaft. Das war es. Dem Außenverteidiger war die Nervosität häufig anzumerken.

Und auch die Leistungen gingen stetig bergab. Wegen der wenigen Einsatzzeiten entschied sich Löwe für einen Wechsel nach Kaiserslautern. In Kaiserslautern spielte Löwe deutlich erfolgreicher. Aber das war auch die 2. Bundesliga. Seit 2016 kickt er auf der Insel für Huddersfield.

 

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Flop 7 – Sunday Oliseh (2000 – 2005) – Der Nasenbrecher

Sunday Oliseh sorgte erst beim 1.FC Köln, dann bei Amsterdam und Juventus für Furore. Foto: Getty Images
Sunday Oliseh sorgte erst beim 1.FC Köln, dann bei Amsterdam und Juventus für Furore. Foto: Getty Images

Sunday Oliseh sorgte erst beim 1.FC Köln, dann bei Amsterdam und Juventus für Furore. 2000 holte ihn Dortmund für 7,5 Millionen Euro zurück nach Deutschland.

Gelohnt hat es sich für Dortmund nicht wirklich.

Verletzungen bremsten ihn und so wurde er nach Bochum ausgeliehen, wo er einem Mitspieler die Nase brach.

Irgendwie ging nach einer sehr erfolgreichen Karriere plötzlich gar nichts mehr. In Bochum flog er raus, genauso wie bei den Schwarz-Gelben eine Saison später. Auf seinem BVB-Konto stehen 53 Spiele und genau 1 Tor.

Flop 6 – Victor Ikpeba (1999 – 2002) – Übergewicht, Trainerkritik, Schlägereien

Sechs Millionen Euro bezahlte Borussia Dortmund 1999 an den AS Monaco für Stürmer Victor Ikpeba. Foto: Getty Images
Sechs Millionen Euro bezahlte Borussia Dortmund 1999 an den AS Monaco für Stürmer Victor Ikpeba. Foto: Getty Images

Sechs Millionen Euro bezahlte Borussia Dortmund 1999 an den AS Monaco für Stürmer Victor Ikpeba. Ein Fehler, wie sich im Nachhinein herausstellte. Der damals 29-Jährige machte in Dortmund in erster Linie durch Übergewicht, Trainerkritik, Schlägereien mit Mitspielern und mangelnde Disziplin auf sich aufmerksam.

Der damals 29-Jährige machte in Dortmund in erster Linie durch Übergewicht, Trainerkritik, Schlägereien mit Mitspielern und mangelnde Disziplin auf sich aufmerksam.

Seine Leistungen reichten daher in der Regel nur für die Ersatzbank. In zwei Jahren schaffte es Ikpeba lediglich auf 30 Spiele und 3 kümmerliche Tore. Ziemlich wenig Leistung für ziemlich viel Geld.

Was der BVB ja schon damals nicht mehr so richtig hatte.

Flop 5 – Delron Buckley (2005 – 2009) – Der Schnellschuss

Ein starkes Jahr in Bielefeld überzeugte die BVB-Verantwortlichen von Delron Buckley. Foto: Getty Images
Ein starkes Jahr in Bielefeld überzeugte die BVB-Verantwortlichen von Delron Buckley. Doch dort enttäuschte der Stürmer auf ganzer Linie.

Sein erstes und einziges Tor für Dortmund erzielte er am 33. Spieltag der Saison 2007/08 – ausgerechnet gegen Bielefeld.

Buckley schaffte es nur auf 62 Einsätze für die Schwarz-Gelben. Ein Hoch hatte der Südafrikaner dann einige Jahre später beim Karlsruher SC. In den Jahren 2011 und 2012 kam er auf 40 Spiele – allerdings schoss er nur 2 Tore.

Nach dem Abstieg mit dem Karlsruher SC aus der 2. Bundesliga 2011/12 verließ Buckley den Verein und unterschrieb im Juni 2012 einen Vertrag bei Maritzburg United in Südafrika. Seit Sommer 2014 ist er vereinslos.

Flop 4 – Flop 1: Vom Null Bock Lückenfüller-Flop bis zum Fürchterlichen

Flop 4 – Adnan Januzaj (2015) – Null Bock

Kurz vor Ende der Wechselfrist 2015 sicherte sich Dortmund in einem Leihgeschäft die Dienste von Adnan Januzaj. Foto: Getty Images
Kurz vor Ende der Wechselfrist 2015 sicherte sich Dortmund in einem Leihgeschäft die Dienste von Adnan Januzaj. Foto: Getty Images
Kurz vor Ende der Wechselfrist 2015 sicherte sich Dortmund in einem Leihgeschäft die Dienste von Adnan Januzaj. Der Belgier galt als großes Talent und Wunderknabe. Doch das stellte sich als ziemlich falsch heraus.

Doch in Dortmund enttäuschte Januzaj, war unmotiviert und keine große Hilfe. Nach einem halben Jahr und sechs Bundesligaeinsätzen kehrte der Mittelfeldspieler im Winter zurück zu ManU.

Danach versuchte er es beim AFC Sunderland in der nordenglischen Provinz. Hartes Brot! Deshalb ging es weiter nach Spanien zu Real Sociedad san Sebastian.

 

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Flop 3 – Ciro Immobile (2014 – 2015) – Die Diva, die kein Deutsch lernen wollte

Einer der größten BVB-Flops der letzten Jahre war Ciro Immobile. Foto: Getty Images
Einer der größten BVB-Flops der letzten Jahre war Ciro Immobile. Foto: Getty Images
Einer der größten BVB-Flops der letzten Jahre war Ciro Immobile. Für rund 19 Millionen Euro holte Dortmund den Italiener als Nachfolger von Robert Lewandowski.

Doch der hatte so seine Schwierigkeiten. Nicht nur mit der deutschen Sprache. Immobile, damals gerade Torschützenkönig in Italien geworden, sorgte mit drei Treffern in 24 Bundesligaspielen für wenig Torgefahr und meckerte über die fehlende Integration im Team.

Nach einer Saison war für ihn Schluss in Dortmund. Mittlerweile spielt der Stürmer wieder in Italien.

 

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Flop 2 – Flavio Conceicao (2003 – 2004) – Der Real-Flop

Flavio Conceicao kam 2003 von Real Madrid nach Dortmund. Foto: Getty Images
Flavio Conceicao kam 2003 von Real Madrid nach Dortmund. Foto: Getty Images

Von Real Madrid kam der Brasilianer 2003 als Hoffnungsträger zur Borussia und legte einen Start nach Maß hin.

Im ersten Spiel, gleich ein Derby gegen Schalke 04, traf Conceicao per Freistoß und ebnete so den Weg zum 2:2-Unentschieden. Eine Leistung, an die der Mittelfeldspieler fortan selten anknüpfte. Und so wurde er zu einem der größten BVB Flops im 21. Jahrhundert.

Nach einer Saison mit 14 Einsätzen ging es für Conceicao direkt weiter in die Türkei.

Dort holte er mit Galatasaray Istanbul 2005 den Pokal. Im August 2005 unterschrieb Conceição einen Zweijahresvertrag bei Panathinaikos Athen, der aber im Januar 2006 aufgrund von schwachen Leistungen nach gegenseitigem Einvernehmen aufgelöst wurde.

Flop 1 – Juan Fernandez (2002-2005) – Der Faulpelz

Von 2002 bis 2005 kickte Juan Fernandez beim BVB und kam insgesamt nur 14-mal zum Einsatz. Foto: Getty Images
Juan Fernandez absolvierte für die argentinische Nationalmannschaft genau ein Spiel. Bei Borussia Dortmund waren es auch nicht viel mehr Partien. 

Juan Ramón Fernández begann seine Karriere 1997 bei Estudiantes de La Plata, in der Saison 1997/98 debütierte er in der höchsten argentinischen Spielklasse. Nachdem er dort von Jahr zu Jahr mehr Einsätze bekam und letztendlich zum Stammspieler heranwuchs, wechselte er im Sommer 2002 für ungefähr 1,5 Millionen US-Dollar zum damals amtierenden deutschen Meister Borussia Dortmund.

Von 2002 bis 2005 kickte der Außenverteidiger beim BVB und kam insgesamt nur 14 mal zum Einsatz. Die meiste Zeit war Fernandez eher Ersatz- als Stammkraft. Das gefiel ihm gar nicht und so reiste er vor der Saisonvorbereitung 2003 unerlaubt in sein Heimatland.

Der BVB hatte kein Verständnis für diese Aktion und bestrafte ihn mit einer saftigen Geldbuße von 100 000 Euro. Nach den Verletzungen von Torsten Frings und Evanilson rückte Fernandez dann öfter in den Fokus, doch bereits zur Rückrunde ging er zurück in seine Heimat.

Dass sich Geduld auszahlen kann und aus vermeintlichen Flops noch wichtige Spieler werden können, zeigen unsere beiden Schlussbeispiele auf den beiden folgenden Seiten.

Vom Flop zum Aha- Spieler – So kann es gehen

Geduld kann sich auszahlen – Beispiel 1 – Oliver Kirch (2012-2015)

Bestes Beispiel dafür, dass sich Geduld manchmal auszahlt, ist dagegen Oliver Kirch. Foto: Getty Images
Bestes Beispiel dafür, dass sich Geduld manchmal auszahlt, ist dagegen Oliver Kirch. Foto: Getty Images

Dass man mit Spielern auch mal Geduld haben muss und keinen zu früh abschreiben sollte, zeigt das Beispiel Oliver Kirch. Dieser wechselte 2012 zu Borussia Dortmund – als Ergänzungsspieler. Damals war der BVB amtierender deutscher Meister.

Der Mittelfeldspieler kickte insgesamt drei Spielzeiten in Dortmund, kam zunächst aber gar nicht zum Einsatz. Zum Ende seiner Schaffenszeit mauserte sich Kirch dann und kam auf insgesamt 18 Einsätze.

Darunter waren einige sehr gute Auftritte im Europapokal und auch in der Meisterschaft. Im Jahr 2015 unterschrieb Kirch einen Vertrag beim SC Paderborn. Das war keine gute Idee.

Nachdem der Vertrag mit dem Abstieg Paderborns in die 3. Liga zur Saison 2016/17 die Gültigkeit verlor, gab Kirch am 6. Juli 2016 sein Karriereende bekannt.

Oliver Kirch - Steckbrief

Oliver Kirch wechselte 2012 zu Borussia Dortmund. Foto: Getty Images
Vereine in der Jugend
1988–1997
1997–1999
1999–2001
SuS Legden
SuS Stadtlohn
SpVgg Vreden
Vereine als Aktiver
JahreVereinSpiele (Tore)
2001–2002
2002–2003
2003–2007
2003–2007
2007–2010
2010–2012
2012–2015
2012–2015
2015–2016
Spvgg Vreden
SC Verl
Borussia Mönchengladbach
Borussia Mönchengladbach Amateure/II
Arminia Bielefeld
1. FC Kaiserslautern
Borussia Dortmund
Borussia Dortmund II
SC Paderborn 07
35 (5)
32 (3)
22 (0)
32 (2)
71 (7)
52 (1)
18 (1)
6 (0)
7 (0)

Geduld kann sich auszahlen – Beispiel 2 – Adrian Ramos (2014 - 2017)

Adrian Ramos trug das BVB-Trikot von 2014 bis 2017. Foto: Getty Images
Adrian Ramos trug das BVB-Trikot von 2014 bis 2017. Foto: Getty Images
Einige zünden schnell, andere später und einige gar nicht. Bei Adrian Ramos bestand Hoffnung auf Kategorie 2. Ramos spielte seit 2014 für die Borussia und lieferte eine nur höchst mäßige erste Saison ab.

Zu groß waren die Fußstapfen, die Robert Lewandowski hinterlassen hatte. In 29 Spielen traf Ramos nur sechs mal – zu wenig für einen Top-Verein wie Dortmund.

Auch 2015/16 sah es zunächst düster aus, doch am Ende kam Ramos in 39 Einsätzen zu immerhin 16 Scorerpunkten – davon zehn Toren und sechs Vorlagen. Geduld kann sich eben auszahlen.

Und weil der BVB in Sachen Spielerplanung und Transfers mittlerweile deutlich besser aufgestellt ist als noch vor 5 oder 10 Jahren, soll alsbald auch wieder die Meisterschale an den Borsigplatz geholt werden.

EINE ANDERE LIGALIVE STORY?

Adrian Ramos – Steckbrief

Und Ramos überzeugte anfangs auch nicht. Foto: Getty Images
Und Ramos überzeugte anfangs auch nicht. Foto: Getty Images
Vereine in der Jugend
–2004América de Cali

 

Vereine als Aktiver
JahreVereinSpiele (Tore)
2004–2009
2005
2006–2007
2009–2014
2014–
América de Cali
FC Trujillanos (Leihe)
Santa Fe CD (Leihe)
Hertha BSC
Borussia Dortmund

105 (44)

31 (5)
156 (57)
48 (13)

Nationalmannschaft
2002–2003
2008–
Kolumbien U-17
Kolumbien
6 (3)
36 (4)
Seite von
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