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Diese 17 Fußball-Stars waren reich, bevor sie Profis wurden


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Rich Kid 12 – Rich Kid 9: Vom Italiener auf dem Schloss bis zum Adoptivsohn

12. Gianluca Vialli – Schloss und ein par Diener

Gianluca Vialli wuchs ohne jegliche finanzielle Sorgen auf. Foto: Allsport
Gianluca Vialli wuchs ohne jegliche finanzielle Sorgen auf. Foto: Allsport

Gianluca Vialli hatte nun wirklich einen guten Start. Geldsorgen kannte er nur vom Hörensagen. Und beengte Wohnungsverhältnisse, säumige Mietzahlungen und laute oder randalierende Mitmieter gab es in der Nähe des Domizils, in dem Vialli aufwuchs mit Sicherheit nicht.

Dafür wohl umso mehr Noblesse und einige schicke Autos in der Garage. Umso beachtenswerter dass er unbedingt ein Fußballstar werden wollte und das auch schaffte. Denn Gianluca Vialli gehörte in die Kategorie der italienischen Superstürmer und spielte für Cremonese, Sampdoria und Juventus. Bei Sampdoria formte er mit Jugendfreund Roberto Mancini die „Goal Twins“.

Später spielte er auch bei Chelsea London und wurde auch Spielertrainer bei den Blues. Er gewann 5 Titel mit den Londonern. Als Chelsea Manager gewann Vialli den FA Cup, den League Cup, den UEFA Super Cup, den UEFA Cup Winner’s Cup und den Community Shield. Dazu holte er 2 Serie A Titel und die Champions League Titel in Italien. Vialli wuchs superreich auf und wurde von seinem Vater erzogen, einem Selfmade Millionär.

Sein Domizil – ein Schloss mit 60 Zimmern, war das Castello di Belgioioso in Cremona. Das musste er sich allerdings mit 4 Geschwistern teilen. Vialli gehört der Posh-Fraktion im internationalen Fußball an. Er spielt Golf und hat eine besondere Vorliebe für das Alfred Dunhill Championship Pro-AM Event.

11. Mido – Walk like an Egyptian

Ahmed Hossam, genannt Mido, war mal einer der berühmtesten Ägypter seit den Pyramiden und den biblischen Zeiten. Foto: Getty Images
Ahmed Hossam, genannt Mido, war mal einer der berühmtesten Ägypter seit den Pyramiden und den biblischen Zeiten. Foto: Getty Images
Ahmed Hossam, genannt Mido, war mal einer der berühmtesten Ägypter seit den Pyramiden und den biblischen Zeiten.Denn dr ägyptische Stürmer galt während seiner Zeit zu Anfang des 21. Jahrhunderts als Top-Prospect.

Da spielte er für Ajax Amsterdam und galt wahlweise als ‘King of Cairo’, ‘Prince vom Nil’ und ‘Bubi-Pharao’. Er verließ die Schule früh und spielte lieber Fußball. Das war nicht so erstaunlich, denn sein Vater, Hossam Wasfi, war selbst Fußballer und brachte es später mit einem Reiseunternehmen zu einigem Wohlstand. Mido hatte das nötige Talent. Aber er hatte nicht die nötige Einstellung. Im Gegensatz zu einem seiner berühmten Mitspieler. Denn bei Ajax bildete er mit Zlatan Ibrahimovic ein zunächst formidables Sturmduo.

Doch während der Schwede, der eine durchaus schwere und komplizierte Jugend hatte, die nötige Disziplin und den nötigen Ernst aufwies, ließ der Ägypter genau diese beiden Eigenschaften vermissen. Das „ich beiße mich durch Gen“ hatte er irgendwie nicht geerbt.

Irgendwann hatte er bei seinen diversen Fußballstationen auch immer wieder mit Gewichtsproblemen zu kämpfen. Dennoch – Mido gewann einige Titel in Holland und wurde Afrikameister mit Ägypten. Die Karriere ließ er dann ab dem Jahr 2012 beim FC Barnsley in England ausklingen. Nicht gerade ein grandioses Ende einer Karriere, die ganz anders hätte verlaufen können.

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10. Ciprian Marica – Fetter Sportwagen zum 18. Geburtstag

Ciprian Marica galt mal als einer der talentiertesten Spieler Rumäniens. Foto: Getty Images
Ciprian Marica galt mal als einer der talentiertesten Spieler Rumäniens. Foto: Getty Images

Ciprian Marica galt als einer der talentiertesten Spieler Rumäniens. Als er auf dem Höhepunkt war, wurde er für eine sehr kurze Zeit mal mit ManU in Verbindung gebracht und mit Wayne Rooney verglichen.

Das war so um das Jahr 2005. Marica spielte für Dinamo Bukarest, Shakhtar Donezk, den VfB Stuttgart und Schalke 04. Er wurde 2 Mal Meister in Rumänien und 2 Mal Meister mit Donezk. Sein Vater, Mircea Marica, ist ein reicher Geschäftsmann, der seinem Sohn einen fetten Sportwagen zum 18. Geburtstag schenkte.

In den „early days“ seiner Karriere nahm es Marica auch nicht ganz so genau mit einem asketischen Lebensstil. Das änderte sich irgendwann und Marica bewies im Verlauf seiner Karriere, dass man sich auf ihn verlassen konnte. Er kam auf 72 Länderspiele für Rumänien und schoss dabei 25 Tore. Chapeau!

Marica hatte seinen ersten Einsatz für die Rumänische Fußballnationalmannschaft im Alter von 18 Jahren am 16. November 2003 gegen Italien. Ende Mai 2011 ernannte ihn Nationaltrainer Răzvan Lucescu als Nachfolger von Cristian Chivu zum Mannschaftskapitän. Lucescus Nachfolger Victor Pițurcă entschied sich dann allerdings für Răzvan Raț als Kapitän. Ab 2014 bestritt er keine A-Länderspiele für Rumänien mehr.

9. Shaun Wright-Philips

Shaun Wright-Phillips wurde im Alter von drei Jahren vom früheren Arsenal-Stürmer Ian Wright adoptiert. Foto: Getty Images
Shaun Wright-Phillips wurde im Alter von drei Jahren vom früheren Arsenal-Stürmer Ian Wright adoptiert. Foto: Getty Images
Shaun Wright-Phillips wurde nicht reich geboren. Er wuchs aber reich auf. Denn er wurde reich adoptiert. Und zwar vom früheren Arsenal-Stürmer Ian Wright. Da war Shaun bereits 3 Jahre alt. Der Stürmer war zum Zeitpunkt der Adoption übrigens erst 19 Jahre alt.

Shaun Wright-Phillips galt immer als kommender Superstar, schaffte es aber nie ganz nach oben. Er spielte sowohl für Nottingham Forest als auch für Manchester City und Chelsea. Wright Phillips kam auf 36 Länderspiele für England und schoss dabei 6 Tore. 2008 ging es dann zu Manchester City zurück. Von da an ging es bergab. Man City verkaufte ihn aufgrund mangelnder Leistungen an die Queens Park Rangers, wo er bis 2012 spielte. Danach ging es in die USA zu den New York Red Bulls. Mittlerweile spielt er bei Phoenix Rising in der 2. US Liga.

Sein Debüt für die englische Fußballnationalmannschaft gab Wright-Phillips am 18. August 2004 gegen die Ukraine und schoss dabei als Einwechselspieler in der zweiten Halbzeit ein Tor.

Danach erhielt er sporadisch weitere Berufungen in die englische Auswahl während der Qualifikationsspiele zur WM 2006, aber nach einer anhaltenden Formkrise und der nur geringen Einsatzanzahl in Chelsea blieb ihm die Nominierung in den WM-Kader versagt. In den beiden Qualifikationsspielen zur EM 2008 gegen Mazedonien und Kroatien kam er auf der rechten Flügelposition zum Einsatz. Nach dem guten Saisonstart 2007/08 im Verein wurde er dann wieder zum Freundschaftsspiel gegen Deutschland berufen und schließlich in der zweiten Spielhälfte eingewechselt. Obwohl England die Partie mit 1:2 verlor, konnte Wright-Phillips mit einer guten Leistung überzeugen und wurde als bester Spieler („Man of the Match“) ausgezeichnet. Dies brachte ihm einen Platz in der Startelf zur Partie gegen Israel am 8. September 2007 ein, in der er sein zweites Länderspieltor schoss und nach dem 3:0-Sieg erneut zum besten Spieler gewählt wurde.

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