Diese 20 Fußball-Stars waren ziemlich reich, bevor sie Profis wurden


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Rich Kids 15 bis 11: Vom späteren Bayern-Star bis zum rumänischen Protz-Profi

15. Xabi Alonso – Schon sein Vater war Nationalspieler

Xabi Alonso: Im Maßanzug zum Steuer-Prozess 2019.
Xabi Alonso: Im Maßanzug zum Steuer-Prozess 2019. Foto: Imago Images / Agencia EFE

Xabi Alonso hat einen nicht minder berühmten Vater mit Namen Periko Alonso.

Und dieser Periko gilt im Baskenland als eine Art lebende Fußballerlegende, gewinnt er doch mit Real Sociedad San Sebastián 1981 und 1982 La Liga. In 14 Profi-Jahren sorgt der 20-malige Nationalspieler Spaniens, der nach der enttäuschenden Heim-WM 1982 zurücktritt, für ein auskömmliches Einkommen der Familie Alonso.

Baskisch-diszipliniert hält er hielt sein Geld zusammen. Beste Voraussetzungen für seinen Sohn Xabi, der ab 1999 den ersten Karriere-Schritt bei Real Sociedad macht. Der defensive Mittelfeldspieler ist aus der erfolgreichen Formation Spaniens, die das historische Triple mit den Europameisterschaften 2008 und 2012 und dem WM-Titel 2010 schafft, nicht wegzudenken. Insgesamt 114-mal spielt Alonso für Spanien.

Schatten legen sich erst am Ende der großen Karriere (u. a. Champions-League-Sieger 2005 mit dem FC Liverpool und 2014 mit Real Madrid): Die spanischen Steuerbehörden wollen im März 2018 einen Betrug des ehemaligen Profis von Bayern München ermittelt haben und fordern 5 Jahre Haft. In Spanien allerdings kein Einzelfall, sondern eine Art Trendsport unter Fußball-Stars. Nachzuschlagen bei CR7 und Leo Messi.

14. Kaká – Willkommen in Brasiliens klerikaler gehobenen Mittelschicht!

Ein großer Tag für die Familie von Kaká: Am 2. Dezember 2007 wird der Brasilianer zum Weltfußballer des Jahres ausgezeichnet. Im Bild mit der Trophäe: Kakas Bruder Digao, Mutter Simone Cristina, Vater Bosco, Ehefrau Caroline und Manager Umbeto Gandini.
Ein großer Tag für die Familie von Kaká: Am 2. Dezember 2007 wird der Brasilianer zum Weltfußballer des Jahres ausgezeichnet. Im Bild mit der Trophäe: Kakas Bruder Digao, Mutter Simone Cristina, Vater Bosco, Ehefrau Caroline und Manager Umbeto Gandini. Foto: Imago Images / Buzzi

Der ehemals beste Fußballer der Welt hat seine Karriere 2017 in den USA ausklingen lassen.

Gemeint ist Ricardo Izecson dos Santos, der sich den Künstlernamen Kaká zulegt. Mit einem bürgerlichen Namen wäre eine Weltkarriere wohl kaum möglich gewesen…Wie er darauf kommt? Weil sein jüngerer Bruder den Namen Ricardo als „Kaka“ ausspricht. Die Karriere von Kaká ist insofern etwas besonderes, als der Spieler nicht aus ärmlichen Verhältnissen kommt, so wie viele brasilianische Superstars.

Kaká stammt auch nicht aus einer der Familie der Superreichen, sondern eher aus der oberen Mittelschicht. Sein Vater, Bosco Izecson Pereira Leite, ist Ingenieur. Seine Mutter, Simone Cristina dos Santos, Lehrerin. Alles sehr solide.

 

Die wundersame Genesung des Ricardo Izecson dos Santos

Der Brasilianer ist ein gläubiger Christ und führt seine Erfolge direkt auf das Wirken Gottes zurück. Den Champions-League-Triumph 2007 gegen den FC Liverpool mit dem AC Milan, bei dem er 2-mal unter Vertrag steht, feiert er mit einem Jesus-T-Shirt unter dem Trikot.

Eine Wirbelsäulenfraktur mit 18 Jahren scheint eigentlich bereits das Ende seiner fußballerischen Karriere zu bedeuten. Doch Kaká erholt sich entgegen der Prognosen der Ärzte vollständig. Das führt der Spieler auf göttliche Intervention zurück. Kaká ist evangelikaler Christ.

Kaká steht – wie andere brasilianische Superstars wie Neymar oder Ronaldinho – stark im Fokus der Medien Er widerspricht in einem öffentlichen Statement von Supermodel Gisèle Bündchen, in dem er dementiert, dass er und seine Frau zum Zeitpunkt ihrer Hochzeit „jungfräulich“ waren. Der italienischen Ausgabe der Zeitschrift Vanity Fair erzählt das Fußballidol, dass er und seine Caroline bis zur Hochzeit gewartet haben, und dass „diese Zeit wichtig war, weil sie unsere Liebe geprüft hat.“ Es gab eine Zeit, da haben Justin Bieber und Miley Cyrus auch so etwas Ähnliches erzählt. Nicht das mit der erfolgten Ehe, aber doch das mit dem Warten. Da sind die beiden aber noch in der Pubertät. Für den tief gläubigen Brasilianer ist es also kein Marketing-Gag, der für die Karriere förderlich ist, sondern Einstellung und Überzeugung. Alles solide.

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13. Gianluca Vialli – Der Fußball-Weltstar aus dem 60-Zimmer-Schloss

Gianluca Vialli signiert bei einem Golf Charity Event 2015 ein Trikot.
Gianluca Vialli signiert bei einem Golf Charity Event 2015 ein Trikot. Foto: Imago Images / Hoch Zwei

Im vornehmen Schloss Castello di Belgioioso in seiner Geburtsstadt Cremona verbringt Italiens Fußball-Idol Gianluca Vialli immer noch hin und wieder seinen Urlaub.

Die Residenz ist nämlich sein Elternhaus. Dort hat der spätere Stürmer von Sampdoria Genua, Juventus Turin und FC Chelsea eine unbeschwerte Kindheit verbracht. Über finanzielle Fragen muss sich Vialli nie Gedanken machen.

Gehen Nationalmannschaftskollegen wie Salvatore „Toto“ Schillaci oder der legendäre Roberto Baggio in der italienischen Folklore als „Straßenkicker“ durch, so ist Gianluca Vialli ein Spaß-Fußballer. Er spielt Fußball oberflächlich gesehen nur zum Spaß, finanziell ausgesorgt ist längst.

Sein Vater ist ein Selfmade-Millionär, gemeinsam mit 4 Geschwistern wächst Vialli im Castello di Belgioioso auf, besser abgesichert kann man kaum in eine Fußballerlaufbahn starten als dies Vialli ab 1980 bei Cremonese tut.

1998 wechselt der Champions-League-Sieger von 1996 und UEFA-Cup-Sieger von 1993 auf die Trainerbank des FC Chelsea, mit dem er lange vor der Ankunft des russischen Oligarchen Roman Abramowitsch 5 Titel gewinnt. Vialli gehört der Posh-Fraktion im internationalen Fußball an. Er ist ein passionierter Golfspieler und hat eine besondere Vorliebe für das Alfred Dunhill Championship Pro-AM Event.

 

Vialli besiegt den Krebs

12. Mido – Walk like an Egyptian!

Dieses Bild aus Gent zeigt: Ahmed Hossam, genannt Mido, liebt die kulinarischen Sünden Ägyptens.
Dieses Bild aus Gent zeigt: Ahmed Hossam, genannt Mido, liebt die kulinarischen Sünden Ägyptens. Foto: Imago Images / Belga
Ägypten – Das Land der Pharaonen. Erst die Könige, dann der biblische Exodus im 2. Buch Mose – und dann kommt er: Ahmed Hossam, genannt Mido.

Der Stürmer reißt das erfolgreichste Fußball-Land Afrikas aus dem Pharaonen-Schlummer. Lange vor Mohamed Salah. Als er 2001 bei Ajax Amsterdam aufschlägt, wird rund um die Pyramiden auch dem letzten Streichholzhändler klar: Dieser Junge ist der Hotspot des ägyptischen Fußballs!

Der „King of Cairo“, 1983 in der ägyptischen Hauptstadt geboren, erfährt viele Huldigungen. Sie nennen ihn den „Bubi-Pharao“ oder auch den „Prinz vom Nil“. Dass er die Schule früh verlässt und schon im Januar 2001 im Alter von 18 Jahren sein Länderspiel-Debüt gibt, kann er sich leisten.

Midos Vater Hossam Wasfi ist selbst Fußballer und bringt es später mit einem Reiseunternehmen zu einigem Wohlstand. Mido hat das nötige Talent. Aber er hat nicht die nötige Einstellung, um vom Top-Prospect-Player zum ersten Fußball-Weltstar aus Ägypten zu werden – das schafft erst Mo Salah beim FC Liverpool!

 

Talent ja, aber keine Einstellung zum Profi-Dasein

Lebemann Mido wechselt die Vereine fast im Jahres-Rhythmus: Von Ajax Amsterdam geht es zu Celta de Vigo, OlymPiqué Marseille, AS Rom, Tottenham Hotspur folgen. Später spielt Mido dann für den FC Middlesbrough, West Ham United oder Wigan Athletic.

Midos Beispiel zeigt: Sein kongenialer Sturmpartner bei Ajax, ein gewisser Zlatan Ibrahimovic, hat mehr Biss und mehr Durchsetzungsvermögen. Ob es an der nicht eben unkomplizierten Kindheit von Zlatan in Malmö liegt, lassen wir mal dahingestellt. Aber: Mido fehlt das, was „Ibra“ hat: Die nötige Disziplin und den nötigen Ernst für den Job. Durchbeißen ist nicht sein Ding und irgendwann kommen Gewichtsprobleme dazu. Schön, wenn man es sich leisten kann…Der um 2 Jahre ältere Ibrahimovic sieht jedenfalls mit fast 40 Jahren noch aus wie aus dem Gym und spielt im biblischen Stürmeralter von 38 noch einmal für den AC Mailand.

11. Ciprian Marica – Fetter Sportwagen zum 18. Geburtstag

Ciprian Marica erklärt im Bild in Diensten des VfB Stuttgart 2011, wie er die Fußballwelt so sieht.
Ciprian Marica erklärt im Bild in Diensten des VfB Stuttgart 2011, wie er die Fußballwelt so sieht. Foto: Imago Images / Sportfoto Rudel

Ciprian Marica gilt als einer der talentiertesten Spieler Rumäniens. Bevor er 2004 zu Schachtjor Donezk wechselt, wird er mit Manchester United in Verbindung gebracht und mit „Wild Wayne“ Rooney verglichen.

Der amtierende deutsche Meister VfB Stuttgart holt Marica 2007 als großen Hoffnungsträger in die Bundesliga. Seinen 5-Jahres-Vertrag bei den Schwaben erfüllt der Stürmer, der in 92 Liga-Spielen nur 19-mal trifft, nicht.

Marica denkt bei einem Aufenthalt bei der rumänischen Nationalmannschaft laut über seine Rolle beim VfB nach und wird von Trainer Bruno Labbadia aus dem Kader des abstiegsbedrohten Bundesligisten verbannt. Oder, um es mit VfB-Sportdirektor Fredi Bobic zu sagen: „Der Cipi trainiert nur noch individuell.“

Und das auch nur noch bis 2. August 2011, als sein Vertrag „einvernehmlich“ aufgelöst wird.

 

Vorsicht in Spanien!

Angst vor der Vereinslosigkeit muss Marica nicht haben. Sein Vater Mircea Marica ist ein reicher Geschäftsmann, der an alles denkt. Er stellt  seinem Sohn einen fetten Sportwagen zum 18. Geburtstag vor die Tür. Im noblen Teil Rumäniens gehört sich das so. Trotz anfänglichem Hallodri-Dasein kommt Ciprian Marica auf 25 Tore in 72 Länderspielen für Rumänien und legt in Diensten des FC Getafe auch seinen Nachnamen auf dem Trikot ab. Marica bedeutet auf Spanisch nämlich Schwuchtel.

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