Ligalive Livescores: +75 Ligen und Wettbewerbe...

Ligalive.TV: Match Highlights internationaler Ligen...

Ligalive Aktuell: Content To Rise Above the Noise...

Diese 20 Fußballer kamen aus dem Nichts


DIE STORY IN KURZEN VIDEOS

DIE STORY IN KURZEN ESSAYS

Kategorie 2: Vorher Amateur, Flüchtling, Fan oder nie in Erscheinung getreten

15. Kristian Böhnlein: Von der Fan-Kurve auf den 1860-Rasen

Plötzlich Sechziger: Kristian Böhnlein (l)., hier beim Pokalspiel gegen Holstein Kiel am 19. August 2018. Bildnachweis: Imago Sportfoto

Kristian Böhnlein ist wohl das, was man einen „Feierabend-Fußballer“ nennt. Er ist 28 und arbeitet als Bankkaufmann in Bayreuth und spielt in seiner Freizeit Fußball. Dann ereilt ihn 2018 Der „Ruf“ der „Löwen“…

Böhnlein hat das mit dem großen Fußball bis zu diesem Zeitpunkt eigentlich abgehakt. Kein Wunder, der defensive Mittelfeldspieler spielt bis 2009 in der Jugend eines Profivereins, der für seine Schusseligkeit, Talente einfach zu übersehen, berühmt ist. Fragen Sie mal nach bei Andreas Brehme, Stefan Effenberg oder Ivan Klasnic! Es ist der große Hamburger SV, bei dem Böhnlein 2009/2010 in der zweiten Mannschaft gerade mal vier Spiele absolviert.

Bei der zweiten Mannschaft der SpVgg Greuther Fürth sind es 2010/2011 schon 15 Liga-Spiele, ehe Böhnlein sich dem VfL Frohnlach anschließt. Mit dem Klub aus der Gemeinde Ebersdorf bei Coburg, „deep in 1. FC Nuremberg country“ sozusagen, schafft er 2012 die Qualifikation für die Regionalliga Bayern. In Frohnlach hat auch einer gespielt, der quasi den umgekehrten Weg gegangen ist: Erst Frohnlach, dann HSV. Es ist der legendäre Harald „Lumpi“ Spörl, der für die Hamburger 321-mal in der Bundesliga aufläuft. Auch der spätere Düsseldorfer Profi Karl „Karlo“ Werner, der die berühmt-berüchtigte „Karlo-Partei“ inspiriert haben soll, hat eine Frohnlacher Vergangenheit.

 

Banker, verkanntes Talent und „definitiv ein Spätzünder“

Für die SpVgg Bayreuth macht Böhnlein ab 2014 die meisten Spiele (126). „Wir waren in Bayreuth nur eine Feierabendmannschaft, haben drei, vier Mal in der Woche trainiert“, sagt Böhnlein der Münchner Abendzeitung. Oft kommt er mit Krawatte und Maßanzug direkt von der Bankfiliale zum Trainingsplatz.

Dann erfüllt sich ein Traum. Im Sommer 2018 wechselt Hobby-Kicker Böhnlein von der SpVgg Bayreuth zu seinem Herzensverein TSV 1860 München. Besonders hilfreich dabei: Böhnlein ist der Finanz-Berater von 1860-Sturmtank Sascha Mölders. Aus dem Fan, der mit seinem Vater und seinem Bruder jahrelang in der Kurve der „Löwen“ steht und dem Deutschen Meister von 1966 auch auswärts folgt, wird ein 1860-Spieler. „Ich bin definitiv ein Spätzünder, wusste nicht, dass ich es noch einmal zum Profi schaffe“, erklärt Böhnlein, der sein „Löwen“-Debüt im Pokalspiel gegen Holstein Kiel gibt.

In der 64. Minute wird er eingewechselt. Als Profi in der 3. Liga beim Rückkehrer 1860 München wird er in den zwei Jahren, in denen sein Vertrag läuft, nicht mehr als Banker tätig sein. Das Sechzig-Märchen geht dann auch für Böhnlein zu Ende. Er hat bereits im März 2020 beim ehemaligen Zweitligisten 1. FC Schweinfurt einen neuen Kontrakt unterschrieben.

14. Daniel Keita-Ruel: Vom Knast in den Profi-Fußball

Ex-Knacki Daniel Keita-Ruel (l.) spielte sich bei Fortuna Köln wieder ins Rampenlicht. (Photo by Joachim Sielski/Bongarts/Getty Images)

Viel düsterer als für Daniel Keita-Ruel kann es für einen Fußballer eigentlich nicht mehr aussehen. Fast vier Jahre seines Lebens hat der deutsch-französische Stürmer im Gefängnis verbracht.

Gemeinsam mit sieben Komplizen hat Keita-Ruel 2011 nachweislich zwei Postfilialen und einen Baumarkt ausgeraubt. Die Beute ist im Vergleich zu den Verdienstmöglichkeiten im Profifußball mickrig: 100.000 Euro sollen es gewesen sein. Für bewaffneten Raubüberfall erhält Keita-Ruel 2012 fünf Jahre Haft, von denen er drei Jahre im geschlossenen Vollzug absitzen muss. Der Stürmer aus Wuppertal erhält 2014 die oft zitierte „zweite Chance“.

„Ich war 21 Jahre alt. Mafiosi und Gestalten, die welche sein wollten, hatte ich bisher nicht kennengelernt. Im Fußballgeschäft gab es Träumer, Schwätzer, Schreihälse und Aufschneider. Aber Ganoven? Mein moralischer Kompass muss in dieser Zeit unter dem Frust der Gesamtsituation gelitten haben“, sagt Keita-Ruel. Das vermuten wir auch, aber schön, dass er selbst zu dieser Erkenntnis gelangt ist – und auch ein bisschen Glück hat. Der Oberligist Ratingen verpflichtet den Junioren-Spieler von Borussia Mönchengladbach, der bis zu seiner Haft für den Ex-Bundesligisten Wuppertaler SV und Bonner SC am Ball war – und der offensichtlich ein Kopfproblem hat. „Max Eberl hat mal über mich gesagt: Von Hals bis Fuß ist er Bundesliga, aber der Kopf ist Kreisliga“, erzählt Keita-Ruel einmal der W. A. Z. Im Sommer 2017 wechselt er in die 3. Liga, zum Ex-Erstligisten Fortuna Köln – und macht mit 15 Toren und 7 Assists nachhaltig auf sich aufmerksam.

 

Erst im Knast, dann gegen den BVB!

Der „Big Boy“, wie der 1,88 m große Stürmer, der die Statur eines Mittelgewichts-Boxers hat, auch genannt wird, wechselt 2018 zur SpVgg Greuther Fürth in die 2. Liga – und hat plötzlich die Chance seines Lebens.

Im DFB-Pokal-Erstrundenspiel gegen Borussia Dortmund (1:2 n. V.) steht Keita-Ruel in der Startelf der Fürther, für die er (Stand: März 2020) insgesamt 46 Zweitliga-Spiele (15 Tore) macht. Seine unglaubliche Geschichte bringt er im Januar 2020 zu Papier, mit der Autobiografie Zweite Chance: Mein Weg aus dem Gefängnis in den Profifußball.

13. Bakery Jatta: Flucht in die Bundesliga

Wirklich ein Fußballmärchen aus der Flüchtlingskrise? Bakery Jatta
Wirklich ein Fußballmärchen aus der Flüchtlingskrise? Bakery Jatta (r., mit Bremens Ludwig Augustinsson) mit dem HSV im Nord-Derby... (Photo by Stuart Franklin/Bongarts/Getty Images)
Die große Flüchtlingswelle 2015 spült auch Bakery Jatta nach Deutschland. Der junge Mann aus Gambia kommt zunächst nach Bremen.

In seiner westafrikanischen Heimat hat Jatta zuvor nur in einer Art Fußballschule gespielt. Aber nie in einem Verein. Nach einem Probetraining bei Werder Bremen erhält der Offensivspieler zunächst einen Vorvertrag bei den Grünweißen. Die Dienste von Jatta sichert sich aber der Nord-Rivale Hamburger SV. Anfang Januar 2016 spielt Jatta nämlich auch beim HSV vor – und überzeugt Coach Bruno Labbadia. Er erhält einen Drei-Jahres-Vertrag in Hamburg. Die Erfolgsstory „Vom Flüchtling zum HSV-Profi“ schafft es weltweit in den Fokus der Medien.

Sein Bundesligadebüt absolviert Jatta am 16. April 2017 bei der 1:2-Auswärtsniederlage gegen Werder Bremen, als er in der 83. Minute für Filip Kostic eingewechselt wird. Insgesamt kommt er im ersten Jahr beim HSV auf sechs Bundesliga-Spiele. Am 4. Spieltag der Saison 2017/18 – einer 0:2-Auswärtsniederlage gegen Hannover 96 – steht der Afrikaner erstmals in der Startelf der Hamburger. Sein erstes Tor erzielt er am 14. November 2018 beim 3:1 bei Erzgebirge Aue – allerdings in der 2. Liga. Bakery Jatta gehört im Mai 2018 auch zu der unglückseligen Mannschaft, die den historisch ersten Abstieg des Hamburger SV aus der Bundesliga zu verantworten hat.

 

Schatten auf der Wunder-Story: Wer spielt wirklich für den Hamburger SV?

Das bleibt nicht der einzige Schatten auf der großartigen Story „Vom Flüchtling zum Bundesliga-Profi“. Im August 2019 kommen Zweifel an Jattas Identität auf. „Im Juni 2016 sagte Jatta in einem offiziellen Interview auf der Homepage des HSV: „Ich habe in Afrika in keinem Verein gespielt, das gab es dort nicht, höchstens mal am Wochenende konnte man ein betreutes Training mitmachen.

Ansonsten waren wir auf uns gestellt, wir haben auf der Straße Fußball gespielt und uns selbst die Dinge beigebracht.“ Das ist offenbar kompletter Unsinn. Nach SPORT BILD-Recherchen liegt der Verdacht nahe, dass Bakery Jatta unter falscher Identität in der Bundesliga spielt und bei seiner Einreise im Jahr 2015 seinen Namen und sein Geburtsdatum falsch angegeben hat. Und so stellt sich die Causa Jatta wohl im Nachhinein dar. lm Oktober 2014 erscheint ein erster Artikel über Bakary Daffeh mit einem Foto des Spielers. Dieser spielt zu diesem Zeitpunkt in Gambia – für Brikama United. In Wahrheit heißt Jatta wohl Bakary Daffeh und ist nicht am 6. Juni 1998 sondern am 6. November 1995 geboren.

Bei seiner Einreise nach Deutschland wäre er damit bereits volljährig gewesen. Das hätte das Verfahren zur Erlangung der Aufenthaltsgenehmigung deutlich erschwert.  Denn minderjährige, allein reisende Flüchtlinge erhalten in der Regel eine Duldung und dürfen im Land bleiben (§58 Abs. 1a Aufenthaltsgesetz), Volljährige nicht. Auf Basis seines falsch angegebenen Geburtsdatums wäre Jatta im Sommer 2015 17 Jahre alt gewesen, als er in der Nähe von Bremen aufgenommen wurde. Er wäre 18 Jahre alt gewesen, als er seinen ersten Profivertrag beim HSV unterschrieb. Wie BILD.DE im August 209 berichtet, spielt Jatta in Afrika bereits für mehrere Vereine in Gambia. Zudem war er wohl an Klubs in Nigeria und im Senegal ausgeliehen.

Er ist im Jahr 2014 sogar für die U20-Nationalmannschaft Gambias aktiv. Die Prüfung im „Fall Jatta“ durch den DFB ruft eine Welle von Solidarität für den Flüchtlingsprofi hervor. Auch das Einwohner-Zentralamt in Hamburg hat irgendwann keine Bedenken mehr: „Für uns war die Identität geklärt. Es gab keine Anhaltspunkte für einen gefälschten Pass.“

EINE ANDERE LIGALIVE STORY?

12. Michael Schulz: Der letzte Bulle

Südwest-Derby 1987 mit Eintracht Frankfurt gegen den 1. FC Kaiserslautern: Michael Schulz (l.) packt gegen Ralf Sievers die Grätsche aus.. Copyright: imago/Ferdi Hartung

TuS Sulingen bei Bremen, der VfB Oldenburg – und dann über den Betzenberg mit 26 in die Bundesliga! Das ist der Weg des Michael Schulz ins Fußball-Rampenlicht. Er wird zu einem der beliebtesten Autodidakten der Liga.

Dabei hätte der 1,94 m große Polizeibeamte den Dingen in norddeutscher Gemütsruhe ihren Lauf lassen können. Polizei-Ausbilder, irgendwann dann ein ruhiger Schreibtischposten und ein paar Jährchen später die Pension. Für den Profi-Fußball fühlt sich Schulz lange nicht berufen. Das ändert sich mit seiner Zeit beim 1. FC Kaiserslautern. Robust und kopfballstark geht der Bulle im FCK-Dress vor – und spielt sich schnell in die Herzen der Fans am „Betze“. Mit dem FC Kaiserslautern wendet er den Abstieg aus der Bundesliga ab – und holt 1988 mit Deutschland Olympia-Bronze in Seoul.

Michael Schulz schließt sich 1989 dem DFB-Pokalsieger Borussia Dortmund an. Beim BVB avanciert er zum Nationalspieler und erlebt mit Schwarzgelb die legendären UEFA-Cup-Spiele 1992/93 und die Vizemeisterschaft 1992. Die BVB-Fans tragen Schulz in Duisburg nach dem letzten Spieltag trotz der wenige Minuten vor Schluss verlorenen Meisterschale auf Schultern vom Platz. Dieses Fußballjahr ist trotz dieses Makels die Krönung für den Langen: 1992 beruft ihn Berti Vogts ins EM-Aufgebot der deutschen Nationalmannschaft. In Schweden wird Schulz mit dem DFB-Team Vize-Europameister. Sieben Länderspiele reichen, um in ein großes Finale zu kommen.

 

Fußball-Cop Schulz: Immer zur falschen Zeit beim richtigen Klub…

Ein Titel bleibt dem Quereinsteiger verwehrt, weil er es irgendwie immer fertigbringt, ein Jahr vor einem großen Erfolg den Verein zu wechseln. Das geht ihm 1989 in Lautern so und 1994 in Dortmund beim Wechsel zu Werder Bremen…Kaum ist Schulz weg, wird der FCK 1990 DFB-Pokalsieger.

Nach seinem Abgang aus Dortmund holt der BVB 1995 die erste Deutsche Meisterschaft in der Bundesliga. 1997 macht der Fußball-Bulle die letzte Schicht und startet als Reporter beim Bundesliga-Broadcaster SAT 1 eine neue, dritte Karriere.

11. Jamie Vardy: Koks, Fußfesseln… und der Premier-League-Titel!

10. April 2016: Die Sensation ist fast perfekt. Jamie Vardy schießt Leicester City beim 2:0 in Sunderland ganz nahe an den Premier-League-Titel heran... (Photo by Michael Regan/Getty Images)
Dieser Jamie Vardy! Geboren 1987 in Sheffield, ist er so etwas wie der berühmteste Partygänger der Premier League. Nichts, aber auch wirklich gar nichts deutet vor 2012 daraufhin, dass dieser hagere Typ, der in seinem Leben nichts ausgelassen hat, die englische Fußball-Elite verändern wird.

Bei Sheffield Wednesday wird er mit 15 abgelehnt. Zu schmächtig, heißt es. Vardy hat in einer Kohlefaserfabrik gearbeitet. Er wird Amateurkicker bei den Stocksbridge Park Steelers, bedient mit Sauf-Orgien und Fastfood von der Tankstelle sämtliche Klischees des Fußball-Prolls. Als sich Vardy 2007 eine Stadion-Schlägerei mit Körperverletzung leistet, muss er 6 lange Monate eine elektronische Fußfessle tragen, erhält zudem eine Ausgangssperre zwischen 6 und 18 Uhr. Das erschwert seine Einsätze auf dem Fußballplatz ungemein. Ein Justizbeamter ist immer an der Bande oder nahe der Umkleidekabine. „Ich musste schauen, dass ich rechtzeitig zu Hause bin“, erzählt Vardy im Oktober 2015 der Zeitung Leicester Mercury, „oft wusste ich nicht, wie unser Spiel ausging.“

Der siebtklassige Halifax Town FC lässt sich Vardys Torjägerqualitäten 2010 schließlich 170.000 Euro kosten. Ein lohnender Deal: Mit 27 Toren in 37 Liga-Spielen schießt Vardy den Klub zur Meisterschaft, 2011 wechselt er zu Fleetwood. „Wir wussten, dass er ein besonderer Spieler ist“, sagt Halifax’ damaliger Klubchef David Bosomworth über ihn, „er war hungrig, leidenschaftlich und extrem fleißig.“ Vardys Erfolgsformel scheint dies zu bestätigen. „Ich habe immer versucht, keine großen Träume zu haben und mich langsam hochzuarbeiten“, sagt der Spätberufene. Diese Zurückhaltung und seine Fan-Nähe – Vardy ist immer für einen Smalltalk mit den Anhängern auf dem Stadion-Parkplatz zu haben – machen ihn aus. Der Wechsel zu Leicester City vom fünftklassigen Klub Fleetwood Town ist schließlich im Sommer 2012 für Jamie Vardy so etwas wie so oft zitierte „letzte Chance“ im Profifußball. Mit 31 Saisontreffern und 17 Assists hat Vardy zuvor bei Fleetwood Town entscheidenden Anteil am ersten Aufstieg des Klubs in eine Profiliga. Kurios: Von den bis zu 30 Scouts und Spielerbeobachtern in Fleetwoods Highbury Stadium erkennt nur Leicester-Späher Nigel Pearson Vardys Potenzial. Er holt Vardy für 1,24 Millionen Euro – bis dahin ein Rekord im englischen Amateurfußball. Bei Leicester City steuert Vardy 2013/2014 insgesamt 16 Tore zur Rückkehr in die Premier League bei.

 

Debüt für die „Three Lions“ mit 28…

2015/2016 dann das Märchen-Jahr des Jamie Vardy: Premier-League-Meister mit Leicester City, Einstellung des Tor-Rekords von Ruud van Nistelrooy mit mindestens einem Treffer in 11 aufeinanderfolgenden Premier-League-Spielen. Die persönliche Krönung: Jamie Vardy wird Fußballer des Jahres 2016 in England! Seine Eskapaden sind längst passé. Sie sind Teil des Vardy-Kults, eben ganz so, wie man die Engländer kennt.

Als Fangesang Jamie Vardy’s having Party – Bring your Vodka and your Charlie (Dt.: „Jamie Vardy gibt eine Party, bringt Euren Wodka und Euer Kokain mit“) finden sie den Weg auf die Tribünen des King Power Stadium und zu den Spielen der englischen Nationalmannschaft, für die Vardy am 7. Juni 2015 im Alter von 28 Jahren debütiert. Größter Erfolg: Platz vier bei der Weltmeisterschaft 2018 in Russland. Da Vardy bei diesem Turnier auch für sich in Anspruch nehmen kann, Mitglied der englischen Nationalmannschaft gewesen zu sein, die erstmals bei einem WM-Turnier ein Elfmeterschießen – im Achtelfinale gegen Kolumbien ist es soweit – gewonnen hat, tritt er auch auf dem Höhepunkt ab.

Am 28. August 2018 verkündet er seinen Rücktritt aus der englischen Nationalmannschaft, nach 26 Länderspiel-Einsätzen und sechs Toren. Die Vardy-Party geht danach bei Leicester weiter. Natürlich, wie könnte es anders sein, mit einem Rekord für die Ewigkeit. Meister als Underdog 2016, das ist Vardy und den „Foxes“ zu wenig, um im Premier-League-Geschichtsbuch nicht überschlagen zu werden.

Am 25. Oktober 2019 fährt Leicester City beim 9:0 bei den bedauernswerten „Saints“ vom FC Southampton den bis dahin höchsten Sieg in der Premier-League-Geschichte ein. Jamie Vardy trifft allein drei Mal.

Seitevon
<>

Ligalivenet Premium-Dienste

AKTE FC BAYERN

Das Bayern München Dossier. Der Aufstieg der Mittelmäßigen. Von der Lokalgröße zum Weltverein.

AKTE BUNDESLIGA

Dossiers für Lover und Hater. Triumphe, Tragödien, Erfolge und Peinlichkeiten der Bundesliga-Vereine

LIGALIVE DAILY

Der tägliche Newsletter von Ligalivenet. Kostenlos und bis 06.00 Uhr morgens im Postfach. Schlauer werden in 5 Minuten.

WEITER IM BEITRAG

Diese 20 Fußballer kamen aus dem Nichts

Letzte Seite