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Diese 25 Fußball-Mythen und Weisheiten sind blanker Unsinn


DER GANZE POST IN EINZELNEN KURZVIDEOS ODER ALS DOSSIER

Fake Mythos 15 – 11: Vom Elfer-Mythos bis zum Ausspruch des Dumbo-Schotten

15. Elfmeter – Ob vorher selbst gefoult oder nicht ist ziemlich egal

Ob vorher gefoult oder nicht ist ziemlich egal -Foto: Getty Images

Eine Fußball-Weisheit, die sich schon ewig hält, aber einfach keine ist, ist die, dass der Gefoulte selbst nie zum Elfmeter antreten sollte.

Stimmt so nicht, denn es ist ziemlich egal, ob der Gefoulte zum Elfer antritt oder einer seiner Mitspieler. Zumindest was die Zeit von 1963 bis 2005 angeht.

Denn da wurde in einer Langzeitstudie beweisen, dass gefoulte Elfmeter-Schützen mit einer Quote von 72,55 Prozent ihre Strafstöße verwandelten, die anderen Schützen mit einer Quote von 74,62 Prozent.

Der Unterschied von 2,07 Prozent liegt im Rahmen der zufälligen Schwankung. Das kann sich natürlich in den letzten 10 Jahren geändert haben. Wenn ständig Messi oder Huntelaar zum Penalty antreten – sogar mit Sicherheit :-))).

14. Noch so eine Regel. Wann ist Hand wirklich Hand?

Noch so eine Regel. Wann ist Hand wirklich Hand? Foto: Getty Images)
Noch so eine Regel. Wann ist Hand wirklich Hand? Foto: Getty Images)

Abseits, rote Karte, Hand – sieht so einfach und eindeutig aus, doch auch hier gibt es diverse Fußball-Weisheiten, die einfach falsch sind.

Zum Beispiel die, dass es Handspiel ist, wenn sich ein Spieler durch das Handspiel einen Vorteil verschafft. Doch ob sich ein Spieler einen Vorteil verschafft, ist völlig irrelevant.

Entscheidend ist die Frage: Absicht oder nicht? Selbst bei einer Torerzielung oder Torverhinderung.

Wird beispielsweise der Stürmer aus nächster Nähe vom Verteidiger beim Klärungsversuch angeschossen und der Ball prallt von dessem sich in natürlicher Haltung befindlichem Arm ins Tor, zählt der Treffer. Vorteil hin oder her.

13. Leo Messi und CR7 sind keine guten Freistoßschützen

Leo Messi und CR7 sind keine guten Freistoßschützen - Foto: Getty Images)
Leo Messi und CR7 sind keine guten Freistoßschützen - Foto: Getty Images)
Und noch so ein Regelding. Aus einem Freistoß kann direkt ein Eigentor erzielt werden, heisst es seit Jahren. Doch auch das ist falsch.

Ein Freistoß soll einen Vorteil für die ausführende Mannschaft darstellen. Hier kann unmittelbar, das heißt ohne weitere Berührung, kein Nachteil entstehen. Sollte ein Spieler einen Freistoß zum Torwart zurückspielen und dieser über den Ball schlagen, würde es daher kein Tor, sondern Eckstoß geben.

Und damit ein wirklicher Vorteil entsteht sollten Leo Messi und CR7 den Freistoss nicht ausführen.

Denn entgegen landläufiger Meinung sind sie keine guten Freistoß-Schützen. Näheres zeigt dieser Post:https://www.ligalive.net/das-sind-die-22-besten-freistoss-schuetzen-der-letzten-10-jahre/. Er zeigt übrigens auch, wer schießen sollte, damit es klappt.

EINE ANDERE LIGALIVE STORY?

12. Von wegen nur Tiki Taka bei Pep

Von wegen nur Tiki Taka bei Pep Foto: Getty Images
Von wegen nur Tiki Taka bei Pep. Auch in Sachen Transfers ist der Spanier immer einen Schritt voraus... Foto: Getty Images

Pep Guardiola hat beim FC Bayern München das seelenlose Passmonster eingeführt, welches TikiTaka genannt wird. TikiTaka ist nur auf Ballbesitz aus, aber fürchterlich langweilig, da sich die ballbesitzende Mannschaft das Spielgerät sinnfrei zuspielt, ohne auch nur in die Nähe einer gefährlichen Situation zu kommen.

Auch dieses Vorurteil hält sich seit 2013 beständig. Dabei hasst Pep Guardiola nach eigener Aussage Tikitaka. Und Guardiola verabscheut den Begriff Tiki Taka, weil er in seinen Augen eher für toten Ballbesitz steht. “Das ist doch genau das, was ich hasse, sich den Ball einfach nur zuzuspielen, dieses Tiki-Taka. Das ist dummes Zeug und führt zu nichts”, wird Guardiola im Buch “Herr Guardiola” von Martí Perarnau zitiert.

“Man muss den Ball in einer bestimmten Absicht in den eigenen Reihen halten, in der Absicht nämlich, vors gegnerische Tor zu kommen und Schaden anzurichten. Für Guardiola soll Ballbesitz kein Dogma sein sondern das entscheidende Werkzeug. Ballbesitz ohne Raumgewinn ist für den Katalanen im Endeffekt ohne Wirkung und meist lediglich eine Verteidigungsstrategie – eher so eine Art “Tikinaccio”, eine Mischung aus TikiTaka und Catenaccio.

Das “Juego de Posición” a la Guardiola zeichnet sich deshalb weniger durch vorgegebene Spielzüge aus, wie das Schema F Spiel eines Louis van Gaal. Jeder Angriff soll für sich genommen einzigartig sein, wird aber durch bestimmte Regeln und Grundordnungen, die Guardiola jeweils anpasst, beeinflusst. Natürlich ergeben sich dabei gerade im frühen Spielaufbau wiederholende Muster, aber selbst diese sind aufgrund des hohen Tempos und der präzisen Pässe nur schwer zu verteidigen.

11. Auch Ian Rush hat viel dummes Zeug gesagt, das nicht

Ian Rush hat viel dummes Zeug gesagt, das nicht - Credit: David Cannon/Allsport
Ian Rush hat viel dummes Zeug gesagt, das nicht - Credit: David Cannon/Allsport
Playing for Juventus in Turin is ‘like living in a foreign country’.

Dieser schlaue Satz wird dem Fußball-Philosophen aus Wales, Ian Rush, zugesprochen. Das hat die Qualität eines Andreas Möller oder eines Andreas Brehme.

Das Liverpooler Urgestein spielte genau eine Saison in Turin und schoss 14 Tore in 39 Spielen.

Doch den blöden Satz haben ihm wohl seine Ex-Kumpels – von der Anfield Road untergeschoben.

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