Diese 25 Transfers bedauert Real Madrid noch heute


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Regret 5 – 1: Vom Verspotteten bis zum merkwürdigsten Transfer der Vereinsgeschichte

5. Pedro Leon: Vom eigenen Trainer verspottet – Vom FC Getafe für €10m | 2010

Pedro Leon wurde zum Opfer von "the special one". Foto: Getty Images
Pedro Leon wurde zum Opfer von "the special one". Foto: Getty Images

Im Jahr 2009 hieß die Überraschungsmannschaft der spanischen LaLiga Getafe. Angeführt vom jungen Trainer Michel schaffte es der Klub aus der Madrider Vorstadt, sich zum zweiten Mal in seiner Geschichte für die Europa League zu qualifizieren. Spieler wie Derek Boateng, Manu del Moral und Gavilan spielten ihre Gegner schwindelig, aber ein Name stand besonders im Vordergrund.

Der damals 23jährige Pedro Leon war das Aushängeschild der Mannschaft. Der Flügelflitzer erzielte in der Spielzeit 8 Tore, 9 weitere Tore bereitete er für seine Mitspieler vor. Es dauerte also nicht lange, bis Real mit einem Angebot vor der Tür stand.  Pedro Leon spielte fortan im größeren Madrider Stadion und wechselte für eine Ablösesumme von 10 Millionen Euro.

In den Testspielen spielte er hervorragend und die Erwartungen wuchsen dementsprechend. Schnell erzielte er auch sein erstes Pflichtspieltor und so durfte er auch in der Champions League ran. Doch aus unerklärlichen Gründen ging es mit der Form des jungen Spaniers alsbald rasant bergab. In der ganzen Saison kam er auf lediglich 6 Einsätze.

Die Unstimmigkeiten mit Jose Mourinho und seine katastrophale Form führten dazu, dass sowohl das Publikum als auch Mourinho selbst den Spieler verspotteten. Nach einem Trainingsstreit mit Mitspieler Fernando Gago wurden beide aus der Mannschaft geworfen und ein Jahr später kehrte Pedro Leon wieder nach Getafe zurück.

Regretfaktor bei Real Madrid:
Mittel, aus ihm hätte was werden können
Was bedauerte Real Madrid?
Den Verkauf, der eine geringe Ablöse einbrachte.

4. Alvaro Mejia Perez: Wieder einer aus der Castilla – Aus der eigenen Jugend | 2003

Keine Chance bei den Großen. Foto: Getty Images
Keine Chance bei den Großen. Foto: Getty Images

Die Fußballakademie von Real Madrid gilt als eine der besten Fußballschulen in der ganzen Welt. Sie brachte einige der Legenden des Klubs hervor wie Iker Casillas oder Raul Gonzales. Nicht alle können aber zur Legende werden und Alvaro Mejia Perez ist der ideale Beweis, dass Talent nicht ausreicht und dass man ab und an auch mal trainieren und viel Fleiß in die eigene Entwicklung investieren muss.

Alvaro Mejia kam 2001 als talentierter Innenverteidiger zur Castilla und schnell arbeitete er sich bis zur ersten Mannschaft vor. Seine erste Saison war ordentlich bis ziemlich gut und er schaffte es in den Champions League Kader.

Schon in der nächsten Saison aber fing sein freier Fall an. Er kam auf nur 5 Einsätze und in den nächsten drei Jahren bestritt er insgesamt nur 40 Spiele für die Königlichen. Seine fußballerischen Fähigkeiten waren einfach weit unter dem gewünschten Niveau. Es folgt der Wechsel zu Murcia und Alvaro. Mejia entwickelte niemals sein volles Potenzial.

Regretfaktor bei Real Madrid:
Mittel, ein eigenes Talent, das .....
Was bedauerte Real Madrid?
Den notwendigen Verkauf, weil ein eigenes Talent es nicht schaffte.

3. Miguel Palanca: Von Barcelona nach Madrid – Von Espanol Barcelona für €0.5m | 2008

Nicht gut genug für Real Madrid. (Photo by Jasper Juinen/Getty Images)
MADRID, SPAIN - DECEMBER 20: Miguel Palanca of Real Madrid trudges off the pitch after injuring his head during the La Liga match between Real Madrid and Valencia at the Estadio Santiago Bernabéu on December 20, 2008 in Madrid, Spain. Real Madrid won the match 1-0. (Photo by Jasper Juinen/Getty Images)

Miguel Planca gehörte zweifellos zu den talentiertesten Spielern bei RCD Espanyol. Nach 49 Einsätzen für Espanyol B kam sein professionelles Debüt und es dauerte nicht lange, bis Real an seinen Diensten Interesse zeigte.

2008 wechselte der junge Katalane zu Real Madrid, genauer zu Castilla. Dort spielte er eine durchaus gute Saison. Er kam 31 Mal zum Einsatz und erzielte dabei 5 Tore.

Im nächsten Jahr folgte dann der Übergang zu den Profis der ersten Mannschaft und genau zu diesem Zeitpunkt ging seine Formkurve nach unten. In seinen zwei Jahren bei den Königlichen bestritt er lediglich 3 Spiele und wurde alsbald nach Castellon ausgeliehen.

Dort kehrte seine Form aus der Juniorenzeit langsam zurück, aber es war offensichtlich, dass es für Real nicht reichen würde.

Regretfaktor bei Real Madrid:
Gering - kein großer Schaden entstanden
Was bedauerte Real Madrid?
Den notwendigen Verkauf, weil ein Talent es nicht schaffte.

EINE ANDERE LIGALIVE STORY?

2. Royston Drenthe: Einst Fußballer und jetzt DJ – Von Feyenoord Rotterdam für €14m | 2007

Drenthe aht sich die Karriere selbst versaut. Foto: Getty Images
Drenthe aht sich die Karriere selbst versaut. Foto: Getty Images

Wer schon mal Fußball-Manager gespielt hat, wird diesen Spieler sicherlich kennen. Drenthe ist ein perfektes Beispiel für einen talentierten Fußballer, der seine Karriere durch eine schreckliche Haltung und unprofessionelles Verhalten ruinierte.

2007 wechselte der damals vielversprechende Spieler von Feyenoord zu Real Madrid – für eine Ablösesumme von 14 Millionen Euro.

Im Alter von nur 20 Jahren gehörte er zu den besten jungen Spielern Europas und man sagte ihm eine großartige Karriere vorher. In Madrid konnte er aber sein Können niemals unter Beweis stellen und so wurde er zu Hercules ausgeliehen, wo er sich zur „Persona non Grata“ entwickelte.

In seiner Zeit in Hercules war er in diverse Verkehrsunfälle verwickelt, er nahm an einer Reality Show teil und verlängerte auch ein paar Mal seinen Urlaub  – ohne Erlaubnis des Klubs natürlich. Schon nach einem Jahr wurde er nach Everton ausgeliehen und als sein Vertrag bei den Königlichen auslief, wollte ihn verständlicherweise niemand in seinen Reihen haben.

Ende 2017 gab er bekannt, dass er seine Fußballkarriere beenden wolle, um DJ zu werden – Viel Glück.

Regretfaktor bei Real Madrid:
Riesig - ein Real Monsterflop auf allen Ebenen.
Was bedauerte Real Madrid?
Alles - den Kauf und den Verkauf, der keine Ablöse einbrachte.

1. Julien Faubert: Der merkwürdigste Transfer überhaupt – Von West Ham United für €1.5m | 2009

Die Mutter aller sinnfreien Real_Madrid Transfers - Julien Faubert. Foto: Getty Images
Die Mutter aller sinnfreien Real_Madrid Transfers - Julien Faubert. Foto: Getty Images

Um endlich wieder spanischer Meister zu werden, suchten die Königlichen 2009 verzweifelt nach Spielern, die ihre Mannschaft verstärken konnten. Als dann im Winter 2009 bekannt wurde, dass der Ersatzspieler von West Ham United Julien Faubert genau der Fußballer sei, nach dem Real suchte, um das Ziel zu erreichen, dachten viele, dass es sich um einen schlechten Scherz handeln würde.

Das war aber nicht der Fall und Faubert wechselte leihweise zu den Königlichen, für eine Ablösesumme von 1.5 Millionen Euro. Alles was dann später passierte, war wie eine schwarze Hollywood-Komödie.

Am Anfang seiner Zeit in Madrid verpasste er eine Trainigseinheit, weil er dachte, er hätte den Tag frei und als ob das nicht genug wäre, schlief er ein paar Tage später beim Spiel gegen Villarreal auf der Bank ein.

Der Transfer von Faubert gilt als Mutter und Symbol aller Real-Tranferflops. Im Nachhinein wollte niemand die Verantwortung für diese Dummheit übernehmen.

Regretfaktor bei Real Madrid:
Sehr hoch. Sinnbild für alle unsinnigen Real-Transfers. Hochgradig Image schädigend
Was bedauerte Real Madrid?
Alles - den Kauf und den Verkauf, der keine Ablöse einbrachte.

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