Ligalive Livescores: +75 Ligen und Wettbewerbe ...

Ligalive.TV: Match Highlights internationaler Ligen ...

Ligalive Aktuell: Content To Rise Above the Noise...

Diese 30 Fußball-Rekorde sind für die Ewigkeit


DIE STORY IN KURZEN VIDEOS

DIE STORY IN KURZEN ESSAYS

Rekorde 25 - 21: Team- und Wettbewerbsrekorde für die Ewigkeit

25. Aston Villa: Meister mit 14 eingesetzten Spielern!

14 Spieler reichten zum Triumph - Aston Villa. Foto: Imago
14 Spieler reichten zum Triumph - Aston Villa. Foto: Imago

Aston Villa! Ein englischer Verein, dessen Name sich in das kollektive Gedächtnis aller Fans des FC Bayern München eingebrannt hat. Die „Villains“ schlagen die hoch favorisierten Münchner im Europapokal-Finale der Landesmeister am 26. Mai 1982 in Rotterdam mit 1:0. Unsterblich werden die Engländer aber schon in ihrer vorangegangenen Meister-Saison.

Es ist ein exklusiver Kreis, fast schon eine eingeschworene Clique, die sich 1981 den Titel in der First Division holt. Villa-Coach Ron Saunders, inzwischen 85, kam mit 14 eingesetzten Spielern aus. Bei 42 Liga-Spieltagen und zwei weiteren Pokal-Wettbewerben mutet das damals wie heute unglaublich an.

Peter White, Torschütze im Finale gegen die Bayern, spielt in Villas Meisterjahr eine besondere Rolle. Der weit gereiste Profi aus Liverpool wird mit 20 Treffern Top-Torjäger der „Villains“ in der First Division.

Torhüter Jimmy Rimmer, Kenny Swain, Ken McNaught, Dennis Mortimer, Des Bremner, Gordon Cowans und Tony Morley scheinen eine eiserne Kondition zu haben. Sie machen alle 42 Spiele über die vollen 90 Minuten. Jimmy Rimmer muss ein Jahr später im Finale gegen die Bayern schon nach 9 Minuten für Nigel Spink verletzungsbedingt ausgetauscht werden. Sein Vertreter narrt nicht nur die Münchner mit unglaublichen Paraden, sondern sorgt auch dafür, dass der englische Torhüter am Ende eine eigene Bestmarke holt. Rimmer wird nach dem Italiener Saul Malatrasi (80) der erste Spieler, der mit 2 verschiedenen Klubs einen europäischen Wettbewerb gewinnt. 1968 hat Rimmer mit Manchester United schon einmal den Landesmeister-Pokal geholt. An der Seite des legendären George Best.

24. Real Madrid: Das weiße Rekord-Ballett im Meisterpokal

Real Madrdi war praktisch unschlagbar.
Real Madrdi war praktisch unschlagbar. Foto: Imago

Es gibt viele Namen, die man der Erfolgsmannschaft von Real Madrid in den 1950er-Jahren gegeben hat. Das „weiße Ballett“ ist nur einer davon.

Die Mannschaft um den legendären Alfredo di Stefano verdient sich diesen Titel zu Beginn ihrer unglaublichen Erfolgsstory. Es beginnt 1943 mit der Präsidentschaft von Santiago Bernabeu. „Die Vision des Don Santi“, wie das RTL-Buch zur Champions League 1994/95 titelt, ist es, die Madrilenen an die Spitze Fußball-Europas zu führen. Mit dem neuen Estadio Santiago Bernabeu, 1947 im ebenfalls aus dem Boden gestampften Stadtteil Chamartin eröffnet und dem 1955 ins Leben gerufenen Europapokal der Landesmeister kommen „Die Königlichen“ ins Rollen.

Di Stefano gibt den meisterhaften Choreographen, Kapitän ist Miguel Munoz, dazu kommt der quirlige Dribbler Francisco Gento (heute 84), der 8-mal in einem Landesmeister-Finale stand. Diese Bestmarke hält der heutige Ehrenpräsident zusammen mit dem Mailänder Cesare Maldini. 1958 kommt noch der ungarische Ausnahmefußballer Ferenc Puskás dazu. Mit ihnen bestimmt Real Madrid ein ganzes Jahrzehnt in diesem neuen Wettbewerb.

Fünf Mal in Folge gewinnt Real zwischen 1956 und 1960 den Europapokal der Landesmeister. Stade Reims zieht 1956 trotz „Heimvorteil“ im Finale von Paris und trotz seiner Stars Raymond Kópa und Michel Hidalgo den Kürzeren. Auch 1959 in Stuttgart triumphiert Real gegen Reims (2:0) 1957 genießt man beim 2:0 gegen den AC Florenz sogar Heimrecht im Finale. Knapper geht es 1958 in Brüssel zu: 3:2 gegen den Emporkömmling vom AC Mailand. Da 7:3 gegen Eintracht Frankfurt 1960 in Glasgow ist das bis heute torreichste und mit 135.000 Zuschauern auch am besten besuchte Europapokalfinale aller Zeiten. Noch ein unerreichbarer Rekord für Real.

23. Lionel Messi: Ewiger Tor-König in „La Liga“

Lionel Messi für den FC Barcelona.
Lionel Messi für den FC Barcelona. (Photo by David Ramos/Getty Images)

Lionel Messi – Der Argentinier in Diensten des FC Barcelona steht vor allem für eins: Für Rekorde. Stand Oktober 2018 hat der Stürmer bereits 15 fußballerische Bestmarken gesetzt. Mindestens eine davon ist dem noch bis 2021 an Barca gebundenen Vize-Weltmeister von 2014 nicht mehr zu nehmen.

Gemeint ist Messi Tor-Rekord in der spanischen Primera Division, wo er am 16. Oktober 2004 gegen den Stadtrivalen Espanyol Barcelona sein Debüt gibt und seitdem bis 2018 neun Mal die Meistertrophäe holte. Mit gigantischen 389 Treffern führt Messi die ewige Torschützenliste in La Liga an. Fast ein Jahrzehnt lang liefert sich „Leo“ ein Baller-Duell mit dem Portugiesen Cristiano Ronaldo von Real Madrid.

Aber selbst „CR7“ könnte Messi den Rekord in der spanischen Liga nicht mehr streitig machen. Der inzwischen zu Juventus Turin abgewanderte Außenstürmer erzielte 311 Tore, mehr als 70 weniger als sein Kontrahent aus Barcelona.

Seine Ausnahmestellung in Spaniens Liga zementiert Messi in der Saison 2011/2012 mit allein 50 Treffern in La Liga. Hinter den ewigen Rivalen Ronaldo und Messi rangieren Legenden wie Hugo Sanchez („Hugól“, 234 Liga-Tore), Raúl, der spanische Weltmeister David Villa oder der Kameruner Samuel Eto`o. Der erste noch in der Liga aktive Spieler ist Real Madrids Karim Benzema. Der inzwischen 30-jährige Franzose liegt allerdings mehr als 260 Treffer hinter Messi – und ist damit außen vor.

22. Arsene Wenger: Ein Leben für den FC Arsenal

Der ewige Arsene Wenger.
Der ewige Arsene Wenger. (Photo by Catherine Ivill/Getty Images)
Kein anderer Trainer bleibt in der englischen Premier League länger im Amt als der Franzose Arsene Wenger. 22 Jahre oder 7.600 Tage war der pragmatische Elsässer in London tätig.

Wegen seiner unkonventionellen Methoden und seinem smarten Kleidungsstil inklusive Designerbrille anfangs von seinem Erzrivalen Sir Alex Ferguson von Manchester United als „Professor“ verulkt, prägt Wenger die Premier League noch länger als der knorrige Schotte.

Ferguson holt zwar mehr Meistertitel (13) als Wenger, doch der Fußball-Revolutionär aus Frankreich, der Arsenal einen kompletten Kulturwandel verordnet, hat den längeren Atem. In 828 Spielen sitzt Wenger in der Premier League auf der Bank. Seine einzigartige Erfolgsbilanz: 3 Meistertitel (1998, 2002, 2004), 7-mal FA Cup-Sieger. Nur ein internationaler Titel blieb ihn in den verlorenen Europapokalfinals 2000 (UEFA-Cup) und 2006 (Champions League) verwehrt.

Wengers Trainer-Reise scheint auch mit 68 noch nicht zu Ende. Im Oktober 2018 sehen wir Arsene Wenger beim Abschiedsspiel seines ehemaligen Schützlings Per Mertesacker (34) in Hannover. Der deutsche Weltmeister von 2014 ist einer von 300 (!) Transfers, die Wenger in 22 Jahren Arsenal tätigte. Der Grandseigneur kündigt im SPORT BILD-Interview an: „Ich glaube, am 1. Januar geht es wieder los, ich bin gut ausgeruht und bereit, wieder zu arbeiten.“

EINE ANDERE LIGALIVE STORY?

21. Ryan Giggs: Kein Rekord bei Manchester United ohne Giggsy!

Ryan Giggs hat mehr Trophäen als ManU
Ryan Giggs hat mehr Trophäen als ManU. (Photo by Michael Steele/Getty Images)
In der 1992 ins Leben gerufenen englischen Fußball-Eliteliga setzt der Waliser Ryan Giggs für Manchester United gleich mehrere Bestmarken.

Mit 632 Partien kommt Ryan Giggs auf die meisten Einsätze für United in der Premier League. Nimmt man die Spiele in der PL-Vorgängerliga First Division dazu, bringt es Giggs auf die gigantisch anmutende Zahl von 672 Liga-Spielen. 34 Trophäen – zu seinen 13 Premier-League-Meisterschaften kommen etwa 4 FA Cup-Triumphe und der2-fache Gewinn der Champions League (1999, 2008) – machen Giggs zum erfolgreichsten Spieler in Europa.

„Ryan Giggs hat 34 Trophäen gewonnen. Das sind mehr, als Manchester City in seiner gesamten Vereinsgeschichte geholt hat“, schreibt das Boulevardblatt Daily Mirror 2014 am Ende von Giggs‘ unvergleichlicher Profi-Karriere mit 23 Spielzeiten bei den „Red Devils“ mit 963 Pflichtspieleinsätzen und 168 Toren, „nun hat er das Undenkbare vollzogen – und Manchester United verlassen.“

Den Rekord kann „Giggsy“, wie sie den stillen Ballkünstler im Old Trafford nennen, niemand mehr nehmen. Kein einziger unter den 10 Spielern mit den meisten Einsätzen für Man. United ist noch aktiv.

Seite von
<>