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Fluppen-Könige! Diese 30 Fußball-Stars sind Raucher


Raucher 20 – Raucher 16: Vom Architekten bis zum rauchenden Bundestrainer

20. Andrea Pirlo – Bloß ein Gerücht?

Gerüchteweise raucht auch Andrea Pirlo ab und an mal eine Zigarette. Foto: Getty Images
Gerüchteweise raucht auch Andrea Pirlo ab und an mal eine Zigarette. Foto: Getty Images

Gerüchteweise raucht auch Andrea Pirlo ab und an mal eine Zigarette. Weitere Infos dazu oder Details haben wir aber nicht gefunden. Geschadet hat es ihm nicht. Und jetzt genießt er eh seinen fußballerischen Ruhestand.

Chapeau: Mehr als ein Abschied: Mit Andrea Pirlo geht der letzte seiner Art. Jener Typ Fußballer, der nie angestrengt wirkt, nie unter dem „Druck“, der im taktisch komprimierten Fußball der Gegenwart sonst jeden in seiner Gewalt zu haben scheint. „Ich reagiere nicht auf Druck“, schrieb Pirlo in seiner Autobiographie mit dem Titel „Ich denke, also spiele ich“. „Am Nachmittag des 9. Juli 2006 in Berlin habe ich geschlafen und dann Playstation gespielt. Abends habe ich die Weltmeisterschaft gewonnen.“

Fünf Tage vorher hatte er das deutsche „Sommermärchen“ beendet. Er tat das mit einem kleinen, listigen Pass, der fünf Verteidiger narrte und den mittelmäßigen Kollegen Fabio Grosso zum Helden machte. Die Kunst der perfekten Vorlage beschrieb er so: „Ich ebne den Weg zum Glück.“ Oder zum Unglück der anderen.

Bis zum Ende hat dieser Maestro sich nicht unter Druck setzen lassen, schon gar nicht unter den, immer noch mehr zu verdienen. Das Angebot aus Qatar ignorierte er, ging auf Ehrenrunde in New York. Weltstadt statt Wüste. Nun, mit 38, zieht er sich auf sein Weingut in der Lombardei zurück. Der passende Alterssitz für den lässigsten aller Spielmacher. Ein Glas Rotwein, Sonnenuntergang und eine Fluppe. das kann man sich gut vorstellen.

Raucherkategorie: Boheme-Raucher

EINE ANDERE LIGALIVE STORY?

19. Mario Basler – Der Kettenraucher

Mario Basler darf in einer Liste rauchender Fußballer natürlich nicht fehlen. Foto: Getty Images
Mario Basler darf in einer Liste rauchender Fußballer natürlich nicht fehlen. Foto: Getty Images

Nicht fehlen in einer Liste rauchender Fußballer darf Mario Basler. Hätte man es ihm erlaubt, hätte der Ex-Nationalspieler wahrscheinlich auch in der Halbzeitpause geraucht. Hat er vielleicht sogar? Auf dem Weg zur Toilette?

Mario Basler ist Europameister, ohne auch nur eine Sekunde gespielt zu haben. Dennoch – zu seiner Zeit in Bremen und beim FC Bayern Müchen war er einer der besten Mittelfeldspieler Deutschlands. Einer der besten Trainer war er später mit Sicherheit nicht und wird es wohl auch nicht werden. Basler gilt immer wieder als einer der letzten unangepassten Fußballer, die rauchten und soffen und dennoch ihre Leistung brachten. Und als eine Person mit speziellen Ansichten zu den wesentlichen Themen eines Fußballerlebens. „Die Spieler haben kaum mehr Freiheiten. Sie sind überzüchtet. Wird einer mal dabei erwischt, wie er ein Bierchen trinkt, bricht in Deutschland gleich die Welt zusammen. Ein Bierchen, ein Gläschen Wein und auch mal ein Schnitzel mit Pommes sollten doch drin sein. Ich bin damals auch oft zur Pommes-Bude gefahren und habe mir eine doppelte Currywurst-Pommes gegönnt. Man schränkt die Spieler heute zu sehr ein. So vergeht ihnen doch der Spaß.“

Zumindest mit Ansichten, die der Boulevard gerne zitiert, wenn es mal wieder darum geht zu behaupten, dass es früher mehr Typen und Kerle im deutschen Fußball gegeben hätte. Und die heutige Generation der Fußballstars so besonders angepasst und stromlinienförmig sein. Aber damals gab es eben weder Twitter noch Facebook und man konnte sich deutlich mehr „private Skandälchen“ leisten, ohne dass dieses gleich publik wurde. Man musste nur die Burschen von der Bild-Zeitung irgendwie kontrollieren. So eine Einstellung ist heutzutage kaum mehr vorstellbar. Und bei Diätfreaks wie Thomas Tuchel und Jupp Heynckes sowie der ähnlich tickenden Garde an Jung-Trainern, die gerade die Bundesliga erobern, auch nicht.

Genauso wenig passt da natürlich die Basler’sche Einstellung zum Rauchen.  „Das ist doch nicht wichtig, ob ich rauche oder nicht. Nicht mehr wichtig. Ich bin eine Privatperson. Ich rauche meine Zigarette, wann ich will, so oft ich will. Jogi Löw raucht auch. Warum darf ich keine Zigarette rauchen? Beim Löw gibts immer noch einen Shitstorm, wenn wieder mal ein Foto mit Zigarette auftaucht – obwohl es alle wissen. Es muss jeder für sich selbst wissen, wie er das handhabt.“

Raucherkategorie: Kettenraucher schon während der Karriere

18. Paul Breitner – Protest und Zeitgeist

Paul Breitner war einer der besten Fußballspieler seiner Zeit. Foto: Getty Images

In seiner aktiven Zeit spielte Breitner für den FC Bayern München, Real Madrid und Eintracht Braunschweig und galt als umstrittener Revoluzzer, der Auslöser sowie Gegenstand zahlreicher Debatten war.

Doch Revoluzzer oder Revolutionär war Breitner eigentlich nie. Eher schon ein bürgerlicher Salonlöwe. Mit der Nationalmannschaft wurde er 1972 Europa- und 1974 Weltmeister. Im Jahr 2004 wurde er von Pelé auf die Liste der 125 besten noch lebenden Fußballer gesetzt (FIFA 100).Mit Breitner gewann Bayern München die Meisterschaften 1972, 1973 und 1974. Öffentlich gab sich Breitner linksorientiert, posierte medienwirksam mit einer Mao-Bibel und erklärte, ein Verehrer Che Guevaras zu sein. Durch seine politische Haltung und seine Kritik am Verein zog er sich unweigerlich den Unmut des konservativen Vereinspräsidenten Wilhelm Neudecker zu, der seinen Quertreiber 1973 sogar verkaufen wollte.

Doch als die Mannschaft dagegen rebellierte, durfte Breitner bleiben und gewann 1974 mit dem Europapokal der Landesmeister (4:0-Sieg im Wiederholungsspiel gegen Atlético Madrid) den wichtigsten europäischen Vereinspokal. Nach der gewonnenen Weltmeisterschaft 1974 wechselte Breitner ausgerechnet nach Spanien, welches damals unter Diktator Franco eine rechtskonservative autoritäre Diktatur war.

Breitner trat auch als Schauspieler in dem Western Potato Fritz (1976) und als Kolumnist für die Bild-Zeitung auf. Das Bayerische Fernsehen produzierte 1978 eine sechsteilige Sendereihe mit ihm, „Paul Breitners Fußballmagazin“, in der er mit seinem Team Eintracht Braunschweig und Jugendspielern technische Grundlagen des Spiels und Einblicke in den Alltag eines Fußballprofis präsentierte. Auch publizierte Breitner das anekdotenhafte Buch „Kopfball“. Sein Markenzeichen, den Vollbart, stutzte er sich vor der Weltmeisterschaft 1982 in Spanien im Rahmen einer Werbekampagne für das Rasierwasser Pitralon zu einem Stutzbart und erhielt hierfür von dem Unternehmen 150.000 DM.Zum Thema Rauchen äußerte sich Breitner schon recht früh und eindeutig im Fernsehen.

Raucherkategorie: Boheme-Raucher

Raucherkategorie: Boheme-Raucher

17. Gianluigi Buffon – Opportunity Smoker

Gianluigi Buffon macht – ganz Genießer – aus seinem Laster erst gar kein Geheimnis. Foto: Getty Images
Gianluigi Buffon macht – ganz Genießer – aus seinem Laster erst gar kein Geheimnis. Foto: Getty Images

Gianluigi Buffon macht – ganz Genießer – aus seinem Laster erst gar kein Geheimnis.

Auch der Ex-Torwart der italienischen Nationalmannschaft greift bei besonderen Anlässen zur Zigarre, etwa nach einer gewonnenen Meisterschaft seines Klubs Juventus. Gianluigi Buffon ist eine Ikone von Juventus Turin. Trotz brauner Flecken auf seiner Vita und einem Hang zum Glücksspiel. Böse Zungen mögen behaupten, die Skandalnudel Juve und der gegelte Schlussmann – das passt. Schließlich hat der Vater zweier Söhne, verheiratet mit dem tschechischen Model Alena Seredova, den Ruf, ein Zocker zu sein. Buffon stand im Verdacht, illegal auf Spiele der ersten Liga gewettet zu haben. Die Justiz sprach ihn frei.

Und wie einige andere Spieler der Serie A hat auch Buffon immer wieder mit Vorwürfen zu kämpfen, er sei ein Anhänger der Neofaschisten in Italien. Hierzu trug eine Mischung aus seltsamen Äußerungen, dem Tragen von Symbolen, die auch im neofaschistischen Umfeld getragen werden und wachsweichen Dementis bei. Andere Flecken auf seiner Karriere, hässlich braune, sind also geblieben. Ob zu Recht, ob Fake News oder von den italienischen Medien aufgebauscht, bleibt dahin gestellt.

In Parma trug er mal ein T-Shirt mit dem Faschistenspruch „Boia chi molla“ („Gehängt sei, wer aufgibt“). Später spielte er mit der Rückennummer 88, einem rechtsextremen Schlüsselsymbol (achter Buchstabe im Alphabet ist „H“; HH – Heil Hitler). Buffon hat sich dazu nur fadenscheinig erklärt.

Raucherkategorie: Stilikone mit braunen Flecken

Raucherkategorie: Stilikone mit braunen Flecken

16. Joachim Löw – Stress- und Genussraucher

Joachim Löw raucht. Foto: Getty Images
Joachim Löw raucht. Foto: Getty Images

Der Bundestrainer raucht. Und er macht auch gar keinen Hehl daraus. Löw gilt als Genussraucher, der sich zu einem Glas Wein oder einem Espresso auch mal eine Zigarette gönnt. Ein badischer Bonvivant sozusagen.

Wichtig ist dem Bundestrainer, nicht in Anwesenheit seiner Spieler zu rauchen. Was sich da besonders anbietet, sind Fußballspiele, bei denen man auf die Tribüne verbannt wurde. Wie im Viertelfinale zwischen dem DFB-Team und Portugal bei der EM 2008. Oder Spiele, die man eh als Gast aus der VIP-Loge beobachtet. Mit Vorliebe in Berlin oder in der südwestdeutschen Heimat. Also in Hoffenheim, in Freiburg und ab und an auch mal beim VfB Stuttgart. Ob es aber die pure Entspannung war, die Löw 2008 im Viertelfinale gegen Portugal zur Zigarette greifen ließ oder doch eher Stress, bleibt dahin gestellt. Löw rauchte auch schon während seiner Zeit als eher zweitklassiger Bundesligaspieler.

Cool-Cat oder Bonvivant war der damals eher schüchterne Jogi aber nicht. Und so richtig viel zugetraut hat man ihm am Anfang seiner Trainer-Karriere auch nicht. Als ihn der entscheidende Ping von Jürgen Klinsmann erreichte, war er gerade in Österreich gescheitert.

Was folgte, war eines der beeindruckendsten Trainer-Comebacks der Fußballgeschichte. Vom gescheiterten Jogi, der auf dem Weg zum 2. Bundesliga-Trainer schien zum Weltmeister und gefeierten Meister-Trainer. Und alles nur weil Klinsi jemanden brauchte, der mehr Sachverstand in Sachen Taktik und Technik hatte als er selbst. Und der bereit war, richtig zu ackern. Und einen Fürsprecher wie Berti Vogts. Kategorie: Ich habe es geschafft und gönne es mir einfach. Geschichten als Partyraucher oder Boozing-Smoker  sind aber nicht überliefert.

Raucherkategorie: Boheme-Raucher mit Stresskomponente

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