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Fluppen-Könige! Diese 30 Fußball-Stars sind Raucher


Raucher 15 – Raucher 11: Vom Tod durch Lungenkrebs bis zum König Lungenzug

15. Johan Cruyff – Tod durch Lungenkrebs

Nach seinem Tod wurde Johan Cruyff gedacht. Foto: Getty Images
Nach seinem Tod wurde Johan Cruyff gedacht. Foto: Getty Images

Hollands Legende Johan Cruyff war schon als Jugendlicher ein Kettenraucher. Das führte zum Tod mit Anfang 60. Der Krebs hat die Jugendsünden nicht vergessen.

„If I wanted you to understand it, I would have better explained it.“

Hendrik Johannes Cruijff (1947-2016) war nicht nur ein disruptiver Innovator auf dem Fußballplatz, sondern auch als Manager eine Legende. Cruyffs Spiel in den 70er-Jahren war Total Football – Revolution pur. In den 90er-Jahren entwickelte er dann Total Football in Barcelona weiter und begründete La Masia – die Akademie. Damit legte er den Grundstein für die Dominanz des FC Barcelona und führte den Fußball vom 20. ins 21. Jahrhundert. Und die erste Fußball-Revolution begründete er in den 70ern in Holland, einem Land, welches in den Jahrzehnten zuvor im Fußball maximal zweitklassig gewesen war.

Rinus Michels entwickelte das fußballerische Konzept und Johan Cruyff setzte es perfekt um. Allerdings – das Team verlor das WM-Finale 1974 gegen Deutschland und das gleiche passierte den Oranjes auch vier Jahre später in Argentinien (schon ohne Cruyff). Auf Klubebene gewann Cruyff mit Ajax Amsterdam acht nationale Meisterschaften und dreimal europäische Cup-Wettbewerbe. Dazu wurde er mit dem FC Barcelona spanischer Meister. Cruyff starb im Frühling 2016. Der Lungenkrebs nahm keine Rücksicht auf das Genie….

Johan Cruyff ist der wichtigste Trendsetter im modernen Fußball. Er legte das Barca-Fundament und kreierte Fußball Total. Dazu gewann er 22 Titel und dreimal den Ballon d’Or. Er starb 2016 an den Folgen des Rauchens. Nachdem der Lungenkrebs entdeckt wurde, hatte er nur noch ein paar Monate zu leben. Mit dem Rauchen hatte er da schon ein paar Jahrzehnte aufgehört. Doch der Körper vergisst nicht. Eine Bypass-Operation und die Warnung seiner Frau waren ausschlaggebend. Hätte er allerdings nicht 1991 mit dem Rauchen aufgehört, hätte es das aktuelle Team der „Blaugrana“ nie gegeben.

Nur ein Trainer legte sich mit ihm an

Barcelona-Fans legen für Johan Cruyff Blumen nieder. Foto: Getty Images

Cruyff hatte schon in jungen Jahren angefangen zu rauchen und auch zu seiner aktiven Zeit gab er es nicht auf. Nur ein Trainer legte sich mit ihm an wegen seiner Gewohnheit, in der Halbzeit eine zu rauchen. Das war Hennes Weisweiler und der war kurze Zeit später kein Trainer bei Barca mehr.

Als er für Barcelona spielte, steckte er sich direkt nach dem Spiel eine an, es folgte eine weitere Zigarette nach dem Duschen. Die Sucht hatte ihn voll im Griff, doch zu einem Problem wurde das erst, als er beim katalanischen Klub als Trainer angeheuert hatte. Der Niederländer übernahm Barca 1988. In seinen ersten beiden Jahren im Camp Nou gewann er den Europapokal der Pokalsieger und die Copa del Rey. Dennoch war sein Job während der Spielzeit 1990/91 keineswegs sicher. Cruyff stand unter Strom und paffte meist noch vor den Spielen im Tunnel. 20 Zigaretten waren sein Minimum pro Tag.

Dann, Ende Februar 1991, forderten der Stress und die Mengen an Tabak ihren Tribut: Cruyff verspürte starke Schmerzen am Herzen und musste sich sofort einer doppelten Bypass-Operation unterziehen. Sein Arzt Mario Petit erklärte später: „Cruyff hatte großes Glück. Denn seine Krankheit ist schwerwiegend und er kam noch früh genug, um sie zu behandeln.“

Petit eröffnete seinem Patienten, dass eine Rückkehr auf die Trainerbank möglich sei, allerdings unter zwei Bedingungen: Er sollte zwei Monate pausieren und er sollte mit dem Rauchen aufhören. Und Cruyff hörte auf. Die Camel-Zigaretten wurden durch Lollipops ersetzt. Cruyff hörte damit auf, Zigarettenschachteln zu jonglieren und wurde zur Werbefigur für das katalanische Gesundheitsamt. Und für alle, die das Rauchen aufgeben wollten, startete Barcelona gemeinsam mit der Ex-Raucher-sind-unaufhaltsam-Kampagne der EU-Komission (www.exsmokers.eu) das Quit-Smoking-with-Barca-Programm. Mehr Informationen dazu und alles zur FCB-iCoach-App unter www.quitsmokingwithbarca.eu.

Raucherkategorie: Kettenraucher schon während der Karriere

EINE ANDERE LIGALIVE STORY?

14. Zdenek Zeman – Der kultige, schweigende, rauchende Kauz

Zdenek Zeman ist ein Kultfigur im italienischen Fußball. Foto: Getty Images
Zdenek Zeman ist ein Kultfigur im italienischen Fußball. Foto: Getty Images

Zdenek Zeman ist ein kultische Figur im italienischen Fußball. Er gilt als großer Schweiger und leidenschaftlicher Verfechter des Offensivfußballs. Seine bevorzugte Formation ist das 4-3-3-System.

Seine Trainerlaufbahn begann Zeman beim Amateurverein Cinisi, einem Dorf aus der Umgebung von Palermo. Es folgten die Stationen Bacigalupo, Carini, Misilmeri und Esacalza. 1974 wurde er nach Fürsprache Čestmír Vycpáleks Jugendtrainer bei US Palermo. Diese Stellung hatte er bis 1983 inne, in der Zwischenzeit hatte er erfolgreich die Ausbildung zum Fußballtrainer in Coverciano beendet. 1983 wechselte Zeman zum Viertligisten Licata, mit dem er ein Jahr später in die Serie C1, die dritte italienische Liga, aufstieg. 1986 wechselte er nach Foggia, wurde dort aber am 27. Spieltag entlassen, weil er sich schon mit dem FC Parma geeinigt haben sollte. In Parma wurde er in der Saison 1987/88 nach nur sieben Spieltagen entlassen. 1988 kehrte Zeman nach Sizilien zurück, zum FC Messina. Er führte die Mannschaft auf Platz acht der Serie B.

1994 unterschrieb er bei Lazio Rom, mit dem er im ersten Jahr Vizemeister wurde, im zweiten Jahr Dritter. Nach einer 1:2-Heimniederlage gegen Bologna wurde Zeman am 27. Januar 1997 entlassen. Kurze Zeit später nahm er ein Angebot des Stadtrivalen AS Rom für die kommende Saison an. Nach einem vierten Platz im ersten und einem fünften Platz im zweiten Jahr trennten sich die Wege von Zeman und dem AS Rom. Im Sommer 1998 hatte er das Doping im Fußball angeprangert und sich dadurch viele Feinde gemacht. Nach einigen Monaten ohne Trainerjob nahm er im Oktober 1999 ein Angebot von Fenerbahçe Istanbul an, nach nur drei Monaten trat er aber vom Traineramt zurück. Nach diversen Stationen in der ersten und zweiten italienischen Liga und im Ausland übernahm Zeman im Februar 2017 erneut seinen Ex-Verein Delfino Pescara 1936.

In Italien wird Zeman Il Boemo — the Bohemian – genannt. Andere nennen ihn einfach einen Maverick. Aber keiner bezeichnet den Mensch oder den Managmentstil von Zdenek Zeman als dumm, einfältig oder langweilig. Zeman ist berüchtigt im positiven wie im negativen Sinne in Italien. Zeman ist weniger an Resultaten als an der Entwicklung von Spielern interessiert. “There are many coaches who only manage, without trying to improve their players; then there are a few coaches who shape players. I feel like one of these few.” Seine Teams waren immer unter den besten Teams, was die Anzahl der geschossenen Tore anbetraf. Und immer unter den schlechtesten, wenn es um die Abwehrleistung ging. Zeman ist ein Mann ohne Filter. Das Gegenteil eines Diplomaten.

Das brachte ihm viel Ärger ein. Insbesondere als er das Doping im italienischen Fußball 1998 anprangerte und Namen nannte. Und nicht nur irgendwelche Spieler, sondern gleich die Topspieler Gianluca Vialli und Alessandro Del Piero von Juventus Turin. Mut hat er. Irre ist er auch. Und das Rauchen kann er nicht lassen.

Raucherkategorie: Heavy Smoker von Jugend an

13. Klaus Augenthaler – Rauchender Weltmeister

Klaus Augenthaler wurde 1990 Weltmeister mit Deutschland. Foto: Getty Images
Klaus Augenthaler wurde 1990 Weltmeister mit Deutschland. Foto: Getty Images

Es ist ruhig geworden um Fußballlegende Klaus Augenthaler. Der Weltmeister von 1990 geht viel fischen und versucht, mit dem Rauchen aufzuhören. Das war im Jahr 2015. 

Als Spieler war Augenthaler ein bekennender Raucher. Und auch als Trainer zeigte sich Auge relaxt: „Wir Deutschen sind ja päpstlicher als der Papst. In Italien oder Frankreich ist es normal, dass die Spieler zum Mittagessen ein Glas Wein trinken. Und nach dem Essen gemütlich ein Zigarettchen rauchen. Bei uns in Deutschland aber verschwinden die Spieler immer schnell aufs Klo oder auf den Balkon, um zu rauchen.“ Mit zunehmendem Alter änderte sich die Einstellung. Und im Dezember 2014 dachte Auge, er hätte eine Lösung gefunden, mit seiner Sucht fertig zu werden: durch das Dampfen von elektrischen Zigaretten (E-Zigaretten). Flugs wurde Augenthaler Werbepartner von PowerCigs, einem deutschen Branchenpionier für E-Zigaretten. Und klang plötzlich geläutert und euphorisch. „Früher habe ich bis zu zwei Schachteln am Tag geraucht. Durch E-Zigaretten habe ich meinen Tabakkonsum heute schon fast auf Null reduziert. Für 2015 nehme ich mir vor, ganz auf die E-Zigarette umzusteigen.“ Ein Schelm, wer sich dabei etwas Pekuniäres denkt. Drei Schritte empfahl Auge sogar Rauchern, die vom Tabak wegkommen wollten. Wir haben den Auszug aus der PR-Schrift nachfolgend mal 1:1 kopiert

Schritt 1: Die E-Zigarette zunächst „beimischen“
Wie bei allen guten Vorsätzen ist es ratsam, sich nicht zu viel auf einmal vorzunehmen. So machte es auch Klaus Augenthaler – er testete die E-Zigarette, ohne gleich ganz auf den Tabakkonsum zu verzichten. Als langjähriger Raucher war Klaus Augenthaler anfänglich das Aroma „Tabak“ am liebsten. Sein Tipp: Eine Premium-E-Zigarette, Geschmacksrichtung „Tabak“, einfach mal für ein paar Wochen testen. Das kann den ersten sinnvollen Schritt weg vom Tabak bedeuten.

Schritt 2: Auf andere Aromen umsteigen
Mit einer Premium-E-Zigarette stellt sich meist schon nach wenigen Tagen ein größeres körperliches Wohlbefinden ein. Klaus Augenthaler´s Fazit nach den zwei Einstiegswochen: „Ich fühle mich mit der E-Zigarette frischer und vitaler.“ Das Dampfen hat für ihn noch weitere Vorteile: „Das Auto oder die Vorhänge zu Hause stinken nicht mehr. Und es gibt keine Geruchsbelästigung für die Menschen in meinem Umfeld.“ Damit der Umstieg vom Rauchen auf das Dampfen langfristig klappt, können Rauchentwöhner nach den Einstiegswochen beginnen, die vielfältigen Geschmacksrichtungen der Liquids und Depots einer Premium-E-Zigarette zu testen. Wer von der Geschmacksrichtung „Tabak“ mittelfristig auf Alternativen wie „Apfel“, „Kirsche“ oder „Kaffee“ umsteigt, ist weniger anfällig, erneut zur Tabakzigarette zu greifen.

Schritt 3: Nikotin bis auf Null reduzieren
Alle Geschmacksrichtungen sind bei PowerCigs in verschieden hohen Nikotin-Dosen erhältlich – 18, 12, 6 oder Null Milligramm Nikotin pro Milliliter. Damit haben Dampfer die Möglichkeit, den Nikotinkonsum langsam bis auf Null herunter zu dosieren.

Dieser Schritt steht Klaus Augenthaler noch bevor. „Es ist mein fester Plan, nach dem 100-prozentigen Umstieg auf die E-Zigarette auch das Nikotin schrittweise zu reduzieren.“

Kategorie: Kettenraucher während der Karriere, dann muss man sich eben als Werbeträger verdingen, wenn die Trainerkarriere südwärts geht.

Kategorie: Heavy Smoker von Jugend an

12. Walter Frosch – Die Legende

Walter Frosch (rechts) war ein harter Hund - und taugte nicht wirklich als Vorbild. Foto: Getty Images
Walter Frosch (rechts) war ein harter Hund - und taugte nicht wirklich als Vorbild. Foto: Getty Images

Einst kassierte Walter Frosch 19 Gelbe Karten in einer Saison. Sein schwerster Gegner, sagte er, war die Kneipe.

Im Jahr 2013 ist der Mann gestorben, von dem die junge Spielergeneration einiges lernen kann. Walter Frosch sorgte einst dafür, dass der Deutsche Fußball-Bund (DFB) die Sperre nach fünf Gelben Karten einführte. Die 19 Verwarnungen, die Frosch in der Saison 1976/77 sah, waren den Oberen des DFB dann doch zu viel. Walter Frosch war ein harter Hund. Und taugte nicht wirklich als Vorbild. Im Gegenteil: Ein Typ wie er ist heute im Profibusiness nicht mehr denkbar. Einer, der nach eigener Aussage drei Schachteln Zigaretten am Tag rauchte.

Einer, der sagte: „Mein schwerster Gegner war immer die Kneipe.“ Einer, der der Legende nach am Abend vor einem Spiel gegen Schalke 04 mal eben „ein paar Ouzo“ trank und dann mit einem Zechkumpanen um die Wette lief. Einsatz: zehn Liter Freibier. Frosch gewann. Tags darauf schaltete er arg verkatert Nationalstürmer Erwin Kremers aus. In einer Zeit, in der Profis nur von Spiel zu Spiel denken und der Trainer immer recht hat, hätte Frosch es schwer gehabt. Als Jupp Derwall ihn einmal zur B-Nationalmannschaft einladen wollte, tippt er sich an die Stirn: „Ein Walter Frosch spielt nur in der A-Mannschaft oder in der Weltauswahl.“

Dieser Spruch wird noch heute auf T-Shirts gedruckt. Bei Freundschaftsspielen lief er schon mal mit einer Schachtel Kippen im Stutzen auf. Und selbst, nachdem der Krebs ihm den Kehlkopf zerfressen hatte und er nur noch krächzen konnte, sagte er: „Ich würde lieber eine rauchen als vögeln.“

Raucherkategorie: Keine Bewertung möglich. Das soll jeder selbst machen

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11. Ernst Happel – König Lungenzug

Unter Ernst Happel erlebte der Hamburger SV deutlich bessere Zeiten als aktuell. Foto: Getty Images
Unter Ernst Happel erlebte der Hamburger SV deutlich bessere Zeiten als aktuell. Foto: Getty Images

„König Lungenzug“ nannte ihn der »Spiegel«. Und Happel war ohne Alkohol und Zigaretten wirklich kaum vorstellbar. 

Max Merkel textete über seine erste Begegnung mit Trainer-Guru Ernst Happel: „Die Hände trug er in den Hosentaschen, die Schuhe unterm Arm. Im Mund steckte eine Zigarette. Die Stimme klang wie Rettich auf Reibeisen. Wir nannten ihn ´Aschyl´.“ Als Spieler erreichte der Verteidiger unter anderem den 3. Platz bei der Weltmeisterschaft 1954 in der Schweiz und wurde zum Publikumsliebling bei Rapid Wien. „Wann’s red’n wollen, müssen’s Staubsaugervertreter werden. Ich brauche nur Fußballer.“ Auf die Bitte von seinem damaligen FC-Tirol-Spieler Hansi Müller um ein Gespräch.

Seine größten Erfolge konnte Ernst Happel als Trainer in den Niederlanden, Belgien, Deutschland und Österreich feiern. Aufgrund seiner eigenwilligen Art wurde Happel als „Grantler“ bezeichnet. Ernst Happel war der erste Trainer, der mit zwei verschiedenen Mannschaften den Europacup der Landesmeister gewinnen konnte – Feynoord Rotterdam und dem Hamburger SV. Um seine Lauffaulheit als Spieler zu kompensieren, entwickelte er eine neue Form der Abseitsfalle. Ein Pfiff des Liberos Ernst Happel reichte aus, um die Verteidigung zwei Schritte nach vorne treten zu lassen. Diese Innovation machte später den Trainer Happel in der Welt berühmt.

1962-1968: ADO Den Haag Niederländischer Pokalsieger 1968

1968-1973: Feyenoord Rotterdam Europapokal der Landesmeister 1970 Weltpokalsieger 1970 Niederländischer Meister 1969, 1971 Niederländischer Pokalsieger 1969

1973-1975: FC Sevilla Aufstieg in die erste Liga 1974

1975-1978: Club Brügge Belgischer Meister 1976, 1977, 1978 Belgischer Pokalsieger 1977

1978: Nationaltrainer Niederlande Vizeweltmeister 1979: KRC Harelbeke

1979-1981: Standard Lüttich Belgischer Pokalsieger 1981

1981-1987: Hamburger SV Europapokal der Landesmeister 1983 Deutscher Meister 1982, 1983 Deutscher Pokalsieger 1987

1987-1991: FC Swarovski Tirol Österreichischer Meister 1989, 1990 Österreichischer Pokalsieger 1989

1991-1992: Nationaltrainer Österreich.

Raucherkategorie: Gibt es heute nicht mehr

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