Die Fluppen-Könige – Diese 30 Fußball-Stars sind Raucher


1a. Außer Konkurrenz in der eigenen Liga – Ricardo Antonio La Volpe Quarchione

Ricardo La Volpe läuft in der Raucher-Hitliste außer Konkurrenz.
Ricardo La Volpe läuft in der Raucher-Hitliste außer Konkurrenz. Foto: Imago Images / Ulmer

Ricardo La Volpe war bei der WM 2006 Mexikos Nationaltrainer und rauchte gar an der Seitenlinie. Sein Spitzname: „El Fluppe“.

Seine Profikarriere bestritt La Volpe zwischen 1970 und 1983 in Argentinien und zuletzt in Mexiko. Er war – aus der Reihe „unnützes Fußballwissen“ – dritter Torhüter im argentinischen Weltmeister-Kader von Kettenraucher César Luis Menotti 1978. Zum Einsatz kam er bei der Heim-WM allerdings, wie ein gewisser Daniel Killer, nicht.

Aber: Vermutlich hat Menotti, „der Dünne“, La Volpe als leuchtendes Vorbild für die These gedient, wonach Profifußball und Zigarettengenuss sich nicht einander ausschließen müssen.

Durch seine Trainerstationen kannte sich La Volpe sehr gut im mexikanischen Fußball aus und wurde vom mexikanischen Verband am 4. Februar 2003 verpflichtet. Der dunkelhaarige Mann mit buschigem Schnauzbart war Nachfolger des bei der Fußball-Weltmeisterschaft 2002 durch das Aus im Achtelfinale gegen die USA in Ungnade gefallenen Javier Aguirre Onaindia.

„El Fluppe“ – Ein Held des Boulevards

Der in Buenos Aires geborene Argentinier, der seit langer Zeit in Mexiko lebt und mit einer Mexikanerin verheiratet ist, war zu Beginn seiner Tätigkeit nicht sehr beliebt.

Zum einen, weil Argentinier in Zentral- und Südamerika nicht gerade hohe Beliebtheitswerte haben, zum anderen weil La Volpe als früherer dritter Nationaltorhüter keine große Reputation als Spieler mitbringen konnte. Er begann sein Debüt als Trainer ausgerechnet gegen sein Heimatland Argentinien und verlor knapp mit 0:1.

In den zwei Jahren seiner Dienstzeit hatte er das mexikanische Team zu einer technisch teils brillanten, taktisch geschulten und athletisch kräftigen Einheit gemacht. Bis zur Niederlage im Confed-Cup-Halbfinale 2005 gegen Argentinien (im Elfmeterschießen) war seine Elf 20 Spiele ungeschlagen, die Niederlage gegen Brasilien bei der Copa América war zugleich die bislang letzte gewesen. Die anderen vier Spiele der zurückliegenden fünf Begegnungen mit den Brasilianern wurden gewonnen, z.B. mit 1:0 im zweiten Gruppenspiel des Konföderationen-Pokals 2005. Bei diesem Turnier wurde er auch weiten Teilen der deutschen Fußball-Öffentlichkeit bekannt.

Bei der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 hat es Mexiko bis ins Achtelfinale geschafft, scheiterte dann jedoch gegen Argentinien mit einem 1:2 nach Verlängerung. Durch diese Niederlage konnte sich La Volpe nicht in seinem Image in der Öffentlichkeit verbessern. La Volpe ist dafür bekannt, ein leidenschaftlicher Kettenraucher zu sein. In den deutschen Medien, insbesondere von BILD, wurde er deswegen beim Confed-Cup 2005 und bei der WM 2006 nur „El Fluppe“ genannt, während er ansonsten aufgrund seines auffälligen Schnurrbarts im südamerikanischen Raum auch unter dem Spitznamen „Bigoton“ firmiert. Allerdings: In den letzten Jahren klagte „El Fluppe“ über gesundheitliche Probleme. Seinen Trainerposten beim mexikanischen Klub Atlante musste er 2013 wegen einer aufgrund eines Aneurysma an der abdominalen Aorta notwendig gewordenen  Operation aufgeben. Ob er dabei auch mit dem Rauchen aufgehört hat? Unwahrscheinlich…

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