Diese Spieler und Trainer “hassen” einander


DIE STORY IN KURZEN VIDEOS

DIE STORY IN KURZEN ESSAYS

Feindschaft 25 - 20: Von Roy K. zum Zweiten bis zu Didi und Joey

25. Roy Keane vs Patrick Vieira – Keane Reloaded

22. August 1999: Roy Keane im Clash mit Patrick Vieira von Arsenal Mandatory Credit:Clive Brunskill /Allsport
22. August 1999: Roy Keane im Clash mit Patrick Vieira von Arsenal Mandatory Credit:Clive Brunskill /Allsport

Da ist das irische Raubein zum zweiten Mal. Ein Match, bei dem es kracht und knallt, ist seit jeher das Spiel zwischen Arsenal London und Manchester United. 

Neun Jahre lang machten Arsenal London und Manchester United die Meisterschaft unter sich aus. Und das hieß vor allem: Roy Keane gegen  Patrick Vieira. Das Duell der beiden Skipper und liebsten Feinde hielt England in Atem. Und jedes Zusammentreffen der beiden stolzen Egomanen war fast immer ein Highlight der besonderen Art. Die beiden Kapitäne lieferten sich zu ihrer Zeit regelrechte Schlachten, die England in Atem hielten. Wie kam es dazu? Manchester United und der FC Arsenal dominierten eine Zeit lang den englischen Fußball. Und die beiden “tall ships” des britischen Fußballs, zwei geradezu pathologisch stolze Typen, versuchten sich gegenseitig ein Stück kleiner zu machen.

Keane gegen Vieira, Skipper gegen Skipper: Das war die Schlacht von Trafalgar auf dem grünen Rasen. Das Duell der beiden von 1996 bis 2005 ging am Ende unentschieden aus. Das mag der Ire allerdings anders sehen. Im Februar 2005 kam es in den Katakomben von Highbury zum “tunnel incident”, zum Tunnelstörfall. Vieira hatte zum Warmmachen den eherinferioren United-Verteidiger Gary Neville angebrüllt, und der war sofort petzen gegangen, natürlich bei Roy Keane.

Niemand darf Gary mobben, schrieb Keane später in seiner Biografie. Also sagte ich mir: Alright, let’s go. Vermutlich war es genau das, was Vieira wollte, er lauerte auf seinen Widersacher, das Adrenalin stieg in ihm auf, um ihn herum schrumpften Einlaufkinder und Linienrichter zu Zwergen. Die, die ihre Körpergröße noch wahren konnten, bildeten eine Wand zwischen Vieira und Keane. Dennis Bergkamp, der milde Holländer, versuchte als Diplomat das Schlimmste zu verhindern. Heute sagen sowohl Keane als auch Vieira, dass das Verhältnis zwischen ihnen von purem Hass geprägt war. Und wenn sie sich nicht auf den Fußball konzentriert hätten, wäre der Kampf vielleicht blutig ausgegangen. Martialisch! Und irgendwie ziemlich dämlich. Oder aber es war ein perfekt inszenierter Bluff für die Medien.

24. Emre Belozoglu vs Didier Zokora – Ein Beispiel der unangenehmen Art

Ein unschönes Drama. Foto: Getty Images
Ein unschönes Drama. Foto: Getty Images

Beleidigungen unter Fußballern sind ein großes Thema. Ein Beispiel der unangenehmen Art lieferten die Spieler Zokora und Belozoglu.

Denn der Zoff vollzog sich auf einer Ebene, die man eigentlich im internationalen Fußball nicht sehen will. Und schon gar nicht zwischen Superstars oder doch zumindest Nationalspielern.

Belozoglu beschimpfte während eines Spieles Zokora wegen dessen dunkler Hautfarbe als „pis zenci“, ein – zurückhaltend ausgedrückt – sehr abwertender und beleidigender Ausdruck der Kategorie “Swear Words”. Allerdings: Belozoglu gab später zu, so etwas gesagt zu haben und im Nachhinein entschuldigte er sich sogar öffentlich. Dennoch: Das Thema war in den Medien und damit in der Öffentlichkeit. Und da blieb es auch für eine geraume Zeit.

Irgendwann war es dann aber vorbei. Es gibt ja auch wirklich wichtigeres. Und irgendwann verabschiedeten sich die Spieler per Handschlag voneinander. In den Medien wurde das Thema aber trotzdem bei jeder unpassender Gelegenheit immer wieder aufgewärmt.

23. Salva Ballesta vs Oleguer Presas – Linker Verteidiger und rechter Stürmer.

Salva Ballesta vs Oleguer Presas. Foto: Getty Images
Salva Ballesta vs Oleguer Presas. Foto: Getty Images

Zwei Spieler, wie sie gegensätzlicher nicht sein könnten. Sowohl sportlich als auch politisch: Oleguer Presas, linker Verteidiger und Salva Ballesta, rechter Stürmer. Die Profis stehen repräsentativ für die eine Spaltung Spaniens. 

Wegen ihrer politischen Ansichten standen beide häufig in der Kritik und sie haben auch zueinander kein gutes Verhältnis. Gerade auch wegen ihres politischen Streites gehörten beide Profis nie zum Stamm der spanischen Nationalmannschaft. Oleguer, der aus der autonomen Szene kommt und schon einmal bei der Räumung eines besetzten Hauses festgenommen wurde, hat sich im Februar 2017 in einem Zeitungsartikel “aus humanitären Gründen” für die Freilassung des wegen 25-fachen Mordes inhaftierten baskischen Terroristen Iñaki de Juana Chaos stark gemacht. Der Terrorist, der seine Taten nie bereut hat, wurde 1987 festgenommen und sollte nach Verbüßung der Haftstrafe freigelassen werden. Im Herbst 2006 wurde er nochmals verurteilt, da er in baskischen Zeitungen erneut zum Terror aufgerufen hatte. De Juana Chaos ging in den Hungerstreik und erreichte eine Minderung der Haft. Nun verbüßt er den Rest seiner Strafe als Hausarrest, für die Konservativen ein Affront und ein Beweis, dass die Politik des sozialistischen Ministerpräsidenten José Luis Rodriguez Zapatero im Baskenland gescheitert ist. Zumal die Eta trotz ihres im März 2006 proklamierten Waffenstillstands wieder mit dem Bomben begonnen hat.

Oleguers politische Wortmeldung blieb nicht ohne Folgen. Zum einen verlor er rasch einen Sponsorenvertrag mit einem spanischen Sportartikelhersteller, zum anderen rief sie Salva Ballesta auf den Plan. Einem Hundehaufen bringe er mehr Respekt entgegen als dem katalanischen Linksnationalisten, sagte Salva. Der FC Barcelona wollte den Stürmer deswegen eigentlich vor das Sportgericht bringen, der spanische Fußballverband winkte ab. Es ist nicht das erste Mal, dass Salva, der in der Saison 1999/2000 mit 27 Treffern für Racing Santander Torschützenkönig der Primera División wurde, für Aufregung sorgt. Eigentlich tut er das an jedem Spieltag, vorausgesetzt, er trifft. Denn seine Tore feiert der Sohn eines Piloten seit jeher mit einem militärischen Gruß. In rechtsradikalen spanischen Internetforen kursiert ein Interview mit Salva, in dem er den deutschen Luftwaffenoberst Hans-Ulrich Rudel, einen unverbesserlichen Nazi auch nach dem Zusammenbruch 1945, zu seinem Idol erklärt.

Und in einem Radio-Interview bekannte Salva unlängst, dass er gerne Antonio Tejero, der am 23. Februar 1981 mit anderen Gesinnungsgenossen der paramilitärischen Guardia Civil die damals junge spanische Demokratie in die Franco-Zeit zurückbomben wollte, kennenlernen würde. In Málaga hat er die Gelegenheit dazu verpasst, denn Tejero lebt nach Verbüßung seiner langjährigen Haftstrafe an der Costa del Sol und züchtet, wie es sich für einen alten Mann gehört, ganz friedlich Avocados.

“Viva España, ihr Hurensöhne!”

Barcelona v Recreativo Huelva - La Liga (Photo by Bagu Blanco/Getty Images)
Barcelona v Recreativo Huelva - La Liga (Photo by Bagu Blanco/Getty Images)
“Arriba España”, so etwas hört man von Salva oft. Mit “Viva España, ihr Hurensöhne!” bedachte er einmal die baskisch-nationalistischen Fans von CA Osasuna, die ihn 2004 nach einer Gelb-Roten Karte verhöhnten. Spanien über alles. In den Irakkrieg wäre er damals selbstverständlich mit Stolz und als Erster gezogen. Das Land und die Fahne bis zum Tod verteidigen; eine Selbstverständlichkeit für Salva, dessen Handy-Klingelton die spanische Nationalhymne ist.

Zur Erinnerung: Der Schulterschluss mit George Bush und Tony Blair in Sachen Irak sollte dem damaligen spanischen konservativen Regierungschef José María Aznar teuer zu stehen kommen. Drei Tage vor der Wahl, am 11. März 2004, zündeten islamistische Terroristen die Bomben in den Madrider Vorortzügen. Spanien beklagte 191 Tote und 1800 Verletzte, das Land stand unter Schock.

Die Partido Popular sollten die Anschläge den sicher geglaubten Wahlsieg kosten, denn die Spanier schwenkten an den Urnen in letzter Minute um, der Wahlsieger Zapatero zog darauf die Truppen aus dem Irak ab. Eine überraschende und schmerzhafte Niederlage für die Rechten. Die konservativen Hardliner haben die Wahlschlappe bis jetzt nicht verkraftet und schieben das Attentat nach wie vor der Eta in die Schuhe. Vieles von der gegenwärtigen Polemik und der Polarisierung in der spanischen Innenpolitik geht auf diese bewegten Tage im März 2004 zurück.

Salvas Karriere neigt sich mittlerweile dem Ende zu. Der große Traum, einmal mit der Nationalmannschaft zu triumphieren, blieb ihm versagt. Ganze drei Mal durfte er für die “Selección” auflaufen. Anders Oleguer. Der schlug 2006 eine Einladung zum Nationalteam aus, weil er, wenn überhaupt, lieber für die katalanische Nationalmannschaft spielen würde. Die darf zwar ab und an symbolträchtige Spiele gegen andere Regionen wie etwa das Baskenland machen, wird aber nicht von Fifa und Uefa anerkannt. Katalonien über alles. Das brachte dem studierten Betriebswirt gehörig Ärger ein. Mittlerweile will man ihn nicht mehr in der “Selección”. Oleguer dürfte erleichtert sein.

22. Patrice Evra vs Luis Suarez – Rassismus-Debatte

Patrice Evra vs Luis Suarez. Foto: Getty Images
Patrice Evra vs Luis Suarez. Foto: Getty Images
Eine ausgeprägte Rassismus-Debatte gab es im englischen Fußball auch wegen des Konflikts von Luis Suarez und Patrice Evra. Doch die hatte eine längere Vorgeschichte. EIne Typische Mischung aus Fouls, Emotionen, unüberlegten Handlungen und Dämlichkeit. 

Vor dem englischen Top-Spiel zwischen Manchester United und dem FC Liverpool im Jahr 2012 (2:1) kam es zu einem Riesen-Eklat.  Gäste-Stürmer Luis Suarez (damals 25) verweigerte den obligatorischen Handschlag mit dem dunkelhäutigen ManU-Kapitän Patrice Evra (damals 30). Wie in der Bundesliga laufen auch in der Premier League die Spieler beider Mannschaften aneinander vorbei und geben sich die Hand. Aber Suarez hatte mit Evra noch eine Rechnung offen – und ignorierte den Franzosen, der noch versuchte, den Uruguayer am Arm zurückzuhalten. Hintergrund der öffentlichen Beleidigung: Nach dem Hinspiel im Oktober 2011 hatte Evra seinen Gegenspieler öffentlich angeklagt, ihn mehrfach als „Neger“ beschimpft zu haben. Für seine rassistische Entgleisung wurde Suarez vom englischen Verband (FA) für acht Spiele gesperrt und umgerechnet 48 000 Euro Strafe aufgebrummt.

Aber von Einsicht keine Spur! Der Schamlos-Star brüskierte Evra ein zweites Mal, bekam unmittelbar danach die Quittung von ManU-Verteidiger Rio Ferdinand. Der englische Nationalspieler ließ seinerseits Suarez abblitzen. Der Uruguayer entschuldigte sich später zwar für sein Verhalten. Doch da war es zu spät. Doch Feindschaften können auch enden. Im Sommer 2016 richtete der Franzose eine Nachricht an den Barca-Star. Und lobte ihn in den höchsten Tönen. Damit begrub er wohl das das Kriegsbeil.

Im Sommer 2016 wurde Suarez – mittlerweile in Diensten des FC Barcelona – der Goldene Schuh für den besten Torjäger Europas verliehen. Und Evra gratulierte seinem bisherigen Feind bei Instagram. Evra postete zusätzlich bei Instagram ein Bild von Suarez mit der Trophäe. Dazu schrieb er: “Auf meinem Instagram-Account gibt es nur Liebe und niemals Hass! Luis, du bist ein großartiger Spieler und die beste Nummer 9. Gratulation, Luis Suarez, ich liebe dieses Spiel.”

EINE ANDERE LIGALIVE STORY?

21. Maxi Lopez vs Mauro Icardi – Il Corno

Maxi Lopez vs Mauro Icardi. Foto: Getty Images
Maxi Lopez vs Mauro Icardi. Foto: Getty Images

Ein Drama, wie es Shakespeare nicht besser hätte erfinden können. Intrige, Liebe, Frauentausch – und das alles ohne RTL. Einfach so – in der Serie A, zwischen den ehemaligen Kumpels Mauro Icardi und Maxi Lopez.

Der neun Jahre jüngere Icardi spannte nämlich seinem Freund Lopez die Frau aus. Hier haben wir den ersten WAG-Fall. Mit der italienischen Erotikdarstellerin war Lopez 5 Jahre verheiratet und hatte sogar zwei Kinder.

Das in der Folge öffentlich ausgetragene Beziehungsdrama war dem Hintergangenen irgendwann zu viel und er verweigerte Icardi fortan in den Liga-Spielen nicht nur den Handschlag sondern würdigte ihn keines Blickes mehr. Icardi war das aber “Latte”.

Die Reaktion von Maxi Lopez ist irgendwie verständlich. Doch gebracht hat es ihm nicht viel. Außer emotionale Befriedigung und vom “Feeling her ein gutes Gefühl”.

20. Joey Barton vs Dietmar Hamann – Jailbird Joey vs. Zocker-Didi

Joey Barton vs Dietmar Hamann. Foto: Getty Images
Joey Barton vs Dietmar Hamann. Foto: Getty Images
Richtige Kerle tragen heutzutage ihren Zwist nicht mehr auf dem Pitch aus sondern via Twitter. So geschehen im Duell zwischen “Jailbird” Joey Barton, einem in England Liga-bekannten Fußball-Rüpel und Ex-Zocker Didi Hamann, seinem ehemaligen Mannschaftskollegen von Manchester City.

Warum genau sich die beiden in 2013 so übel beschimpften, versteht bis heute keiner und ist auch nicht so wichtig, Hauptsache es wird drüber gezwitschert. Und hier das Protokoll. Echt weird:

Barton: »Mir wurde gerade geflüstert, dass Loic Rémy bei den Queens Park Rangers unterschrieben hat. Keine Ahnung, was in Newcastle los ist. Wahrscheinlich mal wieder Derek Llambias«

Hamann: »Tu dir selber einen Gefallen und halte dich aus Transferfragen raus. QPR und NUFC haben mich fürs Fußball spielen bezahlt, nicht um die Transferpolitik zu kommentieren.«

Barton: »Versuch nicht, mir hier Prügel zu versetzten, du unverschämter Kerl. Bring zuerst dein eigenes Leben in Ordnung. #leuteimglashaus«

Hamann: »Ich habe nie ein böses Wort über meine Ex-Klubs verloren, das nennt man Respekt und Würde. Du hast noch viel zu lernen.«

Es wird noch besser:

Wie dämlich war der Streit? Photo by Lynne Cameron/Getty Images)
Wie dämlich war der Streit? Photo by Lynne Cameron/Getty Images)

Barton: »Und die Art und Weise, wie du dich auf ein Spiel vorbereitet hast, ist das auch würdevoll? Der schlimmste Profi, den ich je gesehen habe. Du riskierst eine ganz schön dicke Lippe.«

Barton: »Nur weil du dir gerade die Eier abarbeitest, um einen neuen Job zu bekommen, jetzt wo du pleite bist. Sei nicht so selbstgerecht, du Trottel. Ich kenne dich.«

Hamann: »Mein Leben war in Ordnung, lange bevor deines es war. Du solltest Fernandes und Llambias jeden Tag eine Kerze anzünden, für das Geld, das sie dir zahlen.«

Barton: »Wenn du es öffentlich austragen willst, bitte. Ich bin den ganzen Tag hier. Ich lasse Idioten wie dich nicht reden, als hätten sie Ahnung.«

Barton: »Du warst ein guter Spieler. Du hast mehr gewonnen als ich, ok. Das war auf dem Fußballplatz, Junge. Dein Leben ist ein Autounfall. #schnauzehalten«

Barton: »Du hast selber gut verdient. Und hast dich dazu entschieden, es zu verprassen. Hasse mich nicht, nur weil du so abgefuckt bist.«

Hamann: »Das Problem ist, dass du denkst, nur weil du in Frankreich spielst, seist du ein Spieler auf internationalem Niveau #weitdavonentfernt«

Barton: »Ich kremple die Ärmel hoch und schufte, Junge. Und zocke nicht Online-Poker und rauche Tüten in der Nacht vor dem Spiel. Ich würde dich nicht mal eine Tierhandlung managen lassen.«

Oha, was war da denn los?

Didi Hamann gehört ebenfalls zu den Spielern, die während der Karriere viel Geld verloren. Foto: Getty Images
Didi Hamann gehört ebenfalls zu den Spielern, die während der Karriere viel Geld verloren. Foto: Getty Images

Barton: »Du WARST ein guter Spieler. Es gehört mehr zum Leben als Fußball, du Depp«

Hamann: »Vergiss nicht, wer dein Gehalt zahlt. Wie kannst du es wagen, auf Llambias und Fernandes loszugehen, du »englischer Nationalspieler«

Barton: »Als ob du ein Familienmensch wärest. Als ob du ehrlich und loyal wärest. Ein Mann wärest. Als ob du in der Lage wärest, noch in den Spiegel zu schauen. Kannst du das?«

Hamann: »Joseph, ich will nicht persönlich werden, weil Twitter nicht der richtige Ort ist, um das zu tun. Aber halt dich nicht für größer als du bist.«

Barton: »Wer ist denn auf Fernandes losgegangen? Du Idiot. Sei nicht so verbittert. Du hattest deine Kohle aber hast sie verprasst. Fordere mich nicht heraus, du Made.«

Hamann: »Ja, ich kann in den Spiegel schauen. Ich habe Fehler gemacht, aber vergiss nicht wo du herkommst. Beiße nicht die Hand, die dich füttert.«

Barton: »Du bist schon ein paar mal persönlich geworden.

Jetzt gefällt es dir nicht, wenn ich persönlich werde.

Wie ich gesagt habe: Wer im Glashaus sitzt…. Jetzt halt mal lieber die Luft an…«

Barton »…bevor du hier öffentlich ausradiert wirst, du Pleitegeier. Du hast meine Nummer.

Du weißt wo du mich finden kannst. Rund um die Uhr.«

Hamann: »Kein Problem, Joseph. Lass uns in fünf Jahren treffen. Ich hoffe, ich muss dafür nicht ins Walton-Gefängnis fahren.«

Barton: »Du wirst dir wahrscheinlich das Geld für den Bus leihen müssen.«

Barton: »Sei nicht so selbstgerecht. Wenn ich du wäre, würde ich mir zweimal überlegen, anderen Leuten das Leben schwer machen zu wollen.«

Hamann: »Letzte Woche hast noch du gesagt, du wollest Kriminelle bei lebendigem Leib kochen. Komm mal klar und konzentrier dich auf den Fußball…..englischer Nationalspieler«

Barton: »Eine Champions-League-Medaille reicht nicht, damit dich deine Frau und Kinder respektieren. Dein Leben ist ein Autounfall, Junge. Kehre vor deiner eigenen Tür.«

Barton: »Ich habe es satt, dass sich abgehalfterte Ex-Profis, die ihr ganzes Geld verprasst haben, groß aufspielen. Mit Medaillen kannst du nicht die Schulgebühren deiner Kinder zahlen… «

Barton: »Ratschläge nehme ich nur von Leuten an, die ich respektiere. Aber ich werde mir nicht sagen lassen, wie ich mein Leben zu leben habe, von jemandem, den ich als MANN für absolut minderwertig halte. #keinrespekt«

Barton: »Es gibt mehr im Leben, als Fußball. Ja, es ist toll und ich habe Glück. Für meine Familie würde ich es aber alles morgen aufgeben.«

Hamann: »Die Medaillen sichern mir nicht den Respekt meiner Kinder, aber ich bin auch nicht bereit, einem Kind bei McDonald’s ins Gesicht zu schlagen, damit es mir Respekt entgegen bringt.«

Und noch eine Runde

Didi Hamann in Aktion. Mandatory Credit: Alex Livesey /Allsport
Didi Hamann in Aktion. Mandatory Credit: Alex Livesey /Allsport

Barton: »Du bist ja immer noch hier. Und immer noch verlobt mit dieser Falschen Fuffzigerin…#dummerjunge«

Hamann: »Ich liebe ein gutes Pint aber ich habe in meinem Leben nie Drogen genommen. Sei vorsichtig, was du sagst, englischer Nationalspieler. #nichtwütendwerdenjoseph«

Barton: »Hast deine Kohle verkokst und verzockt. Was für eine Verschwendung. Hast dir ne Jüngere an Land gezogen und Frau und Kinder verlassen. Tragisch. Jetzt mach ein Tourette-Gesicht.«

Barton: »Ich weiß alles über dich und deine Kumpels. Könnte euch alle aufkaufen, wenn ich wollte. Ich lass dich jetzt in Ruhe, ist eh alles Quatsch…«

Hamann: »Ich lass die Leute urteilen, Joseph. Es scheint mir, du trägst viel Wut in dir. #englischernationalspieler«

Barton:»…höchstens auf Hunde«

Hamann: »Ich freue mich jedes Mal, dich zu sehen, Joseph. Und ich werde dir die geichen Dinge sagen wie das letzt mal, mein Freund. Ich habe dich noch nicht aufgegeben.«

Barton: »Für mich bist nie ein Freund gewesen. Mach nicht den Fehler, dich für mehr als einen Bekannten zu halten. Wie gesagt: Rund um die Uhr.«

Barton: »Ich bin enttäuscht von mir, dass ich mich hierin habe verwickeln lassen. Aber lass dir nie von einem Hund erzählen, du seist der Hund. Ein Hund bleibt ein verdammter Hund.«

Two wrongs don’t make a right.

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