Diese Spieler und Trainer “hassen” einander


DIE STORY IN KURZEN VIDEOS

DIE STORY IN KURZEN ESSAYS

Feindschaften 5 – 1: Vom Verrat des Freundes bis zum “verrückten” Deutschen

5. Karim Benzema vs Mathieu Valbuena – Der Kleine und das Biest

Karim Benzema vs Mathieu Valbuena. Fotos: Getty Images
Karim Benzema vs Mathieu Valbuena. Fotos: Getty Images

Noch vor nicht allzu langer Zeit spielten Karim Benzema und Mathieu Valbuena beide für die französische Nationalmannschaft. Doch das ist genauso Geschichte, wie die ehemals gute Beziehung der beiden.

Der Grund: die Sexvideo-Affäre, die 2016 immer wieder für Schlagzeilen sorgte. Valbuena wurde mit einem Sextape erpresst, wobei Benzema eine Beteiligung bei der Erpressung vorgeworfen wurde. Der Stürmer gab an: „Ich hätte ihm sagen sollen, dass ich es nicht gesehen habe. Aber ich habe mich aufgespielt, habe geschauspielert. Ich habe es nie gesehen, dieses Video”.

Benzema wurde deswegen sogar strafrechtlich verfolgt. Valbuena sagte gegen ihn aus und gab später an: „Das würde ich nicht einmal meinem schlimmsten Feind antun.”

Karim Benzema hofft derweil weiter auf seine Rückkehr in die französische Nationalmannschaft. “Ich würde mich freuen, im blauen Trikot zurückzukehren”, sagte der Real-Madrid-Stürmer der französischen Sportzeitung “L’Équipe” im Mai 2017.

EINE ANDERE LIGALIVE STORY?

4. Zinedine Zidane vs Marco Materazzi – Die Mutter aller Feindschaften

Zinedine Zidane vs Marco Materazzi. Foto: Getty Images
Zinedine Zidane vs Marco Materazzi. Foto: Getty Images

Wer kennt sie nicht? Die berühmteste Kopfnuss im Fußball. Beim Finale der Weltmeisterschaft 2006 zwischen Italien und Frankreich gerieten Zinedine Zidane und Marco Materazzi heftig aneinander.

Die Folge: Ein Kopfstoß von Zidane, wofür er die Rote Karte bekam. Frankreich verlor nicht nur das Finale, sondern es war auch das letzte Spiel in der Karriere des Weltstars.

Erst im Nachhinein wurde bekannt, dass Materazzi die Schwester von Zidane schlimm beleidigt hatte. Zidane gab damals an:

“Den Fußball, die Fans und seine Mannschaft bitte ich jedoch um Verzeihung”. Und weiter: “Aber ihm (Materazzi) kann ich niemals, niemals verzeihen. Das wäre unehrenhaft”.

3. Andy Cole vs Teddy Sheringham – Ohne Respekt

Andy Cole vs Teddy Sheringham. Fotos: Getty Images
Andy Cole vs Teddy Sheringham. Fotos: Getty Images

Sie sorgten als Sturmduo für viel Furore in der englischen Premier League.

Die beiden ehemaligen Stars von Manchester United Teddy Sheringham und Andy Cole spielten zwischen 1997 und 2001 gemeinsam in einem Verein, leiden konnten sie sich jedoch während ihrer Zeit dort nie. Bei seinem Debüt für die englische Nationalmannschaft ersetzte Cole Sheringham und zollte diesem nicht den üblichen Respekt. Sheringham rüffelte seinen jüngeren Mitspieler dafür, der sich trotzdem für sein Verhalten nicht entschuldigen wollte. Sendepause.

In den vier gemeinsamen Jahren bei den Red Devils sollen sie außerhalb des Platzes nie miteinander gesprochen haben. Und das soll sich auch bis heute nicht wesentlich geändert haben.

Nachprüfen kann das natürlich keiner. Die britische Presse ist ja durchaus erfinderisch, wenn es um Gossip und besondere Stories geht. Insbesondere wenn es sich um Personality Stories mit dem gewissen Promi-Klatschfaktor handelt.

2. Ferdinand-Brothers vs John Terry – Der Zorn der Brüder

Ferdinand-Brothers vs John Terry. Foto: Getty Images
Ferdinand-Brothers vs John Terry. Foto: Getty Images
Noch eine Feindschaft zwischen englischen Nationalspielern und John Terry ist dabei. Der Abwehrspieler zog 2011 den Zorn der beiden Ferdinand-Brüder auf sich. Und dieses Mal geht es nicht um Frauen und Seitensprünge.

Bei der Premier League Partie zwischen Chelsea und den Queen Park Rangers ließ sich Terry  zu einer rassistischen Äußerung gegenüber Anton Ferdinand hinreißen und wurde dafür nachträglich vom englischen Verband FA gesperrt.

Terry entschuldigte sich, musste aber aus der Nationalmannschaft zurücktreten. Rio Ferdiand, der ehemalige Abwehr-Kollege bei den Three Lions und ältere Bruder von Anton, zeigte sich tief enttäuscht und ohne Verständnis und sprach “weise” Worte: „Terry ist einer der größten Idioten überhaupt.“

Seit dieser Aktion können sich die beiden nicht mehr riechen.  Zudem ging dabei auch die Freundschaft zwischen Rio Ferdinand und Ashley Cole in die Brüche, da Cole damals zu Terry hielt und von seinem Kumpel Rio Ferdinand öffentlich als Verräter tituliert wurde. Zu John Terry und seinen Skandalen gäbe es noch deutlich mehr zu schreiben. Doch das verdient einen separaten Beitrag.

1. Jens Lehmann vs Manuel Almunia – Mad Jens strikes again

LONDON, ENGLAND - APRIL 02: Goalkeepers Jens Lehmann and Manuel Almunia of Arsenal warm up prior to the Barclays Premier League match between Arsenal and Blackburn Rovers at the Emirates Stadium on April 2, 2011 in London, England. (Photo by Julian Finney/Getty Images)
Jens Lehmann war Spieler und Assistenztrainer beim FC Arsenal. (Photo by Julian Finney/Getty Images)

Jens “Mad Jens” Lehmann hatte nicht nur eine schwierige Beziehung zu Oliver Kahn sondern auch zu Didier Drogba, Arsene Wenger und vor allem seinem ehemaligen Arsenal London Torwartkollegen Manuel Almunia. Zwischen 2004 und 2008 spielten beide gemeinsam unter Arsene Wenger und lieferten sich ein hitziges Duell um die Nummer eins im Tor.

Ein Torwart-Streit vom Feinsten. Neben ständiger öffentlicher Kritik am anderen gab es dann auch das Duell über die Medien. Ich weiß, er hasst mich. Almunia äußerte sich in einem Interview mal wie folgt:

„Jemanden hier zu haben, der mich hasst, ist einfach unglaublich. Ich weiß, er hasst mich.“ Und weiter: „Ich wache jeden Morgen auf und weiß schon, wie es sein wird. Aber er ist mir egal. Er kann sagen, was er will. “Ich komme zum Training und arbeite mit Lukasz Fabianski und Vito Mannone (die Ersatztorhüter). Sie sind ohnehin bessere Torhüter als er.“

Lehmann konterte daraufhin: „Ich hasse prinzipiell keinen Menschen auf der Welt. Seine Aussage finde ich schon ziemlich lustig.“ Die Fehde der beiden ging soweit, dass sie selbst im Training nicht miteinander redeten. „Er ist nicht wichtig für mich. Also rede ich nicht mit ihm“, sagte Lehmann. Zum Schluss des Posts kommen die besten Sprüche von Mad Jens Lehmann.

Kein Typ wie zum Beispiel Rudi Völler

PARIS - MAY 17: Arsene Wenger (L) the Arsenal manager gives advice to Manuel Almunia (R) before he takes over from Jens Lehmann in goal during the UEFA Champions League Final between Arsenal and Barcelona at the Stade de France on May 17, 2006 in Paris, France. (Photo by Laurence Griffiths/Getty Images)
Arsene Wenger, hier mit den Torhütern Jens Lehmann (r.) und Manuel Almunia während des Champions-League-Finales 2006 in Paris, machte beim FC Arsenal eine unglaubliche Trainer-Karriere. (Photo by Laurence Griffiths/Getty Images)
•„Ich bin kein Typ wie zum Beispiel Rudi Völler, den alle mögen. Ich bin Torwart.“
Aussage Lehmanns nach dem UEFA Cup-Triumph

•„Ich bewerte die Zukunft des deutschen Fußballs positiv. Weniger Einsatz, weniger Wille, weniger Bereitschaft geht nicht mehr.“
Lehmann nach der desaströsen 1:4 Pleite gegen Italien im Vorfeld der WM 2006

• „Eine Minute nach Spielende habe ich noch nicht die Intelligenz, um das Spiel zu beurteilen.“

• „Wenn ich die Berichterstattung der letzten 15 Jahre verfolge, dann komme ich mir vor, als hätte ich über weite Strecken meiner Laufbahn versagt. Diese Berichterstattung haben sonst nur Spieler, die einige Male abgestiegen sind.“
Lehmann über sein Image bei den Medien

• „Ich glaube, dass ich in Wahrheit sehr bescheiden bin. Die einzige Situation, in der ich das nicht sein kann, ist der Sport.“
Lehmann zu dem Vorwurf er sei arrogant

• „Das ist ein Niveau! Du bist ein Gossenjunge!“
Zu Carsten Jancker während des Trainings der deutschen Nationalmannschaft

• „Ich war am Dienstag bei Jürgen Klinsmann und habe ihn gefragt: Jürgen hat gesagt, dass Oliver Kahn zu ihm gekommen wäre und gesagt hat, er hätte es nicht gesagt, dass er die Nummer eins ist. Deswegen ist es ein bisschen verwirrend.“
Wirrwar im Vorfeld der WM 2006 um die WM – Nominierung fürs Tor

 „Ich wüsste nicht, was wir reden sollten. Ich habe keine 24-jährige Freundin, ich habe ein anderes Leben.“
Lehmann mal über seinen Konkurrenten Oliver Kahn

• „Ein Torwart, der ständig rauskommt, abwinkt und herumgestikuliert, wird irgendwann als lächerlich empfunden. Solche Gesten signalisieren dem Gegner: Bei denen stimmt was nicht.“

• „Natürlich will ich als Torwart zu Null spielen, trotzdem glaube ich, dass die Mannschaft die Verpflichtung hat, die Leute zu unterhalten.“
Jens Lehmann philosophiert über das Fußball-Spiel

• Leute sagen mir immer: „Du verkaufst dich schlecht.“ Ich antworte dann: “ Ihr habt nicht ganz Recht, ich verkaufe mich gar nicht.“ Das habe ich nie gemacht, das werde ich nie machen.

• „Wenn du im Fünf-Meter-Raum oder im Sechzehner angegangen wirst, dann wird in Deutschland und auch in Europa gepfiffen. Hier hält mich einer auf der Linie fest, ich schubse ihn und der Schiedsrichter pfeift einen Elfmeter. Das war für mich überraschend.“
Lehmann über Unterschiede im englischen und deutschen Fußball

 „Wenn man das Tempo auf der Insel mit der Bundesliga vergleicht, ist das wie ein ICE und ein D-Zug.“

• „Es hat Spaß gemacht, aber es war auch ein bisschen emotional, weil ich gemerkt habe: Es ist jetzt game over.“
Lehmann nach seinem 394. und letzten Bundesliga-Spiel

• „Der Konjunktiv ist der Feind des Verlierers.“

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