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Diesen 12 WM- und EM-Ikonen widerfuhr übles


DIE STORY IN KURZEN VIDEOS

DIE STORY IN KURZEN ESSAYS

Ikone 6 - 4: Vom Tod des "Löwen" bis zum Betrug des "ungläubigen" Spekulanten am frommen Christenmenschen

6. Marc Vivien Foe: Der Tod des afrikanischen Löwen

Marc Vivien Foe for ManCity (Photo by Alex Livesey/Getty Images)
Marc Vivien Foe in action for ManCity (Photo by Alex Livesey/Getty Images)

Mit versteinerter Miene tritt Winfried Schäfer die Zugfahrt von Lyon nach Paris an. Der Blick des deutschen Trainers ist leer. Dass „Wild Winnie“ Kameruns Nationalmannschaft 2002 nach nur einem Jahr Amtszeit zur WM in Asien geführt und im Mali zum Afrikameister gemacht hat, das alles ist in diesen traurigen Sommertagen irgendwie ganz weit weg.

Im riesigen Stade de France von Paris-St. Denis, dem Reiseziel der „unbezähmbaren Löwen“ herrscht an diesem 29. Juni 2003 ebenfalls eine bedrückende Stimmung. Viele Plätze bleiben leer, im WM-Finalstadion von 1998 verlieren sich nur 51.000 Fans. Die Fußballwelt steht unter Schock – und trauert um einen Löwen. Marc-Vivien Foé ist tot. Der 62-fache Nationalspieler Kameruns, mit acht Treffern im Nationaltrikot und dekoriert mit zwei Afrika-Meisterschaften (2000, 2002) und zwei WM-Teilnahmen (1994, 2002) starb auf dem Platz. Im Halbfinale zwischen den „unbezähmbaren Löwen“ und Kolumbien (1:0) bricht Foé in der 73. Minute ohne Fremdeinwirkung zusammen, erleidet einen Herzstillstand und stirbt rund eine Stunde, nachdem Ärzte und medizinisches Personal noch auf dem Rasen um sein Leben gekämpft haben, an Herzversagen.

Im medizinischen Zentrum von Lyon kann nur noch der Tod festgestellt werden. „Er fühlte sich trotz einer vorangegangenen Blutanalyse in der Klinik von St. Etienne nicht fit, wollte aber das Spiel trotzdem machen und wollte auch nicht vom Platz, als Winfried Schäfer ihn auswechseln wollte“,

berichtet der ehemalige Frankreich-Profi Gernot Rohr am Finaltag bei Eurosport, „einige Spieler der französischen Mannschaft kennen Foé auch aus Lens und Lyon, stehen noch unter Schock.“

Foé galt als Marathon-Mann

Foe was considered a marathon man
Foe was considered a marathon man. Photo: Getty Images

Es ist tragische Ironie, dass Foé im Stadt Gérland von Lyon stirbt. Hier, im Hexenkessel der „Lyonnais“ ist der stämmige Afrikaner zum Held und zur Identifikationsfigur geworden. In Diensten von Olympique Lyon holte er 2001 den Coupe de France und 2002 die Meisterschaft in der Ligue 1.

Begonnen hatte alles 1994. Foé unterschrieb seinen ersten Profivertrag – und auf seiner ersten Station in Frankreich wurde er 1998 mit dem Racing Club Lens sensationell Meister. Für Lens machte der 1,88 m-Hüne in 85 Liga-Spielen bis 1999 elf Tore. „Als er in Lens ankam, war er ein harter, ein ungeschliffener Spieler aus Afrika“, erinnert sich sein damaliger Teamkollege Guillaume Warmuz im Sommer 2003 in einem TV-Interview, „er wurde aber aufgrund seiner Tore und seiner physischen Stärke schnell zum Führungsspieler – und ich habe die Furcht in den Augen seiner Gegenspieler regelrecht sehen können.“ Nach einem Intermezzo bei West Ham United (38 Spiele, ein Tor) kehrte er 2000 nach Frankreich zurück und wurde bei Olympique Lyon schnell zu einem Führungsspieler. Auf Leihbasis wechselte er in der Saison 2002/2003 zu Manchester City in die Premier League, wo er neun Tore in 35 Spielen markierte.

Foé galt als Marathon-Mann, als unermüdlicher Kämpfer und akribischer Fußballarbeiter auf dem Platz, introvertiert, ein Musterprofi, der nicht viele Worte brauchte, dem aber im Team jeder zuhörte und bei seinen Ansprachen förmlich an seinen Lippen hing. Sein Kollegen nannten ihn respektvoll „Mister 100 Prozent.“ Selten, aber eindrucksvoll waren Foés Interviews.

„Wir sind hier, um das Turnier zu gewinnen“, hatte Foé etwa zum Confed-Cup-Auftakt gesagt, „wir wollen die Herzen der Kameruner zurückgewinnen, weil wir sie zuletzt ein paar Mal enttäuscht haben. Dieses Turnier muss ein Weckruf sein, dass wir trotz des schlechten Abschneidens bei der WM 2002 noch da sind. Wir wollen hier niemanden enttäuschen, wir sind hier, um Afrika zu repräsentieren.“ In Asien 2002 waren Foé und Kameruns Löwen schon in der Vorrunde in einer Gruppe mit Deutschland und Irland sang- und klanglos ausgeschieden.

Kamerun vergisst den toten Löwen nicht

The deadly drama on the pitch.
The deadly drama on the pitch. Photo: Imago

Was Foé so besonders machte, war seine authentische und aufrichtige Art. Einfache, aber klare Worte, die die Herzen der Fans in Westafrika immer erreichten.

So sagte Foé etwa 2001 in einem Interview: ,,Es ist eine Ehre für mich, die Farben Kameruns tragen zu dürfen, Fußball ist meine Leidenschaft und ich möchte alle Menschen daran teilhaben lassen.“ Sein Credo: „Man muss immer sein Bestes geben, man darf die Fans einfach nicht enttäuschen. Wenn man verliert, wollen die Fans sehen, dass du alles gegeben hast – das sind die Qualitäten der unbezähmbaren Löwen.“ Sein Nationalmannschaftskollege Geremi: „Er hat uns immer sehr motiviert, weil er es verstand, die richtigen Worte zum richtigen Zeitpunkt einzusetzen. Er hat unseren Fans und der Öffentlichkeit sehr viel Zeit geschenkt, jetzt ist er auf dem Rasen gestorben – Kamerun wird ihn nie vergessen.“

Nein. Kamerun vergisst den toten Löwen nicht. Schon bei den Nationalhymnen vor dem Finale gegen Confederations-Cup-Gastgeber Frankreich stehen die Spieler Kameruns mit ihren französischen Gegenspielern Arm in Arm, tragen ein großes Konterfei ihres verstorbenen Kollegen mit auf den Rasen von St. Denis. Weltmeister Robert Pires weiß um die immense Bedeutung dieser Augenblicke: „Er hat uns auf dem Feld verlassen, deshalb müssen wir jetzt jede Sekunde des Lebens genießen.“

Dass Frankreich per Golden Goal mit 1:0 gewinnt, interessiert an diesem Tag nur die wenigsten. Bei der Siegerehrung tragen alle Spieler Kameruns – ebenso wie Trainer Schäfer – Foés Trikot mit der Rückennummer 17. Es sind Sekunden, die wehtun. Auf den Rängen applaudieren die Fans mit Tränen in den Augen, weiter oben kämpft Kameruns Fußballlegende Roger Milla auf der Ehrentribüne mit seinen Emotionen. Frankreichs Kapitän Marcel Desailly und Kameruns Mannschafsführer Rigobert Song nehmen die Trophäe gemeinsam in Empfang. Zu Ehren von Foé wurde das Shirt mit der 17 vom kamerunischen Fußballverband – ebenso wie die Nummer 23 bei seinem Ex-Klub Manchester City – nie mehr vergeben.

5. Brad Friedel: Die Fehlspekulation des Super-Goalie

Bad investments by the super goalie.
Bad investments by the super goalie. Photo: Getty Images

Der 21. Januar 2011 ist ein schwarzer Tag für Brad Friedel. Vor einem Gericht im englischen Macclesfield muss der zu diesem Zeitpunkt 39 Jahre alte US-amerikanische Keeper von Aston Villa einen Offenbarungseid ablegen.

Trotz eines Wochenverdienstes von fast 50.000 Euro hat der 82-fache Nationalspieler der USA mehr als fünf Millionen Euro Miese angehäuft. Andere Quellen sprechen sogar von acht Millionen.

Brad Friedel hat es sicher nur gut gemeint, als er 2003 in seinem Heimatstaat Ohio in die Premier Soccer Academies investiert hat. In der Hauptstadt Columbus und in Cincinnati entstehen zunächst zwei Fußballschulen, in denen Jugendliche zwischen 14 und 19 kostenlos trainieren.

Das Fußball-Akademien-System steckt noch in den Kinderschuhen und Brad Friedel – durch seine Top-Leistungen im Tor der US-Boys bei der WM 2002 auf dem Weg ins Viertelfinale – ist genau die richtige Persönlichkeit, um eine neue Aufbruchsstimmung zu erzeugen.

Ein riesiges, nicht erschlossenes Grundstück

Not a successful businessman - Brad Friedel.
Not a successful businessman - Brad Friedel. Photo: Getty Images

Die Expansion folgt 2005. Friedel ersteht in Lorain in der Nähe von Cleveland für den Schnäppchenpreis von umgerechnet 677.000 Euro ein riesiges, nicht erschlossenes Grundstück.

Auf einem zugigen Gelände, landschaftlich zersiedelt, wollen Friedel und seine Immobilien-Partner eine grandiose Idee verwirklichen: Eine Elite-Schule für den US-amerikanischen Fußball mit einem Gesamt-Investitionsvolumen von neun Millionen Euro. 24 Fußballschüler sollen dauerhaft in Lorain wohnen.

Tausende zusätzliche, teilweise dort trainierende junge Spieler sollen das Projekt refinanzieren. Auf 11.000 Quadratmetern entstehen 20 Einzelapartments, Konferenzräume, Multi-Entertainment-Räume, Cafeteria, eigene Wäscherei – eben alles, was der nächste US-Fußball-Weltstar so braucht.

An der in 2101 Brad Friedel Avenue of Stars unbenannten Straße soll das US-Jugendsystem neu erfunden werden….

Mehrere Faktoren nicht auf dem Schirm

Several unconsidered business factors.
Several unconsidered business factors. Photo: Getty Images

Dumm nur, dass Friedel gleich mehrere Faktoren nicht auf dem Schirm hat. Zum einen belaufen sich die Kosten mittlerweile auf rund elf Mio. Euro. Zudem spielt Friedel – inzwischen 36 – immer noch in England.

Das Tagesgeschäft der Akademie verlangt aber seine Präsenz vor Ort. Zu selten ist Friedel in den Staaten, um die Administration selbst zu überwachen. Dann kommt im September 2008 die große Rezession.

Die US-amerikanische Immobilien-Spekulationsblase platzt, die pleite gegangene Großbank Lehman Brothers löst die Finanzkrise aus, reißt weltweit tausende von Unternehmen in den Abwärtsstrudel. Innerhalb von nur einem Jahr fordert die kreditgebende Bank RBS Citizen’s fast zehn Mio. Euro zurück. Dazu kommen Steuerschulden. Es gelingt Friedel und seinen Leuten nicht, ihre Gläubiger im Zuge der stagnierenden Wirtschaft von diesem Projekt zu überzeugen.

2009 wird die Akademie geschlossen, zwei Jahre später scheitert der Versuch, das Anwesen für 7,1 Mio. Euro zu verkaufen. Damit hätte Friedel wenigstens einen Teil seines Investments zurückgeholt. Falsch gedacht. Als es 2013 endlich zum Verkauf kommt, ist Friedel bankrott und bei einem Kaufpreis von 2,4 Mio. Euro erhält er nicht mal ein Viertel der Kosten zurück. „Friedel wurde nicht nur finanziell zerfleischt“, kommentiert das Portal Topdrawersoccer.com, „es wurde auch eine prinzipiell gute Idee durch mangelhafte Ausführung zerstört. Zehn Millionen Dollar. Einfach weg.“

4. Bum Kun Cha: Der Betrug des "fiesen" Chefs am nichtsahnenden Stürmer

Bum Kun Cha in action for Eintracht Frankfurt.
Bum Kun Cha in action for Eintracht Frankfurt. Photo: Imago

Im Sommer 1983 hat Bum-Kun Cha, der tiefgläubige Christ aus Südkorea, endgültig genug. Der Südkoreaner, der bis dahin in 122 Bundesliga-Spielen 46 Tore für Eintracht Frankfurt erzielt hat und die „launische Diva“ vom Main 1980 zum UEFA-Cup-Sieg und 1981 zum DFB-Pokalsieg führt, setzt dem Verein die Pistole auf die Brust. Er will den Wechsel zu Bayer 04 Leverkusen – und die Übernahme seiner Schulden durch die SGE.  

Bum-Kun Cha ist von seinem eigenen Klubchef übers Ohr gehauen worden. Ob es die Fußballprofis oft eigene Vertrauensseligkeit auf großartige Anlagegeschäfte ist, oder an den zu diesem Zeitpunkt, sagen wir allenfalls ausbaufähigen Deutschkenntnissen des asiatischen Stürmers liegt, wissen wir nicht.

Sicher ist, dass Cha Anfang 1983 ein Schreiben mit dem Aktenzeichen M1204/83 vom Amtsgericht Seligenstadt zugestellt wird. Darin wird mitgeteilt, dass sein Gehalt gepfändet wird. Neben der mächtigen Frankfurter Boulevardpresse, die ihn wegen seiner Vollstreckerqualitäten auf dem Platz „Tscha-Bumm“ getauft hat, interessiert sich nun auch die Justiz für ihn.

Cha ist erstmal sprachlos. Neben der Pfändung seiner Bezüge bei Eintracht Frankfurt in Höhe von 18.000 Euro verlangt das Gericht auch die Zahlung von 23.000 Euro an Zinsen. Da Cha bislang gar nichts gezahlt hat, wird das von einer Lübecker Bank für den Immobilien-Deal gegebene Darlehen über gut 100.000 Euro sofort fällig.

„Hat gekauft Grabowski, hat gekauft Pezzey, ist auch gut für Cha“

The first Bundesliga super star from Asia.
The first Bundesliga super star from Asia. Photo: Imago

Aufgeschwatzt wird Cha die Immobilien-Masche von Eintracht-Vizepräsident Wolfgang Zenker. Der wiegelt direkt ab: „Der Cha hat nur verschlampt, seine Zinsen zu zahlen. Wir haben das gleich wieder in Ordnung gebracht.“

Das musste er wohl auch, denn sein Geschäftsgebaren hat den Eintracht-Vize – in der Fußball-Bundesliga der Achtziger haben längst die Yuppies und die smarten Managertypen von den Patriarchen die Führungsrollen in den Klubs übernommen – ins Zwielicht gebracht.

Seine Rolle ist unter den Managern und Bossen im Bundesligageschäft ohne Beispiel, geißelt ihn das Nachrichtenmagazin DER SPIEGEL im Mai 1983. Zenker selbst gibt gegenüber den Fans der zu diesem Zeitpunkt hoch verschuldeten Eintracht den weißen Abt: „Ich nehme den Spielern, so sie wollen und sich an mich wenden, alles ab, was sie daran hindern könnte, sich voll und ganz auf den Fußball zu konzentrieren.“

Als Verantwortlicher des Eintracht-Lizenzspielerbereiches sorgt er schon 1982 dafür, dass die üppigen Gehälter der Profis gekürzt werden. Ein Unschuldsbewusstsein beim Werben der Bundesligaspieler für seine Bauherrenmodelle kennt Zenker nicht: „Ich bin da doch nicht der Einzige“.

„Ein solcher Vertrag ist sittenwidrig“

Bum Kun Cha after his soccer career.
Bum Kun Cha after his soccer career. Photo: Imago
Wolfgang Zenker – Als Vertriebsdirektor der „Südwestdeutschen Unternehmens- und Finanzierungsberatungsgesellschaft mbH“ (Südfinanz) hat er rund 80 Fußballprofis finanziell hochriskante Bauherren-Modelle verkauft.

Zu den „üblichen Provisionen“, wie der gern im Rolls Royce fahrende Zenker betont. Das ist, wie Chas nicht minder berüchtigter Berater Holger Klemme bei Sichtung der Verträge herausfindet, mehr als geschwindelt. Zenkers Anteil liegt bei 40 Prozent der Verkaufssumme….

Als der Stürmer 1979 vom hessischen Nachbarn SV Darmstadt 98 zur Eintracht wechselt, verkauft ihm Zenker zwei Häuser im rheinischen Velbert. Für umgerechnet 450.000 Euro – Hypothekenbelastung von 300.000 Euro inklusive. Es genügt ein holpriger Satz, um den gutmütigen Eintracht-Star zu überzeugen: „Hat Grabowski gekauft, hat Pezzey gekauft, ist auch gut für Cha.“ Ist eben nicht gut für Cha. „Ein solcher Vertrag ist sittenwidrig“, echauffiert sich Holger Klemme.

„Bum-Kun Cha ist ausgenommen worden wie eine Weihnachtsgans.“ Nicht nur er. Auch Eintracht-Keeper Jürgen Pahl muss durch das aufgeschwatzte Bauherrenmodell einen Verlust von mehr als 35.000 Euro hinnehmen. „Er hat mir den Lizenzspielervertrag unter der Bedingung aufgenötigt, dass ich ein solches Bauherrenmodell erwerbe“, klagt Pahl später im SPIEGEL. Holger Klemme muss im Fall seines Mandanten Cha eingestehen: „Ihm bleibt nichts anderes übrig, als die Häuser mit erheblichem Verlust zu verkaufen. Er ist praktisch pleite“.

Bum-Kun Cha erzwingt schließlich seinen Abgang nach Leverkusen, wird mit der Bayer-Elf 1988 noch einmal UEFA-Cup-Sieger, steigt später in seiner asiatischen Heimat ins Trainergeschäft ein, führt Südkoreas Nationalteam als Coach 1998 zur WM. Gerade noch mal gut gegangen.

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