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Die Vita der 27 Top-Torjäger der neueren Fußball-Geschichte


DIE STORY IN KURZEN VIDEOS

DIE STORY IN KURZEN ESSAYS

Platz 22 – Platz 18: Vom Real-Star Magier bis zu Friedrich aus der Pfalz

22. Alfredo di Stefano – 514 Tore

Alfredo di Stefano mit Juan Carlos.
Alfredo di Stefano mit Juan Carlos. Foto: Imago

Alfredo Stéfano Di Stéfano Laulhe (* 4. Juli 1926 in Buenos Aires; † 7. Juli 2014 in Madrid) war der prägende Kopf der Mannschaft von Real madrid , die in den später 50er und frühen 60er Jahren des 20. Jahrhunderts Europa dominierte und den „Mythos Real“ begründete. Seit 2000 ist di Stefano Ehrenpräsident von Real Madrid.

Der Stürmer wurde 2 Mal als Europas Fußballer des Jahres ausgezeichnet (1957 und 1959) und belegte bei der FIFA-Wahl zum „Spieler des Jahrhunderts“ den 4. Platz.

Seine erfolgreichste Zeit erlebte Di Stéfano während der 1950er und frühen 1960er Jahre. Als Kopf des legendären „weißen Balletts“ gewann di Stefano mit Real 5 Mal in Folge den Europapokal der Landesmeister. Er gewann 14 nationale Meisterschaften und wurde 10 Mal in diversen Ligen und Wettbewerben Torschützenkönig. Auch als Trainer war Di Stéfano in Argentinien und Spanien erfolgreich und führte den FC Valencia zur spanischen Meisterschaft und zu einem Europapokalsieg. Als Trainer von Real Madrid konnte die Vereinslegende in 2 Amtszeiten neben der Supercopa de España nur zweite Plätze holen.

Di Stéfano starb am 7. Juli 2014 im Alter von 88 Jahren an den Folgen eines Herzinfarktes in einem Krankenhaus in Madrid. Bei der Fußballweltmeisterschaft 2014 wurde zu seinem Gedenken vor dem Anstoß des Halbfinalspiels zwischen Argentinien und den Niederlanden eine Gedenkminute eingelegt und Argentinien spielte mit Trauerflor.

21. Zico – 522 Tore

Held ohne großen internationalen Titel mit Brasilien - Zico. Foto: Imago
Held ohne großen internationalen Titel mit Brasilien - Zico.

Zico heisst eigentlich Arthur Antunes Coimbra und wurde am 3. März 1953 in Rio de Janeiro geboren. 

Er wurde während seiner aktiven Laufbahn der „weiße Pelé“ genannt und war einer der populärsten Spieler Brasiliens in den 1970er- und 1980er-Jahren. In 88 Länderspielen schoss Zico 66 Tore. Er spielte von 1971 bis 1983 und 1985 bis 1989 bei Flamengo in Rio de Janeiro.

Darüber hinaus war er in Italien bei Udinese Calcio unter Vertrag. Wie Pelé trug er im Verein und in der Nationalmannschaft die Nummer 10. Seine Spezialität waren Freistöße aus 16 bis 30 Metern.

Er gilt noch heute als einer der besten Freistoß-Schützen überhaupt. Von Pelé wurde er in die FIFA 100 aufgenommen, einer Liste mit den besten noch lebenden Fußballspielern. Die Generation der Selecao um Zico und Socrates blieb ohne großen internationalen Erfolg, gilt in Brasilien ob der Spielkultur aber dennoch als eine der besten Nationalmannschaften des Landes.

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20. Gyula Zsengellér – 522 Tore

Ein fast vergessener ungarischer Fußballheld. Foto: Imago
Ein fast vergessener ungarischer Fußballheld.
Der Stürmer spielte von 1936 bis 1947 bei Újpest Budapest und erzielte in dieser Zeit 387 Tore. Damit ist er bis heute Dritter in der ewigen Bestenliste der ungarischen Liga.

1947/48 wurde er Profi in der italienischen Serie A beim AS Rom. Nach einem Wechsel 1949/50 zu Anconitana Ancona ging er 1951 nach Südamerika zum kolumbianischen Club Deportivo Samarios. Hier beendete er 1952 seine Laufbahn.

Für die ungarische Fußballnationalmannschaft nahm er an der Fußball-Weltmeisterschaft 1938 in Frankreich teil. Mit seinen Toren hatte er maßgeblichen Anteil am Vizeweltmeistertitel der Ungarn. Im Finale unterlagen die Magyaren Italien mit 2:4 – unter eher skandalösen Umständen.

Mit 6 Treffern wurde Zsengellér Zweiter in der Torschützenliste hinter dem Brasilianer Leônidas da Silva. Insgesamt brachte er es auf 39 Länderspiele und erzielte 32 Tore.

19. József Takács – 523 Tore

Ein Superstar aus den frühen tagen des Fußballs. Foto: Wikipedia
Ein Superstar aus den frühen tagen des Fußballs.
József Takács (* 30. Juni 1904 in Budapest; † 3. September 1983 ebenda) war ein ungarischer Fußballspieler. Der Goalgetter wurde 5 Mal ungarischer Torschützenkönig und führte 1928 Ferencváros zum Sieg im Mitropapokal, dem Vorläuferwettbewerb des Europapokals.

József Takács spielte von 1917 bis 1926 bei Budapesti Vasas in der höchsten ungarischen Liga. Nachdem er 1926 als bester Torschütze der Meisterschaft auf sich aufmerksam machen konnte, wechselte József Takács eine Saison später zum Ferencvárosi Torna Club, einem der damals führenden Fußballklubs des Landes. In seinem ersten Jahr bei den „grünen Adlern“ konnte er 1928 die ungarische Meisterschaft gewinnen und erneut Torschützenkönig werden. Über Ungarn hinaus bekannt wurde er durch seine Auftritte im Mitropapokal.

József Takács erreichte mit Ferencváros das Endspiel im Jahr 1928, wo er auf den Vorjahresfinalisten SK Rapid Wien traf. Das Hinspiel in Budapest konnte gewannen die Ungarn mit 7:1, Takacs schoss 3 Tore. Das Rückspiel in Wien ging mit 5:3 an Rapid, was Ferencváros zum Titelgewinn reichte. Mit 10 Treffern im Wettbewerb war József Takács der beste Torschütze. Der Stürmer blieb bis 1934 bei den Grün-Weißen aktiv, konnte noch zwei weitere Male Meister sowie noch drei Mal Torschützenkönig werden. 1932 gelangen ihm 42 Treffer in einer Saison, Ferencváros konnte zudem alle 22 Meisterschaftsspiele gewinnen.

Auch seine Trefferquote im Nationaldress (26 Tore bei 32 Einsätzen) war imposant. ES wird erzählt, dass Frankreichs Nationaltorwart Maurice Cottenet 1927 seinen Rücktritt aus der Équipe Tricolore erklärte, weil Takács ihn beim 13:1-Sieg 6 Mal überwinden konnte.

18. Fritz Walter – 539 Tore

Spielszene aus dem Film "Das Wunder von Bern" mit Knut Hartwig als Fritz Walter (BRD), der den Pokal entgegen nimmt.
Spielszene aus dem Film "Das Wunder von Bern" mit Knut Hartwig als Fritz Walter (BRD), der den Pokal entgegen nimmt. Foto: Imago

Friedrich „Fritz“ Walter (* 31. Oktober 1920 in Kaiserslautern; † 17. Juni 2002 in Enkenbach-Alsenborn) ist eine deutsche Fußball-Ikone. 

Mit ihm als Kapitän gewann die Nationalmannschaft die Weltmeisterschaft 1954. Auf Vereinsebene hielt Walter dem 1. FC Kaiserslautern über 30 Jahre lang die Treue und gewann mit dem Verein 2 deutsche Meisterschaften (1951 und 1953) als Spieler.

Für seine fußballerischen und sozialen Verdienste wurde er vielfach geehrt und als damals erster Spieler noch im Jahr 1954 zum Ehrenspielführer der Nationalelf ernannt.Fritz Walter starb 2002 in Alsenborn, weniger als ein Jahr nach dem Tod seiner langjährigen Ehefrau Italia.

Beim Viertelfinalspiel der Fußball-WM 2002 gegen die Fußballnationalmannschaft der Vereinigten Staaten spielten die deutschen Spieler ihm zu Ehren mit Trauerflor.

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