Talente-Tausch? BVB buhlt um spanischen Mega-Transfer


Da die Zukunftsplanungen, aufgrund der ungewissen Fortsetzung des Spielbetriebs, aktuell ins Stocken geraten sind, stehen die Vereine vor einer großen Herausforderung.

Auch wenn Sebastian Kehl, Lizenzspielleiter beim BVB, noch gegenüber des Kickers von „deutlichen Auswirkungen auf den Markt“ sprach, scheinen die Dortmunder nur bedingt von der finanziellen Krise betroffen zu sein.

Wie sollten sie ansonsten, übereinstimmenden Berichten von Spox und Goal zu Folge, über den Megatransfer eines spanischen Juwels nachdenken können?
Das Objekt der Begierde: FC Valencias Ferrán Torres.

Schon seit Jahresbeginn sei der Bundesligist am 20-jährigen Rechtsaußen interessiert.
Doch einfach wird der Transfer nicht!
Aufgrund des großen Interesses von Manchester United, Juventus Turin, Atletico Madrid und dem FC Bayern an Ferrán Torres ist der Preis enorm. Rund 100 Millionen Euro verlangt der FC Valencia für den Spanier, der in der laufenden Spielzeit je vier Tore und Vorlagen und 25 Einsätzen erzielte. Die Auswirkungen der Corona-Krise könnten den Wert aber noch senken.

Um Torres bezahlen zu können, ist Dortmund auf den Verkauf von Superstar Jadon Sancho angewiesen. Der Flügelspieler kam 2017 für acht Millionen Euro von Manchester City und würde bei einem Verkauf viel Gewinn für den BVB bringen. Die geforderte Ablöse liegt ebenfalls im dreistelligen Millionenbereich.
Sein Verkauf würde den Weg für das nächste Top-Talent freimachen.

Ferran Torres, FC Valencia
Top-Talent Ferran Torres könnte vom FC Valencia zu Borussia Dortmund wechseln. Der Preis des Spaniers liegt bei gigantischen 100 Millionen Euro. Copyright: Imago images / Beautiful Sports

Top News 2: FIFA will Transferperiode verschieben

FIFA, Logo, Schweiz
Der Fußball-Weltverband FIFA möchte die Transferperiode 2020 verschieben. Copyright: imago images / Geisser

Wie die französische Nachrichtenagentur AFP berichtet, möchte der Fußball-Weltverband FIFA offenbar den Beginn der Transferperiode verschieben.

Das Transferfenster soll nicht geöffnet werden, bevor die aufgrund der Corona-Krise unterbrochene Saison offiziell beendet ist.
Die Vereine sollen auslaufende Verträge bis zu diesem Zeitpunkt verlängern.

Außerdem fordert die FIFA alle Clubs auf sich mit den Spielern auf Lohnkürzungen zu einigen, um finanzielle Schäden auf ein Minimum zu begrenzen.

Während in der deutschen Bundesliga schon zahlreiche, freiwillige Verzichte stattgefunden haben, kam es in der englischen Premir League in den vergangenen Tagen zu großen Debatten aufgrund der geplanten Gehaltsverzichte.

Die FIFA diskutiert schon länger über eine Änderung des Transfersystems, da unter anderem die Premier League, aber auch die Champions League und Europa League ihre laufende Spielzeit nicht vor dem 30. Juni, dem Stichtag auslaufender Verträge, beenden können.

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Top News 3: Klose als Co-Trainer bei Bayern?

Miroslav Klose, FC Bayern
Miroslav Klose ist neuer Co-Trainer von Cheftrainer Hansi Flick. Foto: imago images / Sven Simon

Miroslav Klose verfolgt auch nach seiner aktiven Karriere einen klaren Plan.

Aktuell absolviert er einen Lehrgang zum Fußball-Lehrer, der Mitte des kommenden Jahres beendet sein wird. Diese Ausbildung und der große Praxisbezug wären daher mit einer Anstellung bei einem Club zu vereinbaren.
Vorstellbar wäre ein Engagement Kloses beim FC Bayern München. Der gebürtige Pole lief von 2007 bis 2011 insgesamt 98 Mal für den Rekordmeister auf, so dass er sich an der Säbener Straße bereits bestens auskennt. Seit Juli 2018 ist er außerdem für die U17 des FC Bayern hauptverantwortlich.
Für Cheftrainer Hansi Flick ist Klose außerdem ein alter Bekannter.
Neben der achtjährigen Zusammenarbeit beim DFB, die im Weltmeistertitel 2014 endete, war Flick, ehemaliger Assistent des Bundestrainers Jogi Löw, auch maßgeblich daran beteiligt, dass Klose ab November 2016 ein knapp zweijähriges Traineeprogramm beim DFB absolvierte.

Bereits bei seiner Amtsübernahme im November 2019 dachte Flick über ein Engagement von Klose als Assistenten nach. Aufgrund der damit verbundenen, zahlreichen Rotationen besonders im Jugendbereich, wurde die Idee aber wieder verworfen.
Nach der Vertragsverlängerung Flicks bis 2023 ist Kloses Beförderung zum Co-Trainer nun wieder eine Option.

Doch nicht nur München hat Interesse an dem ehemaligen Nationalspieler.
Auch andere Bundesliga-Vereine haben ein Auge auf den weltweit besten WM-Torjäger (16 Treffer) und erfolgreichsten Schützen der deutschen Nationalmannschaft (71 Treffer in 137 Länderspielen) geworfen.

Für Klose ist derzeit noch alles offen, sowohl beim FC Bayern, als auch bei einem anderen Verein. Er hat noch keine Entscheidung getroffen.

 

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