England im Kaufrausch – Premier League kauft Bundesliga leer


Was haben der FC Burnley und Hull City mit Real Madrid und dem FC Bayern gemeinsam? Schwierig!  Achtung: Die Vereine gehören bald zu den 40 reichsten Fußball-Klubs Europas!

Durch den neuen TV-Vertrag wird die englische Premier League ab 2016 etwa 9,5 Milliarden Euro für drei Spielzeiten kassieren. Das sind Einnahmen-Steigerungen von schlappen 50 Prozent für die Klubs – und das für die ohnehin schon reichste Fußball-Liga der Welt.

Zum Vergleich: Die Bundesliga will für die Saison 2016/17 insgesamt 835 Millionen kassieren – Peanuts im Vergleich. Und die Klubs der Limeys geben das Geld, welches sie noch nicht mal eingenommen haben, gleich wieder aus. Da gleicht es einem Hauptgewinn in der Lotterie, wenn der FC Augsburg für einen Linksverteidiger, der weniger als eine Saison bei den Schwaben in der Bundesliga gespielt hat, mal so eben 30 Mio. Euro vom FC Chelsea erhält. Damit lassen sich bei Greuther Fürth, dem Vorgängerverein des Verteidigers, eine Menge neuer Babas kaufen.

Finanziell werden die meisten Bundesliga-Klubs noch weiter hinter die Premier-League-Vereine zurückfallen. Denn der TV-Deal bedeutet, dass alle (!) 20 Premier-League-Vereine auf einen Schlag zu den 40 reichsten Klubs Europas gehören.

Möglich gemacht hat die Milliarden-Spritze ein Bieter-Wettstreit der TV-Riesen British Telecommunications und Sky. Für die Spielzeiten 2016 bis 2019 werden dadurch 6,9 Milliarden Euro in die Kassen der Liga fließen. Für die Auslandsvermarktung der Rechte werden zusätzlich 2,6 Milliarden Euro erwartet.

 

 

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