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Die Streichliste: Diese 10 Spieler sollen, wollen und werden deshalb wohl gehen (Spieler 5 - 1)

5. Sven Ulreich – Er will nicht die Nummer 3 werden!

Bayern-Keeper Sven Ulreich ist angeblich beim FC Augsburg im Gespräch. Details zu einem Wechsel gibt es aber nicht ...
Bayern-Keeper Sven Ulreich ist angeblich beim FC Augsburg im Gespräch. Details zu einem Wechsel gibt es aber nicht ... Copyright: imago images / Michael Weber

Sven Ulreich hat bei den Münchnern noch einen bis zum 30. Juni 2021 laufenden Vertrag.

Die guten Leistungen des ehemaligen Stuttgarters während der langen Abstinenz von Manuel Neuer in der Saison 2017/2018, als er in 29 Einsätzen nur 26 Gegentore kassierte und 12-mal nicht bezwungen werden konnte, sind Schnee von gestern.

Bayern München hat Ulreich mit Alexander Nübel vom FC Schalke 04 einen starken Konkurrenten vor die Nase gesetzt. Dass sich Ulreich, in nunmehr fünf Jahren in München ein großartiger Diener des FC Bayern geworden, als Nummer drei auf die Bank setzt, erscheint kaum vorstellbar. Wenn Ulreich nochmals regelmäßig spielen will, muss er gehen.

Dann kann er beweisen, was er kann. Und vielleicht dauerhaft bei der Nationalmannschaft dabei sein. Als dritter Mann hinter Manuel Neuer und Marc-André ter Stegen war er ja mal im Gespräch. Das ist noch gar nicht so lange her. Trotzdem: Sein Abschied im Sommer 2020 gilt als wahrscheinlich. Mögliche Ziele des langjährigen Neuer-Stellvertreters: FC Augsburg und Hertha BSC.

4. Jérome Boateng – Er geht schon seit zwei Jahren weg…

Jérome Boateng nach seinem Bundesliga-Platzverweis bei Eintracht Frankfurt im November 2019.
Jérome Boateng nach seinem Bundesliga-Platzverweis bei Eintracht Frankfurt im November 2019. Foto: Imago Images

Der Umgang des FC Bayern München mit Jérome Boateng ist ein Rätsel.

Nach dem Gewinn des „Double“ mit dem DFB-Pokalsieg gegen RB Leipzig (3:0) in Boatengs Heimatstadt Berlin im Mai 2019 empfahl ihm Uli Hoeneß „dringend Luftveränderung“. Anders gesagt: Du bist hier so gut wie raus! Trotz Vertrag bis Juni 2021 schienen die Münchner den Weltmeister von 2014 unbedingt loswerden zu wollen.

Karl-Heinz Rummenigge, beim FC Bayern neben der Rolle des Vorstandsvorsitzenden auch in der Abteilung „Das offene Wort“ zu finden, bemühte sich „um eine faire Lösung“ im Fall Boateng.

Diese sah dann so aus, dass man sich – wie ein Jahr zuvor mit Thomas Tuchels PSG – auch im Sommer 2019 nicht mit Juventus Turin über einen Wechsel einig wurde. Boateng blieb! Die schweren Verletzungen von Niklas Süle und Lucas Hernandez sowie der Trainerwechsel von Kovac zu Flick steigerten Boatengs Einsatzzeiten. „Ich verdanke Hansi Flick sehr viel. Wäre er nicht jetzt Trainer, wäre ich vielleicht nicht mehr beim FC Bayern“, sagte Boateng. Ein Abschied im Sommer ist aktuell nicht zwingend sein Ziel. „Mein Vertrag in München läuft noch bis 2021. Unter Trainer Hansi Flick kann ich mir vorstellen, ihn zu erfüllen“, sagte der Innenverteidiger im Mai 2020 der SPORT BILD. Schön gesagt, aber unwahrscheinlich. Boateng gilt als Top-Streichkandidat unter den Feldspielern, da man bei Marktwert von 12 Mio. Euro mit seinem Abgang im Sommer 2020 noch Kasse machen kann.

3. Ivan Perisic – Muss der alte Mann wieder gehen?

Ivan Perisic: Ein Vize-Weltmeister als Edel-Reservist beim FC Bayern.
Ivan Perisic: Ein Vize-Weltmeister als Edel-Reservist beim FC Bayern. Foto: Imago Images

Ivan Perisic ist ein international erfahrener Profi. Vor seinem Wechsel auf Leih-Basis zu Bayern München bestritt er 88 Länderspiele für Kroatien, wurde 2018 Vize-Weltmeister und machte zudem fast 50 internationale Spiele für den BVB, den FC Brügge, Wolfsburg und Inter Mailand.

Auf Leihbasis für 5 Mio. Euro aus Mailand geholt, war der Kroate bis zu seinem Knöchelbruch Anfang Februar 2020 etwas wie die positive Überraschung unter den Neuzugängen im Team von Hansi Flick. Der routinierte Halbstürmer lieferte bis zur Saison-Unterbrechung durch die Corona-Pandemie in 15 Liga-Einsätzen 4 Tore und 5 Assists. Meist kam Perisic gar in die Start-Formation, er setzte sich aber auch ohne großes Aufsehen auf die Bank.

Eigentlich der ideale Ergänzungsspieler, oder? Die Bayern zögerten eine mögliche Einigung mit Perisic, Vertrag in Mailand bis 2022, allerdings wieder einmal hinaus.

Galt der Verbleib des ehemaligen Dortmunders Ende April 2020 noch als sicher, so folgte kroatischen Medienberichten zufolge Mitte Mai die Kehrtwende. Wie die Zeitung Sportske novosti berichtete, seien die Vorzeichen für eine Verpflichtung von Perisic durch den FC Bayern nicht mehr so klar. Es ginge vor allem darum, nach der Coronakrise die Ablösesumme für den zu diesem Zeitpunkt 31 Jahre alten Offensivspieler zu drücken. Die Bayern spielten bei Perisic auf Zeit – und schienen sich zu verzocken. Wie Sky Italia am 16. Mai 2020 meldete, hat man auf Münchner Seite die Kaufoption für Ivan Perisic, die 20 Mio. Euro Ablöse umfasst, verstreichen lassen. Ende offen.

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2. Michael Cuisance – Klarer Fall von „verwechselt“

Michael Cuisance (l.) zaubert beim FC Bayern, wie hier Anfang 2020 in Sinsheim beim Gastspiel bei der TSG 1899 Hoffenheim, meist nur im Schatten der Reservebank.
Michael Cuisance (l.) zaubert beim FC Bayern, wie hier Anfang 2020 in Sinsheim beim Gastspiel bei der TSG 1899 Hoffenheim, meist nur im Schatten der Reservebank. Foto: Imago Images

Mit 20 zu den Bayern – Michael Cuisance von Borussia Mönchengladbach gilt als extrem ehrgeizig. Den Schritt vom Niederrhein an die Isar hat er allerdings wohl zu früh gewagt.

Der Youngster – für stolze 12 Millionen Euro geholt – kam bislang fast ausschließlich bei der von Sebastian Hoeneß, Sohn von Bayern-Legende Dieter Hoeneß, betreuten zweiten Mannschaft der Harlachinger zum Einsatz. Dort sammelte er zwar wichtige Spielpraxis, aber eben „nur“ in der 3. Liga. Und dann eben auch „nur“ in fünf Spielen (Stand: 15. Mai 2020).

Ganze 46 Spielminuten war der Franzose bis zum Corona-Spielstopp im März 2020 insgesamt für die Bayern in der Bundesliga zu sehen. Obwohl es bereits im Januar Spekulationen über ein Leihgeschäft mit Klubs wie Olympique Marseille, Stade Rennes und Feyenoord Rotterdam gab, blieb Cuisance mit Blick auf seinen Wechsel zu Bayern München schmallippig.

Er verbat sich jegliche Kritik. „Warum sollte ich es bereuen, zum besten Klub der Welt gewechselt zu sein?“, erklärte Cuisance im Mai 2020 bei Eurosport, „ich bin gekommen, um zu beobachten.“ Dabei dürfte es bleiben, für Michael Cuisance kommt nur ein Leihgeschäft infrage.

1. David Alaba – England lockt den Publikumsliebling

David Alaba scheut auch in schweren Stunden, wie hier nach dem 1:5-Debakel bei Eintracht Frankfurt am 2. November 2019, den Gang in die Bayern-Fankurve nicht.
David Alaba scheut auch in schweren Stunden, wie hier nach dem 1:5-Debakel bei Eintracht Frankfurt am 2. November 2019, den Gang in die Bayern-Fankurve nicht. Foto: Imago Images

Beim Österreicher gestaltet sich die Gemengelage ähnlich wie bei Manuel Neuer.

Der FC Bayern würde gern verlängern, der EM-Teilnehmer von 2012 scheint allerdings unschlüssig, ob er nach 10 Jahren in München nicht doch noch eine neue Herausforderung suchen möchte. Alaba stagniert in seiner Entwicklung. Galt er vor zwei oder drei Jahren noch als möglicher Weltklassespieler, so ist er heute eher solider internationaler Durchschnitt. Immer noch besser als alle anderen Außenverteidiger in der Bundesliga, aber eben kein Top-Star.

Der FC Chelsea soll laut Spox.com interessiert sein, aber auch Inter Mailand. Laut SPORT1 gilt Alaba als Wunschspieler von Inter-Coach Antonio Conte. Mit einem Wechsel von Alaba, der zuletzt 2016 bei den Bayern verlängert hatte, würde der FC Bayern ohne Frage einen Publikumsliebling verlieren.

Der Linksverteidiger wäre umgekehrt aber auch einer der wenigen Kandidaten, für die man bei einem Transfer 50 Millionen plus X aufrufen könnte. Und die Chinesen bei Inter Mailand würden sicher nicht abwinken…

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