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FC Bayern : Der Tanz um das goldene Steak geht weiter

Vergessen wir mal Witzigmann, Schuhbeck, Käfer und alle übrigen gastronomischen Gurus in und um München.

Dass Erlebnisgastronomie ,,in” ist, wusste schon Jakob ,,Baby” Schimmerlos alias Franz Xaver Kroetz vor mehr als 30 Jahren in Kir Royal – wer reinkommt, ist drin. Damals wie heute das Motto in der bayerischen Metropole.

Seit Januar 2019 gilt: Wer Gold isst, ist drin. Franck Ribéry leitet mit der Steakgate-Affäre zu Jahresbeginn den kulinarischen Skandal der Saison ein.

Der Franzose speist im Gourmet-Tempel Nus-Ret in Dubai. Das ist an sich nichts Ehrenrühriges, dort kehrt ein, wer drin ist. Wer reinkommt, ist drin, Sie wissen schon.Ribéry gönnt sich im Urlaub bei Starkoch und Comedian Nusret Gökce ein mit Blattgold verziertes Steak für schlappe 1.200 Euro. Das stößt vielen in den sozialen Netzwerken sauer auf.

Es ist der Lückenfüller in der Winterpause. Der Franzose rastet in den sozialen Netzwerken aus (Ligalive.net berichtete) und holt zum verbalen Rundumschlag aus.

,,Lass uns beginnen mit den Neidern, den Hassern, die sicher durch ein löchriges Kondom entstanden sind. F… Eure Mütter, eure Großmütter und sogar euren Stammbaum”, lautet die Ribéry-Tirade an die Kritiker und Hater.

Die Rib-Ey-ry-Steak-Affäre hängt dem Franzosen, der sich am Saisonende aus München verabschiedet, bis zum Schluss nach. Bayern-Boss Uli Hoeneß (67 / ,,Was bitte ist denn der Stanglwirt?”) nimmt sich die Fleisch-Nummer am 16. Mai 2019 noch einmal vor.Die ,,Abteilung Attacke” meldet sich in dieser kulinarisch-pikanten Frage noch einmal zu Wort.

,,Der Franck ist da missbraucht worden. Der clevere Wirt hat ihm das Steak, das er gar nicht wollte, einfach so hingestellt. Er hat das Steak nicht einmal gegessen”, schreibt Hoeneß. Und er ledert nach: ,,Sein einziger Fehler war, es nicht an die Wand geklatscht zu haben.” Mit Verlaub, aber das ist nicht die feine Sitte des Orients!

Nun ist der nächste Bayern-Profi in die Goldsteak-Falle getappt. Es ist Weltmeister Corentin Tolisso (24). Auch der Franzose steigt bei Nusr-et ab – und gönnt sich ebenfalls das Blattgold-Steak. Allerdings ,,nur” für 300 Euro. ,,Das ist für Dich, großer Bruder”, twittert Tolisso, ,,es war echt gut.”

Ob die Bayern aus der Goldsteak-Affäre 2.0 Konsequenzen ziehen werden, ist noch offen. Sicher ist nur: Dieser Bayern-Sommer ist um eine pikante Episode reicher…


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