Transfer-Ticker Spezial: Die Gerüchteküche des FC Bayern München


Trotz der Corona-Pandemie und der damit verbundenen finanziellen Einbußen, will sich der FC Bayern München punktuell verstärken.

Aus diesem Grund laufen die Transfer-Bemühungen weiter, um einen Flügelspieler und einen Außenverteidiger an die Säbener-Straße zu holen. Während Ajax Amsterdams Serginio Dest weiterhin als Favorit für die Rechtsverteidiger-Position gilt, könnte Leroy Sane Münchens neue Hauptattraktion werden.

Der 24-Jährige bereitet sich mit Manchester City aktuell auf den Restart der Premier League vor, bei dem Sanes „Citizens“ als erstes den FC Arsenal zu Gast haben.
Für die „Skyblues“ geht es im Endeffekt aber um nicht mehr viel, denn der Meisterschaftskampf ist zugunsten Liverpools bereits entschieden, während die Champions League-Qualifikation – sofern der Klub teilnehmen darf – bereits gesichert ist.

Bayern-Sportdirektor Hasan Salihmidzic wollte sich nicht zu möglichen Transfers äußern, da „man das nicht macht“ und auch noch nicht feststeht, in welchem Rahmen Transfers überhaupt getätigt dürfen.

Die FIFA erlaubt den einzelnen Ligen derweil eine Öffnung des Transferfensters noch vor Saisonende. „Vorübergehende Änderungen der FIFA-Bestimmungen über den Status und den Transfer von Spielern“ seien genehmigt worden.

Somit dürfte sich die Transferperiode um vier Wochen mit dem Saisonende überschneiden. Zwar empfehlt die FIFA dem „alten Verein Vorrang einzuräumen, damit dieser seine nationale Spielzeit mit dem ursprünglichen Kader abschließen kann“, aber es stünde jedem Spieler frei auch „den neuen Vertrag durchzusetzen“.

Im Falle Leroy Sane könnte das bedeuten, dass er bei einem schnellen Transfer nach München, im DFB-Pokalfinale gegen Leverkusen bereits im Kader stehen könnte.
Manchester City verlangt zwischen 70 und 100 Millionen Euro für seinen Starstürmer, der FC Bayern war bisher bereit maximal 40 Millionen Euro zu zahlen.

Realistisch ist ein Transfer unter diesen Bedingungen also aktuell nicht.

Sane, Bayern, Manchester
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Bleiben oder gehen? Perisic Zukunft bei Bayern ist offen

Perisic, Bayern
Copyright: Imago images

Beim DFB-Pokal-Halbfinalsieg über Eintracht Frankfurt konnte Ivan Perisic nicht nur aufgrund seines Treffers mit einer starken Leistung überzeugen.

Die Zukunft des Kroaten ist dennoch offen, denn der FC Bayern ließ die 20-Millionen-Kaufoption für ihren leistungsstarken Leihspieler fürs Erste verstreichen. Mittlerweile bemühen sich die Münchner darum, einen guten Preis für den 31-Jährigen mit Leihgeschäfts-Partner Inter Mailand auszuhandeln.

Doch die Italiener sind offenbar nicht auf den deutschen Rekordmeister, der maximal zehn Millionen Euro zu zahlen bereit ist, angewiesen. Laut FußballTransfers.com, sollen stattdessen zwei englische Spitzenklubs an den Diensten des Vizeweltmeisters interessiert sein. Manchester United und Tottenham Hotspur haben Interesse, doch Perisic selbst würde lieber in der bayerischen Landeshauptstadt bleiben.

Vergangene Woche bemängelte Cheftrainer Hansi Flick noch die dünne Personalsituation auf der Außenbahn, weshalb die Bayern Perisic eigentlich gut gebrauchen könnten. Alternativ könnten die Verantwortlichen auf einen nachhaltigeren und jüngeren Neuzugang hoffen. Aufgrund der Corona-Einbußen dürfte es allerdings schwierig werden, einen hochkarätigen Leistungsträger zu verpflichten.

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Nach wie vor Interesse an Leipzigs Upamecano

Bayern München ist nach wie vor stark an RB Leipzigs Dayot Upamecano interessiert.

Laut Fussballtransfers.com, soll der deutsche Rekordmeister in den Verhandlungen mit dem Innenverteidiger bereits "weit fortgeschritten" sein. Unklar ist allerdings die Höhe der Ablösesumme, die der FC Bayern für den 21-Jährigen zahlen müsste. Die Ausstiegsklausel liegt 58 Millionen Euro, was dem Rekordmeister aktuell noch zu viel, für den potentiellen Nachfolger von Jérôme Boateng ist.

Bei Leipzig ist Upamecano noch bis 2021 vertraglich gebunden, wobei die Sachsen, laut Kicker, auf eine Vertragsverlängerung hoffen.
Neben dem FC Bayern soll auch der FC Barcelona an einem Transfer interessiert sein und ein konkretes Angebot planen.

Laut Don Balon, will Barca die fixe Ablöse von 60 Millionen Euro mit dem derzeit an den FC Schalke 04 verliehenen Verteidiger Jean-Clair Todibo als Verhandlungsmasse drücken.
Die Spanier hoffen, dass Leipzig Upamecano, im Austausch für Tobido, für 30 Millionen Euro freigibt.

Geht es nach Upamecanos Berater Volker Struth, wird sein Schützling in diesem Sommer überhaupt nicht wechseln: "Ich glaube nicht an große Transfers. Ich denke, Upamecano ist ein Spieler für einen großen Transfer. Dann ist die Aussage doch eigentlich getan", sagte Struth gegenüber Sport1.

Damit steigt die Chance auf einen Verbleib des 21-Jährigen bei den „Roten Bullen“.

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