FC Bayern: Das falsche Spiel mit Niko Kovac


Was sind diese Fotos der Bayern-Fans von Niko Kovac (vorn) nach dem CL-Aus gegen Liverpool am Saisonende noch wert? (Photo by Lars Baron/Bongarts/Getty Images)

Egal, wie es ausgeht, ob Double oder ,,koan Double”, dieser FC Bayern München kommt einem Spanisch vor!

9 Punkte auf Borussia Dortmund gut gemacht, 7. Meisterschaft in Folge in Griffweite, Pokalfinale erreicht – und doch scheint es so, als würde sich in München im Sommer ein neuer Trainer vorstellen!

Der Kaiser höchst selbst, Franz Beckenbauer, hat sich schon vor dem Achtelfinal-Rückspiel in der Champions League (1:3) gegen den FC Liverpool ,,Jürgen Klopp als Bayern-Trainer gewünscht.” Ein paar Wochen später geistern die Namen José Mourinho (56) und Thomas Tuchel (45) durch München.

Nun scheint noch ein weiterer Kandidat in der Verlosung zu sein, während der tapfere Niko Kovac (47) möglicherweise auch als Double-Sieger auf eine Job-Garantie wartet.

Das 5:0 gegen Borussia Dortmund war am 6. April 2019 das bis dahin beste Spiel des FC Bayern München unter Trainer Niko Kovac. (Photo by Alexander Hassenstein/Bongarts/Getty Images)

Als Real-Coach ein Flop: Was will Bayern mit Lopetegui?

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Julen Lopetegui wurde als Trainer von Real Madrid nicht glücklich. (Photo by Juan Manuel Serrano Arce/Getty Images)

Wie die spanische Sportzeitung El Mundo Deportivo berichtet, scheint der FC Bayern einen weiteren Kandidaten in der Hinterhand zu haben.

Es ist der Spanier Julen Lopetegui (52), der als Nationalcoach von ,,La Roja” einen Tag vor WM-Start 2018 in Russland seinen Stuhl räumen muss, weil sein Wechsel zu Real Madrid zu voreilig kommuniziert wurde. Bei den ,,Königlichen” ist Lopetegui schon nach 14 Spielen am Ende, am 29. Oktober 2018 wird er in Madrid entlassen. Nach einem Punkteschnitt von 1,43 Zählern pro Spiel.

Das Blatt berichtet am Dienstag von einem ,,Geheimtreffen” zwischen Bayern-Sportdirektor Hasan Salihamidzic (42) und Lopetegui in Madrid.

Angeblich, so heißt es weiter, gilt Lopetegui als vermeintlicher Nachfolge-Kandidat für Niko Kovac. Wäre dem so – Meldungen der spanischen Sportpresse sind traditionell mit Vorsicht zu genießen – müsste man von einem falschen Spiel sprechen, dass der Rekordmeister mit Kovac spielt.

EINE ANDERE LIGALIVE STORY?

Kovac wirkte nie wie ein Trainer, der in München 1. Wahl ist

Immer schön ruhig bleiben: Niko Kovac. (Photo by Alexander Hassenstein/Bongarts/Getty Images)

Nach den Absagen von Jupp Heynckes (73) und Thomas Tuchel im letzten Jahr wirkt der Ex-Frankfurt-Coach immer noch irgendwie wie ins Amt gehievt.

Dazu kommt die unglückliche Kommunikation zu seinem ,,Aus” in Frankfurt kurz vor den entscheidenden Spielen der Saison und sein berühmtes ,,Stand jetzt bin ich Trainer von Eintracht Frankfurt”-Statement. Das kommt nicht überall gut an. Eintracht-Sportvorstand Fredi Bobic unterstellt den Bayern im Werben um Kovac ,,schlechten Stil” und rudert auch nicht zurück.

Wie ein Trainer, der wirklich 1. Wahl in München ist, agiert Kovac nie. Dennoch: Als Ex-Profi kennt er den FC Bayern und seine Eigenheiten, holt in 32 Bundesliga-Spielen 23 Siege und übernimmt mit dem FCB wieder die Tabellenspitze, die zur Winterpause bei 7 Punkten Rückstand auf den BVB außer Reichweite ist. Zudem schafft er es als Coach zum 3. Mal in Folge ins DFB-Pokalfinale.

Kovac hat sich immer loyal verhalten, auch wenn er wohl insgeheim auf ein klares Bekenntnis von Vereinsseite gehofft hat. Er hat keine Angriffsfläche geboten und steht von der Erfolgsbilanz seinen Vorgängern Guardiola und Heynckes in nichts nach. Uli Hoeneß scheint hinter ihm zu stehen, Beckenbauer wünscht sich Klopp, das haben wir gehört, Rummenigge druckst sich um eine Job-Garantie für den gebürtigen Berliner. Mehr noch: In der TV-Sendung Wontorra (Sky) bringt Rummenigge zuletzt auch den Namen Antonio Conte ins Spiel…

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