FCB: De Gea? Ortega? ER wäre ein würdiger Neuer-Nachfolger
David de Gea? Stefan Ortega? Nun vielleicht noch Emiliano Martínez? Der FC Bayern München ist auf der Suche nach einer merkwürdigen Torwart-Lösung, denn mit Manuel Neuer ist einer der besten Torhüter der Geschichte nach wie vor im Kader des deutschen Rekordmeisters. Allerdings scheint aktuell niemand so wirklich abschätzen zu können, wann der Weltmeister von 2014 und zweifache Champions-League-Sieger wieder fit sein wird. Insofern sucht man nach einer temporären Lösung, die bei den Bayern die Null hält, ehe Manuel Neuer wieder fit ist – sich dann aber wieder auf die Bank setzen würde.
Riskante Situation um Neuer
Ein Fehler? Denn es werden bereits erste Stimmen laut, dass die Verantwortlichen des deutschen Rekordmeisters von ihrer Taktik abrücken sollten, um die Suche auf dem Transfermarkt zu vereinfachen. Wer schließt sich schon freiwillig dem amtierenden deutschen Meister an, ohne zu wissen, wie lang er zwischen den Pfosten stehen darf? Um sich dann wieder auf die Bank zu setzen, sobald Manuel Neuer im September, Oktober oder wann auch immer sein Comeback feiert?
We might try to get Diogo Costa 🙏🏽🥹
— L.Prince 👑 (@LeroyPrince77) August 10, 2023
Diogo Costa als neue Nummer 1?
Einfacher wäre es wohl, nach einer neuen Nummer 1 zu suchen, die als Konkurrenz für Manuel Neuer gelten kann. Eine Option wäre Diogo Costa. Laut dem Transfer-Portal Transfermarkt ist Costa gemeinsam mit Donnarumma, Courtois und Maignan der wertvollste Torhüter der Welt (Marktwert: 45 Millionen Euro). Mit 23 Jahren ist er allerdings auch der jüngste der besagten Torhüter. Costa wuchs in Rothrist in der Schweiz auf, zog mit sieben Jahren nach Portugal.
75 Millionen Euro Ausstiegsklausel
Insofern dürfte das Erlernen der deutschen Sprache für den 14-fachen Nationaltorhüter Portugals einen gewissen Reiz haben. Seit 2011 steht der Mann mit der Rückennummer 99 beim FC Porto unter Vertrag. Zunächst in der Jugend des Klubs – inzwischen als unverzichtbare Stammkraft. Zwei portugiesische Meisterschaften konnte Costa im Trikot des FC Porto schon gewinnen. Er besitzt eine Ausstiegsklausel in Höhe von 75 Millionen Euro. Und so fragt man sich, ob eine Investition in diesen Torhüter nicht nachhaltiger gewesen wäre, als 110 Millionen Euro, die man für einen 30-jährigen Stürmer namens Harry Kane investierte.