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Fenerbahçe Vereinsprofil

Fenerbahçe Istanbul gehört zu den erfolgreichsten türkischen Fußballvereinen. Der Verein gewann bereits 28 nationale Meisterschaften und sechsmal den nationalen Pokal. Seit der Gründung der „Süper Lig“ im Jahr 1959 ist Fenerbahçe ohne Unterbrechung in dieser höchsten Spielklasse der Türkei angehörig.

Die bisher größten Erfolge des Vereins

Neben der ununterbrochenen Zugehörigkeit bei der Süper Lig gewann der Verein in der Saison 1966/67 als erste türkische Mannschaft im Balkanpokal mit ihrem Sieg einen europäischen Titel. In der UEFA-Champions League schafften sie es bisher bereits bis ins Viertelfinale, im Europapokal der Pokalsieger gelang ihnen ebenfalls der Viertelfinaleinzug und in der Europa League sogar das Erreichen des Halbfinales.

Gründung und erste Erfolge

Der Verein wurde am 3. Mai 1907 in einem Haus im türkischen Stadtviertel Moda von Kadıköy gegründet und war anfangs ein reiner Fußballverein. Damals wurde der Verein zuhause gegründet, weil die Gründung von Vereinen offiziell untersagt war. Im Jahr 1908 wurde die Registrierung von Vereinen jedoch erlaubt, und Fenerbahçe war der erste türkische Verein, der sich registrieren ließ. In der ersten Saison 1908/09 stiegen die ersten Spieler der Mannschaft in die Istanbuler Liga ein und gewannen nur vier Jahre später ihre erste Meisterschaft, ohne auch nur eine einzige Niederlage dabei zu erleiden.

Auch während des Zweiten Weltkriegs spielte die Mannschaft, damals gegen Teams der militärischen Besatzer Istanbuls aus Frankreich und England. Dabei waren sie äußerst erfolgreich und hatten in fünf Jahren 50 Spiele, wobei sie 41 Siege erzielten.

Manipulations-Skandal im Jahr 2011

Im Jahr 2011 wurden führende Vorstandsmitglieder und Mitarbeiter des Vereins von einem Gericht wegen Verdachts auf Spielmanipulation in Untersuchungshaft genommen, darunter auch der damalige Präsident von Fenerbahçe. Als Vorwurf galt, der Verein solle eine kriminelle Vereinigung gebildet haben um damit Fußballspiele zu manipulieren. Als Sanktionen drohten sowohl die Aberkennung des Meistertitels, als auch ein Zwangsabstieg. Bis heute ist allerdings nichts davon passiert.

Bei den Vorwürfen wurden besonders einige Rückrundenspiele der Meistersaison 2010/11 geprüft, bei denen Fenerbahçe Vereine bestochen haben soll, Spiele zu verlieren. Der Verein wies diesen Vorwurf zurück.

Einen Tag vor de Gruppenauslösung der UEFA Champions League im Jahr 2011 wurde Fenerbahçe dann auf Wunsch der UEFA aus dem europäischen Wettbewerb rausgenommen und durch den Vizemeister Trabzonspor ersetzt. Fenerbahçe erwog kurz darauf einen freiwilligen Abstieg aus der Süper Lig, welcher jedoch in erster Linie deshalb abgelehnt wurde, weil ein schriftlicher Antrag fehlte.

Nach dem Ausschluss aus der Champions League fehlten dem Verein wichtige Einnahmen und einige Leistungsträger-Spieler wurden daher für viele Millionen an andere Vereine verkauft.

Der Verein reichte außerdem Klage gegen die UEFA und den türkischen Fußballverband ein und verlangten eine Entschädigung in Höhe von 45 Millionen Euro oder eine Wiederaufnahme in die Champions League. 2013 wurde allerdings für die kommenden drei Spielzeiten ein Startverbot für alle europäischen Turniere verhängt.

Aktuelle Situation

2019 wurde der Verein dann erneut bestraft, nachdem die UEFA Verstöße gegen das Financial Fairplay vorgeworfen hatte. 2 Millionen Euro Strafe wurden angeordnet, als Folge werden aktuell neue Spieler für UEFA-Wettbewerbe nur dann verpflichtet, wenn die Teilbilanz positiv ausfällt.

Der ehemalige deutsche Nationalmannschafts-Spieler Mesut Özil spielt seit 2021 für Fenerbahçe Istanbul, wobei er derzeit suspendiert ist und seine Zukunft beim Verein unklar scheint.


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