„Alles möglich“: Gladbach-Star glaubt an Sensation gegen Real


Valentino Lazaro, hoffnungsvoller Neuzugang bei Borussia Mönchengladbach, schaut optimistisch auf das kommende Duell in der “Todesgruppe” der Königsklasse.

Auf dem Weg zum Achtelfinal-Einzug, müssen die Fohlen am Dienstag gegen Rekordsieger Real Madrid ran.
“In der Champions League ist alles möglich”, sagte der österreichische Nationalspieler dem Kicker.

Die Borussia trennte sich vergangene Woche überraschend mit 2:2 von Lazaros Stammverein Inter Mailand und kann mit breiter Brust in die Partie gegen die Spanier gehen.

„Es bleibt dabei: Wir wollen um jeden Preis weiterkommen. Schaffen wir jetzt gegen Real eine Sensation, sieht es sehr gut für uns aus”, stellte Lazaro klar.
Viele hätten Gladbach und Schachtjor Donezk in der Gruppe B “von vornherein abgeschrieben. Ich glaube, beide Mannschaften haben am 1. Spieltag unter Beweis gestellt, dass mit ihnen zu rechnen ist”, urteilte der 24-Jährige.
Die Ukrainer hatten sich gegen die Königlichen unerwartet mit 3:2 durchgesetzt.

Auch für Gladbach sei eine Überraschung gegen die Madrilenen möglich, “weil wir Qualität haben im Kader und diese Qualität auch in Spielen wie gegen Inter abrufen können”, sagte Lazaro: “Wir vertrauen auf unsere Stärken und verfügen über einen ausgeprägten Siegeswillen.”

Nach einer Wadenverletzung konnte der Neuzugang noch kein Pflichtspiel für die Fohlen bestreiten, hofft aber, der Mannschaft schon „sehr bald” wieder helfen zu können: “Ich kann es kaum erwarten, dass der Trainer mich loslässt. Es liegt jetzt an ihm, wann er glaubt, dass ich so weit bin. Ich selbst fühle mich sehr gut und habe keine Probleme mehr.”

Gladbach, Lazaro, verletzt
Gladbachs Neuzugang Valentino Lazaro glaubt an ein CL-Wunder gegen Real Madrid. Foto: imago images / Uwe Kraft

Top News 2: Weg mit der Binde! Ex-Nationalspieler zählt Reus an

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Reus, BVB
Oh Captain, mein Captain...wie lange ist Marco Reus beim BVB noch für diese Rolle geeignet? Copyright: imago images / ULMER Pressebildagentur

Erst in der 77. Minute wurde Marco Reus beim deutlichen 3:0-Erfolg im Revierderby gegen den FC Schalke 04 eingewechselt.

Dem Kapitän von Borussia Dortmund wurde auch in dieser Partie nur eine Nebelrolle zuteil und es scheint, als ob der 31-Jährige seinen Stammplatz damit dauerhaft verloren hat.

Dieser Meinung ist auch der ehemalige Nationalspieler Dietmar Hamann.
Als TV-Experte kritisierte er Reus‘ Leistung auf’s Schärfste und sieht den einstigen Top-Scorer der Bundesliga auch weiterhin auf der Bank: “Ich glaube, dass die Dortmunder im Moment ohne ihn stärker sind. Das hängt auch damit zusammen, dass Reyna in guter Form ist. Dass Haaland in sehr guter Form ist, Brandt hat ordentlich gespielt und mit Sancho haben sie einen überragenden Spieler.”

Durch die fehlenden Einsätze wackelt auch Reus’ Status als Mannschaftskapitän:

“Ich habe nicht verstanden, warum man ihm im Sommer nicht die Kapitänsbinde abgenommen hat”, urteilte der langjährige England-Legionär knallhart und hat bereits eine Alternative parat: “Du hast mit Hummels einen brillanten Leader, der in der Vergangenheit gezeigt hat, dass er Mannschaften führen kann. Dass er Führungs-Qualitäten hat, dass er das Wort ergreifen kann, dass er Leute mitreißen kann.”

Zwischen Februar und August hatte Reus mit einer hartnäckigen Sehnenverletzung im Adduktorenbereich zu kämpfen und ist von seinem alten Leistungsniveau weit entfernt.

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Top News 3: Schalke-Ultras fordern Sieg per Wut-Plakat

Nach der Niederlage im Derby gegen Borussia Dortmund verlieren die Fans des FC Schalke 04 langsam aber sicher die Nerven.

Seit sage und schreibe 21 Spielen sind die Königsblauen mittlerweile sieglos. Daran änderte auch eine akzeptable Defensivleistung der Knappen nichts, denen nach vorne die Angriffslust fehlte, während am Ende doch gleich drei Treffer des Revierrivalen im Schalker Kasten landeten.

Es ist also kein Wunder, dass die Fanseele einmal mehr blutete. Einige Anhänger bewegte die Niederlage sogar so sehr, dass sie noch am Samstagabend vor die Veltins-Arena zogen, um einen Banner an der Tausend-Freunde-Mauer aufzuhängen:

“Selbst Tönnies’ Schweine zeigen mehr Kampf als ihr!”, war dort in großen Lettern zu lesen, wie die Bild-Zeitung berichtete. Eine Anspielung auf den ehemaligen Schalke-Boss Clemens Tönnies, dessen Fleischfabriken durch Corona-Ausbrüche zuletzt mehrfach in den Medien präsent waren.

Woher das Wut-Plakat stammt bliebt ungeklärt, ebenso, ob die Schalke-Profis den Banner nach ihrer Rückkehr nach Gelsenkirchen gesehen haben.

Vor dem Derby hatten einige Ultras mit Aussagen wie “Wenn ihr euch nicht mindestens so präsentiert wie heute, dann sehen wir uns wieder. Dann wird es aber nicht so friedlich” für Aufsehen gesorgt, waren am Wochenende dann aber doch nicht am Stadion erschienen.

Am Freitag steht für die Königsblauen ein Heimspiel in der Veltins-Arena gegen den VfB Stuttgart an, bei dem dringend ein Sieg hermuss.

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