Personalnot? FC Bayern reist ohne Goretzka nach Salzburg


Der FC Bayern München hat einen weiteren Ausfall zu beklagen:

Aufgrund von Wadenproblemen konnte Leon Goretzka am Montagnachmittag nicht am Abschlusstraining vor dem Champions-League-Duell gegen RB Salzburg teilnehmen.

„Es sieht nicht gut aus bei Leon. Er ist nicht dabei“, bestätigte Trainer Hansi Flick gegenüber der Bild-Zeitung vor der Busabfahrt nach Österreich.

Der Mittelfeldspieler hatte bereits am Samstag in der Bundesliga beim 2:1-Sieg in Köln gefehlt.
Am Montag betrat Goretzka dann überraschend das Trainingsgelände an der Säbener Straße gemeinsam mit seinen Teamkollegen, fehlte aber bei der eigentlichen Trainingseinheit, die hinter einer blickdichten Plane stattfand.

Flick hatte vor dem Training noch Hoffnung auf einen Einsatz des 25-Jährigen gemacht: „Ich gehe davon aus, dass Leon dabei ist. Ich habe gestern erfahren, dass bei ihm alles okay ist.“

Am Ende reichte es dann aber doch nicht, sodass der Mittelfeld-Star in Salzburg voraussichtlich von Corentin Tolisso auf der Sechser-Position ersetzt werden muss.

Vor Goretzkas Ausscheiden, wurde am Montagvormittag bereits ein positiver Covid-19-Test von Niklas Süle bekannt. Der Innenverteidiger befindet sich aktuell in häuslicher Quarantäne.

Dem Triplesieger fehlen im dritten Gruppenspiel außerdem Alphonso Davies aufgrund eines Bänderrisses sowie Tanguy Kouassi Nianzou wegen eines Muskelbündelrisses.

Gute Nachrichten gibt es dagegen von Torjäger Robert Lewandowski.
Nachdem der „Fußballer des Jahres“ in Köln eine regenerative Pause nahm, kehrt er zur Königsklasse in Salzburg zurück in den Bayern-Kader.
„Robert hat am Sonntag schon trainiert. Ich glaube, dass ihm die Pause gut getan hat“, bestätigte Flick den Einsatz des Ausnahmestürmers.

Goretzka, Lewandowski, Bayern
Der FC Bayern trifft am 9. Spieltag auf den VfB Stuttgart. Copyright: imago images / Poolfoto

Top News 2: BVB und Leipzig liebäugeln mit England-Juwel

Olise, Reading
Youngster Michael Olise vom FC Reading hat das Interesse zahlreicher Vereine geweckt. Copyright: imago images / Sportimage

Nach sieben Spieltagen steht der englische FC Reading an der Tabellenspitze der Championship.

Mitverantwortlich für den Höhenflug der Royals ist auch Youngster Michael Olise.
Die Fähigkeiten des 18-Jährigen haben sich auch außerhalb der Insel bereits herumgesprochen, sodass unteranderem Borussia Dortmund und RB Leipzig Interesse an der Mittelfeld-Hoffnung entwickelt haben.

Bisher trug der blutjunge Franzose zwei Tore und drei Assists zu Readings hervorragendem Saisonstart bei und rief in kürzester Zeit zahlreiche Klubs auf den Plan:
Neben dem FC Arsenal und Leeds United sind auch die Wolverhampton Wanderers auf Olise aufmerksam geworden. Das Portal TEAMtalk berichtet zudem von einem regen Interesse der Premier Ligisten FC Liverpool, FC Everton, FC Chelsea sowie Manchester City.

Doch damit ist das Potpourri der potentiellen neuen Arbeitgeber noch nicht vollständig. Aus der Bundesliga haben sowohl Borussia Dortmund als auch RB Leipzig ihre Scouts auf den Teenager angesetzt, AS Monaco und die SSC Neapel machen das Dutzend an Beobachtern voll.

Das große Talent des Offensiv-Allrounders, der bisher zwei Spiele für die U18 Frankeichs bestritt, sorgt zudem auf Länderebene für Interessenskonflikte.
Der dynamische Linksfuß mit nigerianischen Wurzeln verfügt neben dem französischen auch über einen englischen Pass, sodass sich neben Englands Verband nun auch der nigerianische in die Nationalitäts-Diskussion einmischt.

Olise, der bereits in der vergangenen Saison sein Profidebüt gab und seither bisher 37 Einsätze absolvierte, ist vertraglich noch bis Juni 2022 an Reading gebunden.
Das steigende Interesse an dem Ausnahmetalent könnte für den Championship-Klub aber zahlreiche lukrative Optionen beinhalten.

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Top News 3: Champions League: Mit „positiver Energie“ drei Punkte für Gladbach?

Marcus Thuram Gladbach Real Madrid 2:2
Marcus Thuram von Borussia Mönchengladbach gelang gegen Real Madrid (2:2) ein besonderes Kunststück. Foto: Imago Images / Moritz Müller

In Gruppe B der Champions League stand Bundesligist Borussia Mönchengladbach gegen die Superstar-Teams Inter Mailand und Real Madrid zweimal vor der Sensation.

Beide Male gaben die Gladbacher den sicher geglaubten Sieg Sekunden vor Schluss aus der Hand und beendeten die Partie mit 2:2.
Sollten die Fohlen ernsthaft an einem Weiterkommen interessiert sein, darf so etwas beim heutigen Königsklassen-Duell gegen Schachtjor Donezk nicht nochmal passieren!

Um trotz der starken Gegner die K.o.-Runde zu erreichen, zählt für die Borussia in Kiew heute nur ein Dreier.

„Natürlich geben uns die bisherigen Ergebnisse den nötigen Schwung, um mit Selbstvertrauen nach Kiew zu fahren und an unserer Konstellation in der Gruppe weiterzuarbeiten. Auch der Sieg gegen Leipzig hat uns noch einmal positive Energie gebracht“, stellte Trainer Marco Rose vor dem Schicksalspiel klar.

Leicht wird die Auswärtspartie aber dennoch nicht, da Donezk seit Jahren zu den am meisten unterschätzten Teams in Europa zählt.
Nach einem überraschenden 3:2-Auftaktsieg bei Real Madrid und dem 0:0 gegen Inter führt Schachtjor aktuell sogar die Tabelle an.

Besondere Vorsicht ist vor den fußballerischen Qualitäten der Ukrainer geboten.
13 Brasilianer, darunter Stars wie Taison, Alan Patrick, Vitao und Cipriano, stehen im Kader der Ukrainer.

Einschüchtern lassen wollen sich die Gladbacher vor der starken Konkurrenz aber definitiv nicht: „Die Zeiten, wo wir in der Königsklasse nur dabei sein möchten, sind vorbei. Wir wollen auch Spiele gewinnen! Und wenn uns das nicht gelingt wie gegen Real Madrid, dann ärgert uns das maßlos“, sagte Manager Max Eberl.

Diesen Ärger soll und muss Schachtjor am heutigen Abend zu spüren bekommen.

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