„Ich will Titel gewinnen“ – Haaland sieht große Zukunft beim BVB


Shootingstar Erling Haaland hat mit Borussia Dortmund noch Großes vor: „Ich will mit dem BVB etwas erreichen, nicht immer nur Zweiter werden, sondern wenn es geht, auch Titel gewinnen.“

„Wir sollten uns Ziele setzen, wir wollen angreifen“, stellte der 19-Jährige gegenüber den Zeitungen der Funke Mediengruppe klar. Der Norweger wechselte im Winter von Red Bull Salzburg zum Vizemeister und erzielte 16 Tore in 17 Pflichtspielen.

„Verrückter als mit dieser ganzen Corona-Geschichte hätte es kaum laufen können. Wenn wir nur über den Sport sprechen: Wir sind Zweiter und happy damit, aber natürlich hätten wir das Rennen mit den Bayern gerne länger offengehalten“, so Haaland.
Laut ihm habe dem BVB nicht viel gefehlt, um dem Rekordmeister länger Paroli zu bieten: „Leider haben wir auch beide Spiele gegen Bayern verloren – ohne diese Punkte wird es aufgrund ihrer Stärke doppelt schwierig, am Ende vor ihnen zu landen.“

Der Vertrag des Torjägers läuft in Dortmund noch bis 2024, während zahlreiche renommierte Klubs bereits Interesse an ihm bekundet haben.
An einen baldigen Abschied denkt Haaland aber nicht: „In solchen Kategorien denke ich nicht. Ich denke auch nicht zu viel an die Zukunft, ich lebe in der Gegenwart.“

Dortmund sei einer der größten Vereine der Welt, „und ich habe hier einen langfristigen Vertrag unterschrieben und bin gerade erst angekommen. Deshalb denke ich überhaupt nicht darüber nach, den Club schon wieder zu verlassen.“

Großen Einfluss auf die rasante Entwicklung des Stürmerstars hat auch Trainer Lucien Favre. „Er hat mir offensichtlich schon sehr dabei geholfen, besser zu werden. Ich habe viele Tore auf einem noch mal höheren Niveau erzielt, und wir haben als Team mit ihm viele Spiele gewonnen. Das alles spricht für sich“, so der Norweger.

Erling Braut Haaland Borussia Dortmund
Erling Braut Haaland von Borussia Dortmund rockt die Bundesliga und will zukünftig endlich Titel gewinnen! Foto: Imago Images / Laci Perenyi

Top News 2: Raffael sieht noch kein Karriereende

Raffael, Gladbach
Raffael sieht auch nach seinem Abschied von Borussia Mönchengladbach noch kein Karriereende für sich. Copyright: imago images / Jan Huebner

Routinier Raffael möchte seine Karriere nach dem bevorstehenden Abschied von Borussia Mönchengladbach nach dem kommenden Wochenende noch nicht beenden.

“Ich möchte noch weiterspielen, das ist mein Wunsch, hier in Deutschland oder woanders”, teilte der 35-Jährige dem Nachrichtenportal t-online.de mit. Gladbachs Sportdirektor Max Eberl hatte am Donnerstag angekündigt, dass der am 30. Juni auslaufende Vertrag des Brasilianers nicht verlängert wird.

Am Samstag tritt Gladbach gegen Hertha BSC um den Einzug in die Champions League an, wobei bereits ein Unentschieden ausreichen dürfte, um Platz vier gegen Bayer Leverkusen zu verteidigen. Ein möglicher letzter Einsatz Raffaels ist bisher noch fraglich.

Raffael wechselte 2013 zu Mönchengladbach und prägte lange Zeit das Spiel des Teams. In der aktuellen Saison reichte es verletzungsbedingt zu nur noch sieben Liga-Einsätzen.

“Ich bin nicht traurig, es war die beste Lösung für beide Seiten”, sagte Raffael, der den Fohlen auch nach dem Ende seiner Laufbahn gerne verbunden bleiben möchte: “Wenn ich noch diese Möglichkeit habe, etwas für den Verein zu machen, wäre das schön.”

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Top News 3: Röslers Zukunft bei Fortuna-Abstieg offen

Düsseldorf, FC Augsburg, coach, Rösler, Fußball-Bundesliga, Saison 2019 / 2020 33. Spieltag
Foto: imago images / Poolfoto / Norbert Schmidt

Für Fortuna Düsseldorf steigt am Samstag bei Union Berlin das große Abstiegs-Finale.

In der Hauptstadt herrscht nicht nur für Fortuna, sondern auch für Trainer Uwe Rösler.

Der 51-Jährige löste Friedhelm Funkel am 29. Januar Friedhelm Funkel ab, und sollte die Fortuna eigentlich vor dem Abstieg retten.
Immerhin konnten sich die Düsseldorfer vom letzten Tabellenplatz lösen und nur noch drei Spiele verlieren. Im Schnitt holte Rösler 1,07 Punkte und damit deutlich mehr als Funkel mit 0,79 pro Spiel.

Trotzdem steht hinter dem Klassenerhalt noch ein großes Fragezeichen.
Gegenüber der Bild-Zeitung zeigte sich der Coach noch positiv vor seinem womöglich letzten Spiel auf der Fortuna-Bank: „Wir sind voller Optimismus. Ich kann versichern, dass es nicht das letzte Spiel meiner Trainer-Karriere sein wird.“

Auch Manager Uwe Klein gab sich auf Bild-Nachfrage optimistisch und stärkt seinem Trainer den Rücken: „Uwe Röslers Vertrag wurde bewusst für die 1 und 2. Liga abgeschlossen.“

Größer als die Zukunftssorgen ist für Rösler allerdings noch die Temperatur: „Das Wetter wird Samstag Thema sein. Es geht in Berlin bei diesen extremen Temperaturen um Willensstärke!“

Um sich optimal vorzubereiten hat Rösler das Training eine Stunde vorverlegt und früher Feierabend gemacht, damit sich seine Spieler vor der wichtigen Partie erholen können. Er versichert allerdings: „Es war intensiv, konzentriert und sehr positiv!“

Ob die Maßnahmen etwas gebracht haben wird sich am Samstag um 17:20 Uhr zeigen.

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