Coach-Karussell! Beendet Ex-Profi die HSV-Trainersuche?


Der Hamburger SV konnte sich mit Dieter Hecking auf keine weitere Zusammenarbeit einigen, so dass der Zweitligist nun auf der Suche nach einem neuen Trainer ist.

Die Bild-Zeitung brachte nun den Osnabrück-Coach Daniel Thioune ins Spiel.

Angeblich habe Thioune die besten Chancen auf die Nachfolge Heckings, nachdem das Blatt nur einen Tag zuvor bereits Dimitrios Grammozis, zuletzt Trainer bei Darmstadt, André Breitenreiter, bis 2019 in Hannover tätig und Alfred Schreuder, im Juni bei Hoffenheim entlassen, als Nachfolger in Betracht gezogen hatte.

Thioune steht beim VfL Osnabrück seit 2013 als Coach unter Vertrag. Über die Jobs als U17- und U19-Trainer sowie Nachwuchskoordinator arbeitete er sich nach oben und ist seit Oktober 2017 Cheftrainer des Hamburger Zweitliga-Rivalen. Der Vertrag des ehemaligen Profis des VfB Lübeck läuft 2021 aus. Der 45-Jährige schloss die abgelaufene Spielzeit mit seiner Mannschaft als Aufsteiger auf Rang 13 ab.

Sowohl Sport1 als auch der Kicker bestätigten am Montag das Interesse der Hamburger an Thioune und legten sogar noch einen oben drauf: Der Trainer habe den VfL Osnabrück bereits über seinen Abgang informiert und ist sich mit dem HSV einig. Noch im Laufe des Tages soll die offizielle Vorstellung erfolgen.

Dieter Hecking und der HSV hatten sich nach dem erneut verpassten Aufstieg nicht auf eine weitere Zusammenarbeit einigen können. Der Kontrakt des Trainers hätte sich nur im Falle des Aufstiegs automatisch verlängert. Dennoch hätte es ein Gespräch mit Sportvorstand Jonas Boldt gegeben, in dem es um eine mögliche gemeinsame Zukunft ging: “Jonas hat mir offen gesagt, wie die Situation aussieht. Er hat mir gesagt, dass ich in die Bundesliga gehöre, er mir das aber nicht bieten kann“, fasste der nun vereinslose Hecking zusammen.

Für die Hanseaten wird es der bereits 20. Trainerwechsel seit 2001 werden.

Der Trainer des VfL Osnabrück, Daniel Thioune, gilt als heißer Nachfolgekandidat von Dieter Hecking beim HSV. Copyright: imago images / osnapix

Top News 2: Inter patzt, Atalanta holt auf

Lukaku, Inter Mailand
Große Enttäuschung bei Romelu Lukaku nach der Niederlage von Inter Mailand. Copyright: imago images / Gribaudi/ImagePhoto

Zumindest der Kampf um die Vizemeisterschaft bleibt in der italienische Serie A spannend.

Während Rekordmeister Juventus Turin den Titel erneut so gut wie sicher hat, sind die übrigen Podiumsplätze noch lange nicht vergeben.
Die Drittplatzierten von Inter Mailand kassierten am Sonntag gegen den FC Bologna eine überraschende 1:2-Heimniederlage und müssen nun sogar um ihren Rang drei bangen. Verfolger Atalanta Bergamo setzte sich dagegen bei Cagliari Calcio mit 1:0 durch und liegt somit nur noch einen Punkt hinter Inter.

Pokalsieger Lazio Rom, aktuell auf Platz zwei, musste sich schon am Samstag dem AC Mailand mit 0:3 geschlagen geben. Somit trennen die Ränge zwei bis vier acht Spiele vor Saisonende nur fünf Zähler. Tabellenführer Juve liegt sieben Punkte vor Lazio.

Zunächst war Inter gegen Bologna durch Romelu Lukaku in der 22. Minute in Führung gegangen und spielte nach einer Roten Karte gegen Roberto Soriano sogar in Überzahl. In der 74. Minute gelang Bologna durch Musa Juwara jedoch der Ausgleich, bevor Inters Alessandro Bastoni wenig später mit Gelb-Rot vom Platz flog und Musa Barrow zum Sieg der Gäste verwandelte.

Durch Luis Muriels Treffer per Foulelfmeter konnte Champions-League-Viertelfinalist Bergamo in Cagliari gewinnen, wobei Atalantas deutscher Linksverteidiger Robin Gosens in der 74. Minute eingewechselt wurde.

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Top News 3: Profivertrag für Nachwuchstalent

Caliguiri, Schalke 04
Copyright: imago images / Chai v.d. Laage

Bundesligist FC Schalke 04 hat das Innenverteidiger-Talent Malick Thiaw langfristig an sich gebunden.

Der 18-Jährige unterschrieb bei den Knappen ein bis 2024 gültiges Arbeitspapier.

“Es ist unser festes Ziel, talentierte Spieler wie Malick zu halten und mit Bedacht zu entwickeln”, teilte Sportvorstand Jochen Schneider mit: “Wir haben klar gesagt, dass die Verzahnung mit der Knappenschmiede noch enger werden muss. Das ist ein weiterer Schritt.”

In der Rückrunde hatte Thiaw sein Bundesliga-Debüt gegen die TSG Hoffenheim gegeben. Insgesamt lief er in der vergangenen Saison viermal im deutschen Oberhaus auf und absolvierte 20 Einsätze in der West-Staffel der U19-Bundesliga mit acht Toren.

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