Transfer-Ticker: Hernández-Zweifel! Bayerns Rekordtransfer vor Rückkehr nach Frankreich?


Große Erwartungen folgten dem Transfer von Lucas Hernández für die Rekordablöse von 80 Millionen Euro im vergangenen Sommer von Atlético Madrid.

Die erste Saison verlief allerdings mehr als durchwachsen für den Abwehrspieler. Nach einer frühen, verletzungsbedingten Pause wanderte ein potentieller Stammplatz in der Viererkette des FC Bayern München in weite Ferne.

Nur ein Jahr in München und für den Weltmeister von 2018 könnte bereits der nächste Wechsel vor der Tür stehen. Wie das Fußballportal footmercato berichtet, strebt der Franzose einen Abschied von den Bayern an, da er mit seiner momentanen Position in der Mannschaft unzufrieden ist.

Der 24-Jährige befinde sich laut des Berichts bereits in engen Gesprächen mit dem französischen Meister Paris Saint-Germain. Eine beidseitige Einigung sei offenbar nicht weit entfernt, wobei auch die Verantwortlichen des FC Bayern bereits über die Wechselwünsche des Defensivspielers informiert worden seien.

Bisher wurden alle Gerüchte um einen erneuten Wechsel allerdings von den Beratern des teuersten Einkaufs der Bundesliga-Geschichte abgestritten.

Sollte die Münchner Hernández nach nur einer Saison wirklich gehen lassen, müsste der aufnehmende Klub dem Rekordmeister wohl mindestens die Ablösesumme von 80 Millionen überweisen. Vertraglich ist der Franzose noch bis zum 30. Juni 2024 an die Bayern gebunden.

Hernandez, Bayern
Wechselwillig? Lucas Hernández wirkte im ersten Jahr beim FC Bayern nicht immer zufrieden. Daran änderte auch die Nähe des putzigen Bayern-Maskottchen nichts... Foto: Imago Images / Sven Simon

Eintracht Frankfurt: Bleibt Fortunas Stöger erstklassig?

Stöger, Düsseldorf
Kevin Stöger wird Fortuna Düsseldorf zu Saisonende verlassen, wohin ist offen. Copyright: imago images / RHR-Foto

Nach dem Abstieg aus der Bundesliga steht Fortuna Düsseldorf vor zahlreichen Veränderungen.

Nur noch 14 Spieler haben einen gültigen Vertrag für die kommende Saison - Kevin Stöger zählt nicht dazu. Ab dem heutigen Mittwoch ist der Mittelfeldspieler ein freier Mann, der zukünftig weiterhin erstklassig spielen möchte.

Laut eines Berichts des Express, liegen dem 26-Jährigen zahlreiche Angebote vor, aus denen er nur noch wählen muss. Unteranderem sind Eintracht Frankfurt und der FC Schalke 04 interessiert.

Außerdem berichteten Stuttgarter Medien und der Kicker von einer möglichen Rückholaktion des VfB, für den Stöger bereits von 2009 bis 2013 auflief, den Durchbruch aus der Jugendabteilung zu den Profis aber nie schaffte.
In Düsseldorf entwickelte sich der Österreicher zu einem der vielleicht besten Bundesliga-Spieler, die in der Öffentlichkeit kaum wahrgenommen werden.

Den Scouts der Eintracht, des VfB sowie von ist die starke Entwicklung Stögers aber nicht entgangen. Bei Fortuna herrscht währenddessen die Überzeugung, dass der Abstieg auch auf Stögers Fehlen in der Hinrunde zurückzuführen ist. Der Mittelfeldspieler konnte nach einem Kreuzbandriss erst Mitte Januar sein Saisondebüt geben. Unter Neu-Trainer Uwe Rösler sammelte er daraufhin in 15 Spielen fünf Torvorlagen.
Zukünftig muss der Chefcoach ohne seinen Leitwolf im Mittelfeld auskommen, der zwar in der Bundesliga bleiben möchte, aber noch keinen neuen Verein gewählt hat.
Nur eines steht bereits fest: 2. Liga mit Fortuna Düsseldorf ist für Stöger ausgeschlossen.

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VfL Wolfsburg: Weghorst-Abschied nach England?

Wout Weghorst, Wolfsburg
Copyright: imago images / Poolfoto

Der Angreifer des VfL Wolfsburg, Wout Weghorst, hat offenbar das Interesse von zwei Premier-League-Klubs auf sich gezogen.

Wie die Bild-Zeitung berichtet, soll der Niederländer neuerdings auf den Wunschlisten

des FC Arsenal und Newcastle United stehen. Weiter heißt es, dass die Wölfe ab einer Ablösesumme von rund 35 Millionen Euro gesprächsbereit wären.

Vor zwei Jahren kam der Mittelstürmer für 10,5 Millionen Euro vom AZ Alkmaar nach Niedersachsen und brachte große Torgefahr mit. In der vergangenen Spielzeit traf der 27-Jährige in 32 Bundesligapartien 16-mal und hatte damit großen Anteil daran, dass sich der VfL Platz sieben und damit die Europa-League-Qualifikation sichern konnte.

Der Vertrag Weghorsts bei den Wölfen läuft noch bis 2023. Ob er sich aus der Bundesliga verabschieden möchte, ist offen.

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