„Geisterspiele sind lebensnotwenig“ – Hoeneß spricht sich für Fortsetzung der Liga aus


Der Ehrenpräsident des FC Bayern München, Uli Hoeneß, ist der Meinung, dass es bei einem Liganeustart keine Alternative zu den ungeliebten Geisterspielen gibt.

“Grundsätzlich halte ich Geisterspiele für fragwürdig; doch angesichts der wirtschaftlichen Lage einiger Vereine sind sie lebensnotwendig und bedingungslos”, stellte Hoeneß gegenüber dem Kicker klar.

“Sehr gut” sei, laut Hoeneß, die Idee seines einstigen Widersachers Willi Lemke, die sonst durch den Pay-TV-Sender Sky übertragenen Spiele angesichts der Lage einem breiteren Fernsehpublikum zugänglich zu machen. Dies könne bei den öffentlich-rechtlichen Anstalten ebenso erfolgen wie unverschlüsselt bei Sky. So könne verhindert werden, dass sich Fußballfans “in einem Wohnzimmer zusammenscharen”, meint Hoeneß, denn “die Ansteckungsgefahr mit dem Virus würde damit gemindert”. ARD/ZDF müssen dafür aber “entsprechend bezahlen”.

Neben einem lob für die Arbeit der Deutschen Fußball Liga ist der 68-Jährige auch vom Vorgehen der Politik überzeugt. Bundeskanzlerin Angela Merkel und ihre Regierung mache “einen sensationellen Job”. Dagegen würde er sich “sehr freuen, wenn sich manche Öffnungs- und Lockerungsfanatiker, die zurzeit in den Meinungsumfragen nicht so gut abschneiden, etwas mehr zurücknehmen würden. Es kann nicht sein, dass für eine oder zwei Wochen mehr Spaß auch nur ein einziger Mensch mehr stirbt. Das kann keiner von uns verantworten”.

Hoeness, Bayern, Corona
„Angesichts der wirtschaftlichen Lage einiger Vereine sind Geisterspiele lebensnotwendig“, mahnt Uli Hoeneß. Copyright: imago images / Sven Simon

Top News 2: Vertragsgespräche mit ter Stegen verschoben

Der FC Barcelona hat die Vertragsverhandlungen mit Marc Andre Ter Stegen zunächst auf Eis gelegt. Copyright: imago images / ZUMA Wire
Wie die spanische Taggeszeitung Sport berichtet, sind die Gespräche zur möglichen Vertragsverlängerung zwischen dem deutschen Nationaltorhüter Marc-Andre ter Stegen und dem FC Barcelona zunächst verschoben worden.

Der spanische Meister habe die Gespräche mit ter Stegens Berater Gerd vom Bruch aufgrund der unklaren finanziellen Folgen und Auswirkungen auf den Verein durch die Corona-Krise unterbrochen. Zuvor soll vom Bruch vorliegende Angebote Barcelonas für den in Europa heiß umworbenen ter Stegen abgelehnt haben.

Grundsätzlich bestünde aber weiterhin auf beiden Seiten der Wunsch, in Zukunft eine Einigung zu erzielen. Vom Bruch habe Verständnis dafür, die Gespräche aufgrund der weltweiten Krise für eine Weile zu pausieren.

Ter Stegens Vertrag bei Barca läuft noch bis 2022. Der 27-Jährige kam 2014 vom Bundesligisten Borussia Mönchengladbach nach Katalonien und ist, nach einer Eingewöhnungsphase, nun die unumstrittene Nummer eins.

Die Liste der weiteren Interessenten ist lang: Neben dem italienischen Rekordmeister Juventus Turin sollen auch die Premier-League-Klubs Manchester City und FC Chelsea ein Auge auf ter Stegen geworfen haben.

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Top News 3: BVB und Leipzig auf französischer Talentejagd

Simakan, Straßburg, Ligue 1
Ligue 1-Talent Simakan Mohamed von Racing Straßburg hat das Interesse von zwei Bundesligisten geweckt. Copyright: imago images / PanoramiC

Die Bundesliga ist wie immer auf Talentejagd – vornehmlich in der französischen Ligue 1.

Neuerdings gibt es Gerüchte um den Spieler Mohamed Simakan von Racing Straßburg an dem neben dem RB Leipzig auch Borussia Dortmund interessiert sein soll.

Nach Sky-Informationen sollen beide Vereine den Innenverteidiger intensiv beobachten und bereits konkretes Interesse geäußert haben. Die Leipziger sehen ihn als potenziellen Nachfolger von Dayot Upamecano, dessen Zukunft in Sachsen offen ist. Auch erste Gespräche habe es laut Sky, schon gegeben.

Simakan spielt aktuell beim französischen Verein Racing Straßburg. Im Sommer 2019 wurde das 1,87 Meter große Talent aus der zweiten Mannschaft in das Profiteam von Straßburg befördert. In der aktuellen Saison absolvierte der in Marseille geborene Spieler, dessen Vertrag erst im Juni 2023 ausläuft, 25 Einsätze.

Doch nicht nur die beiden Bundesligavereine sind offenbar an den Youngster interessiert. Wie Sky berichtet, habe sich auch AC Mailands Sportdirektor Paolo Maldini bereits mit den Beratern des 19-Jährigen getroffen. Der Klub soll bereits im Januar ein erstes Angebot abgegeben haben.

Racing Straßburg fordert eine Ablösesumme von 20 Millionen Euro, inwiefern der Preis, aufgrund der aktuellen Corona-Krise, noch verhandelbar ist, wird die Zukunft zeigen.

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