TSG statt FC Bayern – Löst Hoeneß Hoffenheims Trainer-Problem?


Die TSG Hoffenheim ist als einziger Bundesligist bei der Trainersuche noch nicht fündig geworden.

Dabei gibt es einige, vielversprechende Kandidaten, die genau ins Anforderungsprofil der Kraichgauer passen würden.
Der neue Coach bringt idealerweise eine optimistische Grundhaltung sowie mediale Präsenz und Erfahrung als verantwortlicher Cheftrainer mit. Er muss sich auf die Strukturen in Hoffenheim einlassen können und für wissenschaftlichen Input offen sein. Zugleich sollte es jemand sein, der keinen Stallgeruch hat, also früher nicht bei der TSG tätig war.

Ein potentieller Kandidat wäre Salzburgs Chefcoach Jesse Marsch, der das Erbe des nach Gladbach abgewanderten Marco Rose antrat. Ebenfalls im Fokus ist Valerien Ismael, der durch einen aggressiv-offensiven Stil mit dem LASK im Herbst für Aufsehen sorgte und mit sechs Punkten Vorsprung auf RB als Tabellenführer in die Meisterrunde startete.

Neben Österreich hat auch die Schweiz einen interessanten Trainer zu bieten: Gerardo Seoane, der bei den Young Boys aus Bern die Nachfolge des jetzigen Eintracht-Trainers Adi Hütter angetreten hat. Bereits zweimal wurde Seoane seither zum Trainer des Jahres in der Schweiz gekürt und die Gerüchte verdichten sich, dass die Zeit für ihn gekommen ist, den nächsten Karriereschritt zu machen.

Doch auch im deutschen Fußball gibt es für die TSG einen interessanten Kandidaten: Sebastian Hoeneß.

Sohn von Dieter und Neffe von Uli Hoeneß gewann mit der zweiten Mannschaft des FC Bayern München überraschend die Meisterschaft in der 3. Liga. Der 38-Jährige wird in Hoffenheim bereits seit seiner U-19-Zeiten wertgeschätzt, was wiederum ein kleines Problem darstellen könnte: Hoeneß hat eine Vergangenheit bei der TSG, allerdings nur als Spieler. Als Trainer ging er dagegen durch die Leipziger und Münchner Schule und könnte für Hoffenheim in der kommenden Saison eine optimale Besetzung sein.

Sebastian Hoeneß, FC Bayern München, TSG 1899 Hoffenheim
Gegen den Ex-Klub: Sebastian Hoeneß, Cheftrainer bei TSG 1899 Hoffenheim. Beim FC Bayern München trainierte er die zweite Mannschaft. Archivfoto: imago images / Eibner

Top News 2: Vereinstreue statt Bundesliga

Hendrik Weydandt, Hannover 96
Fliegt auch zukünftig für Hannover! Hendrik Weydandt bleibt bis 2023. Copyright: Imago Images

Hendrik Weydandt hat bei Zweitligist Hannover 96 einen neuen Vertrag bis 2023 unterschrieben. Damit verzichtet er vorerst auf eine Zukunft in der Bundesliga.

“Ich hatte mehrere konkrete Angebote, auch aus der 1. Liga. Ich habe mich gewissenhaft damit auseinandergesetzt, mich aber bewusst dagegen entschieden, aus Hannover wegzugehen”, teilte der Stürmer mit.

Der 24-Jährige wechselte 2018 zu den 96ern und war ursprünglich im U23-Team eingeplant. Bereits in der Vorbereitung erspielte er sich aber schon einen Platz in der Profimannschaft. Mit 18 Jahren lief Weydandt noch in der Kreisliga für den TSV Groß-Munzel auf.
In der abgelaufenen Saison traf er in 27 Spielen neun Mal für Hannover und legte fünf weitere Tore auf.

“Hendrik hat in seiner Zeit bei Hannover 96 eine unglaubliche Entwicklung gemacht. In seinen zwei Jahren im Klub ist er zu einem inzwischen gestandenen Profi gereift und hat viele Höhen, aber auch einige Tiefen durchlebt”, erklärte 96-Sportdirektor Gerhard Zuber: “Er hat sich zu einer Identifikationsfigur von Hannover 96 entwickelt und steht mit seinem Werdegang dafür, dass im Fußball auch heute noch alles möglich ist.”

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Top News 3: VfB-Stürmer kündigt Abschied an

Foto: imago images / Poolfoto / Robin Rudel

Trotz des gelungenen Aufstiegs in die Bundesliga und eines noch bis 2023 laufenden Vertrags, drängt Nicolas Gonzalez offenbar auf seinen Abschied beim VfB Stuttgart.

“Es war eine großartige Geschichte in Deutschland. Aber jetzt habe ich mich entschieden: Ich will weg”, zitiert das italienische Internetportal tuttomercatoweb  den argentinischen Nationalstürmer. Der VfB sei bereits informiert, gab Gonzalez bekannt: “Ich will eine neue Erfahrung, eine Luftveränderung. Ich werde Stuttgart verlassen.”

In 27 Einsätzen hatte Gonzalez mit 14 Toren, davon vier Elfmeter sowie drei großen Anteil am Wiederaufstieg der Schwaben. Der Stürmer wechselte 2018 für 8,5 Millionen Euro von den Argentinos Juniors nach Stuttgart und überzeugte von Beginn an mit seiner Einsatzfreude, allerdings weniger mit seiner Treffsicherheit. In der Abstiegssaison kam er in 30 Bundesligapartien auf gerade einmal zwei Tore.

“Ich bin glücklich darüber, wie es gelaufen ist”, fasst der 22-Jährige zusammen. “Es war schön, die Mannschaft dorthin zurückzubringen, wo sie hingehört.” Und auch für ihn persönlich sei das zweite Jahr “wie erhofft” verlaufen. “Ich fühle mich besser und besser. Jetzt warte ich gespannt auf meine nächste Station.” Spekuliert wird derzeit über ein Interesse des FC Valencia und der SSC Neapel.

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