„Einer Sensation sehr, sehr nahe“ – Hütter enttäuscht über verpassten Finaleinzug


Nach der knappen 1:2-Niederlage gegen Bayern München zeigte sich Eintracht-Coach Adi Hütter enttäuscht über den verpassten Finaleinzug.

“Wir waren einer Sensation sehr, sehr nahe”, sagte der Österreicher, für den es das 100 Spiel als Trainer der Frankfurter war. Besonders in der zweiten Halbzeit habe sein Team “ein richtig gutes Spiel gemacht”. Daher sei Niederlage besonders ärgerlich, “weil wir das Spiel in der ersten Halbzeit verloren haben”.

Nach einer dominanten ersten Hälfte und dem Führungstreffer durch Ivan Perisic in der 14. Minute, ließen die Bayern nach der Pause deutlich nach.
Thomas Müller kritisierte die eigene Mannschaft gegenüber der ARD, denn sie hätten “zu pomadig gespielt”. In der 69. Minute folgte daher der verdiente Ausgleich durch den eingewechselten Danny da Costa. “Bayern hat eine gewisse Nervosität gezeigt, ich hatte nie das Gefühl, dass wir so unter Druck waren”, analysierte Hütter. Eine Ausnahme bildete nur der Siegtreffer von Robert Lewandowski in der 75. Minute nach Videobeweis.

Für das Finale in Berlin zwischen dem FC Bayern und Bayer Leverkusen erwartet Hütter an 4. Juli ein “interessantes Spiel zweier spielstarker Mannschaften”. Sein Favorit seien die Bayern, auch wenn seine Mannschaft bewiesen hätte: “Schlagbar ist man immer.”

Eintracht-Trainer Adi Hütter ist enttäuscht über den verpassten Finaleinzug. Copyright: imago images / Poolfoto

Top News 2: Ohne Kohfeldt in die nächste Saison?

Florian Kohfeldt (Trainer SV Werder Bremen) vor dem Fußball-Bundesliga Spiel gegen den VfL Wolfsburg Saison 2019 / 2020
Werder-Trainer Florian Kohfeldt hat vielleicht doch keine Zukunft in Bremen. Foto: imago images / gumzmedia / nordphoto / Poolfoto

Noch vier Spiele haben Werder Bremen und Trainer Florian Kohfeldt Zeit, um den ersten Abstieg der Hanseaten nach 1980 zu verhindern.

Sollte die Rettung misslingen, ist der Verbleib des vor allem von der Geschäftsführung geschätzten Kohfeldt nicht selbstverständlich, verriet Manager Frank Baumann kürzlich. Stattdessen wolle gemeinsam sehen, ob die Voraussetzungen für eine weitere Zusammenarbeit noch gegeben sind.

Mittlerweile verdichten sich aber die Argumente, dass Kohfeldt, der eigentlich einen Vertrag bis 2023 besitzt, auch bei einem Klassenerhalt gehen muss.

Nach BILD-Informationen wollen der Cheftrainer und die Geschäftsführung nach Saisonende über die Zukunft diskutieren. Kohfeldt braucht Bestätigung, dass er noch genügend Rückhalt in der Mannschaft besitzt. Sollte dies nicht der Fall sein, könnten sich die Wege trennen.

Nach einer historischen Verletzungsperioden und gravierendem Leistungsverfall, ist es den Bremern unmöglich zum normalen Tagesgeschäft überzugehen – auch für Kohfeldt.

Während er als Cheftrainer zunächst durchstartete, bildete er in den vergangenen Monaten das alleinige Gesicht des drohenden Abstiegs.

Ein Bild, das dem ehrgeizigen Kohfeldt durchaus missfällt, denn er ist sich seinen souveränen Standings in der Liga durchaus bewusst.
Es soll weiterhin Interesse einiger renommierter Klubs geben, auch wenn er sich, nach der verkorksten Saison, von einer Trainerposition in der obersten Kategorie verabschieden muss.

Ob der Werder-Trainer auch in der kommenden Saison Florian Kohfeldt heißt, ist somit unklar. Egal, ob in der ersten oder zweiten Bundesliga.

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Top News 3: Magdeburg entlässt Wollitz

Fußball-Drittligist 1. FC Magdeburg hat Trainer Claus-Dieter Wollitz mit sofortiger Wirkung entlassen.

Nur einen Tag nach der 1:3-Auswärtsniederlage bei Hansa Rostock wurde der 54-Jährige vom Verein freigestellt. Bis Saisonende wird Thomas Hoßmang die Führung des Tabellen-14. übernehmen.

“Wir befinden uns weiterhin in einer sportlich bedrohlichen Situation und haben uns deshalb aufgrund der sportlichen Entwicklung seit Restart entschlossen, eine Veränderung in der sportlichen Leitung des Teams vorzunehmen”, teilte Geschäftsführer Mario Kallnik, der zukünftig auch die Funktion des Sportlichen Leiters übernimmt, mit.

Hoßmang ist seit sechs Jahren Leiter des Nachwuchsleistungszentrums und wird bereits ab Donnerstag das Teamtraining übernehmen. Magdeburg trifft am Samstag auf Viktoria Köln. “Bei diesen Entscheidungen geht es einzig und allein um den 1. FC Magdeburg”, betonte Kallnik.

Unter Wollitz, der den Trainerposten am 1. Januar von Stefan Krämer übernahm, holte Magdeburg nach dem Restart vier Punkte aus vier Spielen.

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