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Kevin Prince Boateng: Spielerprofil

Karrierebeginn bei seinem heutigen Verein

Kevin-Prince Boateng wurde 1987 in Berlin geboren, und ab seinem siebten Lebensjahr stand er dann für seinen Heimatverein Hertha BSC auf dem Rasen. Schon in der U17-Auswahl seines Vereins wurde er deutscher B-Juniorenmeister, es folgte der DFB-Junioren-Vereinspokal und mit 18 Jahren sein Debüt in der Fußball-Bundesliga. In der U23-Mannschaft war er zeitweise sogar mit seinem Halbbruder Jérôme Boateng im selben Spiel zu sehen.

Wechsel nach England

In der Saison 2007/08 wechselte Kevin-Prince Boateng dann für eine Ablösesumme in Höhe von 7,9 Millionen Euro zum englischen Verein Tottenham Hotspur, wo man ihn dann in der Premier League sehen konnte. Dort hatte er dann auch einen größeren Anteil am Gewinn des englischen Ligapokals.

Auf Leihbasis zum BVB

Januar 2009 wechselte Kevin-Prince dann auf Leihbasis zum Borussia Dortmund, wo er insgesamt zehn Mal spielte – auch gegen seinen Halbbruder Jérôme. Obwohl er in seiner Zeit beim BVB mit seinen Leistungen überzeugte, wurde er aus finanziellen Gründen nicht vom Verein gekauft.

Zurück nach England: FC Portsmouth

In der Saison 2009/10 kam er zurück zu Tottenham, wurde jedoch nur einmal eingewechselt und wechselte schließlich zum englischen Erstligisten FC Portsmouth, der eine Ablösesumme von 4 Millionen Pfund für ihn bezahlte. Direkt im ersten Ligaspiel erzielte er sein erstes Premier League-Tor. Mit seinem neuen Team erreichte er das FA-Cup-Finale.

Einige Jahre beim FC Mailand

2010 bis 2013 war Kevin-Prince Boateng dann in Italien beim FC Mailand vertreten, und gehörte zur Stammelf des Vereins. Dort gewann er außerdem den italienischen Supercup und in seinem letzten Spiel 2013 machte er zwei Tore und verhalf den Italienern damit, an der Champions League-Saison teilzunehmen.

Suspendierung beim FC Schalke 04 und zurück nach Mailand

Boateng erhielt einen Vierjahresvertrag beim deutschen FC Schalke 04 und war nun wieder in der Bundesliga vertreten. Nach knapp zwei Jahren im Verein wurde er jedoch vom Trainer freigestellt. Nachdem einige Wechselversuche scheiterten, und er bei Schalke weiterhin suspendiert blieb, trainierte Boateng bei seinem alten Verein FC Mailand, um sich fit zu halten. Diese gaben ihm schließlich einen Vertrag bis zum Saisonende, welcher aber nicht verlängert wurde.

Viele Vereinswechsel in den kommenden Jahren

Es folgten jährliche Wechsel zu den verschiedensten Vereinen, sodass er heute bereits in allen vier großen Ligen Europas spielte – der deutschen, italienischen, spanischen und englischen Liga. Von 2010 bis 2014 spielte er außerdem für die ghanaische Nationalmannschaft, da er sowohl die deutsche, als auch die ghanaische Nationalität besitzt. Zur aktuellen Saison, 2021/22 spielt Boateng nun erstmals nach vierzehn Jahren wieder beim Hertha BSC, wo er momentan einen Einjahresvertrag hat.

Spielart und besondere Momente

Der Mittelfeldspieler soll sich besonders durch seine technische Stärke auszeichnen und eine gute Spielübersicht besitzen. Außerdem ist er bekannt für seine „harte Gangart“, und er gilt als charismatisch mit guter Führungskompetenz.

Als 2013 bei einem Spiel beim AC Mailand anhaltende rassistische Beleidigungen auf ihn einprasselten, nahm er den Ball in die Hand und schoss ihn in Richtung Tribüne, von der die Sprüche kamen. Er zog sein Trikot aus und verließ das Feld. Seine Spielkollegen folgten ihm, und der Trainer beendet das Spiel. Dies war ein wichtiger Schritt im Kampf gegen Rassismus.


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