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Kevin kassiert! Uerdingen muss Großkreutz nach Einigung auszahlen

Der KFC Uerdingen und Kevin Großkreutz haben sich vor Gericht geeinigt! Der Ex-Nationalspieler erhält die offenen Zahlungen sofort.

Großkreutz, Uerdingen

Kevin Großkreutz hat sich mit seinem ehemaligen Arbeitgeber, dem KFC Uerdingen, endlich geeinigt.

Nach Informationen der Rheinischen Post, verständigten sich der ehemalige Nationalspieler und der Drittligist auf eine Vertragsauflösung zum 1. Oktober.
Dadurch erhält der 32-Jährige eine Summe in Höhe von 443.000 Euro.

Großkreutz stimmte vor dem Arbeitsgericht Krefeld einem unwiderruflichen Vergleich zu, erhält im Gegenzug für das vorzeitig beendete Arbeitsverhältnis sofort die noch offenen Gehälter von Mai bis September sowie eine Abfindung zum 31. Dezember.
Uerdingen hatte den eigentlich auf 2021 datierten Vertrag des nun arbeitslosen Allrounders, wegen angeblich zu schlechter Fitnesswerte gekündigt.

Die Parteien einigten sich schnell über die Höhe der Zahlungen, aber nicht über den Zeitpunkt. Während Großkreutz eine sofortige Zahlung verlangte, versuchte der Drittligist eine Streckung der Gelder durchzusetzen.
KFC-Präsident Mikhail Ponomarev benötigte erst eine Aufklärung durch den vereinsvertretenden Rechtsanwalt sowie Klub-Geschäftsführer Frank Strüve, um sich endlich zu einer Freigabe der Gelder durchzuringen.

Durch die ausstehenden Zahlungen, trotz gerichtlicher Aufforderungen, droht dem Drittligisten zudem die Kontopfändung, wie Transfermarkt herausgefunden haben will.
Ex-Spieler Selim Gündüz kritisierte im Rahmen der Großkreutz-Querelen das Verhalten seines ehemaligen Arbeitgebers scharf. Mit Spielern würde umgegangen werden „wie mit einem Stück Scheiße“, stellte er unverblümt klar.


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