Knie kaputt! Kimmich fehlt FC Bayern für längere Zeit


Auch wenn der FC Bayern München mit einem 3:2 seine Tabellenführung gegen Borussia Dortmund verteidigen konnte, ist die Laune des Rekordmeisters aufgrund Joshua Kimmichs Verletzung getrübt.

Der Abwehrspieler wollte in der ersten Hälfte des Topspiels den davoneilenden Dortmunder Erling Haaland aufhalten und überstreckte bei einer Grätsche das rechte Kniegelenk.
Nach einer kurzen Behandlung auf dem Platz, während der sich Kimmich die Hände vor das schmerzverzerrte Gesicht hielt, war aber klar, dass der 25-Jährige nicht weiterspielen konnte.
Noch während der Nationalspieler von zwei Betreuer gestützt vom Rasen geführt wurde, ahnten Beobachter das Schlimmste.

Auch wenn sich der frühzeitige Verdacht auf einen Kreuzbandriss nicht bestätigte, wird Kimmich die anstehenden Länderspiele der deutschen Nationalmannschaft sicher verpassen.
Aktuell mutmaßen verschiedene Medien, dass es sich um einen Meniskuseinriss im rechten Knie handelt, der für den 25-Jährigen neben einer Operation auch eine mehrwöchige Pause nach sich ziehen wird.

Ein kleiner Lichtblick ist, dass Kimmich weder ein Saison- noch ein EM-Aus droht.

Für die Bayern ist der Verlust ihres Musterspielers dennoch gravierend!
Der als defensiver Mittelfeldspieler oder als Rechtsverteidiger einsetzbare Profi stand in der laufenden Saison in sechs von sieben Bundesligaspielen in der Startelf, in der Champions League stand er bisher mit 270 Minuten ohne Unterbrechung auf dem Platz.

Cheftrainer Hansi Flick bezeichnete Kimmich nach dem Königsklassen-Spiel in Salzburg als „Mentalitätsmonster“.
Sowohl Bundestrainer Joachim Löw als auch Flick, müssen nun versuchen den Verlust ihres Abwehr-Asses irgendwie zu kompensieren.

Hummels, Kimmich, Bayern
Mitgefühl vom ehemaligen Teamkollegen: Mats Hummels versucht den verletzten Joshua Kimmich zu trösten. Copyright: imago images / Poolfoto

Top News 2: Nach Transfer-Kritik: Ist Glasner für Wolfsburg noch haltbar?

Glasner, Wolfsburg
Sorgt für jede Menge Unruhe in Wolfsburg: Trainer Oliver Glasner. Copyright: imago images / Hübner

Nach erneuter öffentlicher Kritik von Coach Oliver Glasner an der Transferpolitik seines Arbeitgebers, hängt der Haussegen beim VfL Wolfsburg gewaltig schief.

Bereits seit fünf Wochen ist das Transferfenster geschlossen und lässt dem Cheftrainer dennoch keine Ruhe:
“Ich habe nur gesagt, dass wir das Transferziel in der Offensive nicht realisieren konnten”, wiederholte Glasner am Freitag und schoss somit erneut öffentlich gegen die sportliche Leitung um Jörg Schmadtke.

Bereits am Donnerstag hatte der Österreicher seinem Unmut über die Sommertransfers in der Offensive im Sky-Interview Luft gemacht.
Er habe persönlich einen Spieler mit “Tempo und Tiefgang” holen wollen, doch das “haben wir halt nicht geschafft”. Beim “wir” schloss sich der 46-Jährige aber wohl eher aus.

Sport-Geschäftsführer Schmadtke reagierte gegenüber dem Kicker sachlich, fände die Kritik “nicht gut. Ich finde den Zeitpunkt unglücklich.“
Im anschließenden Gespräch mit Sportbuzzer wurde er aber deutlich: “Das ist ja nicht Phantasialand hier. Die Vorstellungen, die von ihm kamen, waren nicht realisierbar”, stellte der 56-Jährige klar: “Man kann nicht Dinge haben wollen, die unrealistisch sind.”

Wolfsburg hatte in der vergangenen Transferperiode „nur“ das polnische Sturmtalent Bartosz Bialek sowie den früheren Dortmunder Maximilian Philipp verpflichtet und war damit wohl an Glasners Kadervorstellungen vorbeigeschlittert.

Ob das Verhältnis zwischen den beiden nun noch zu retten ist, scheint fraglich.
Zumal Wolfsburg mit fünf Unentschieden aus sechs Spielen zwar ungeschlagen ist, aber durch die fehlenden Punkte nur im Mittelfeld der Tabelle herumdümpelt.

Dementsprechend eisig war die Atmosphäre bei der Werkself schon vor Anpfiff des Heimspiels am heutigen Sonntagnachmittag gegen die TSG Hoffenheim.
Der 2:1-Sieg der Wölfe – durch Tore von Renato Steffen (5.) und Wout Weghorst (26.) – dürfte diese zwar marginal angetaut haben, an der Tatsache, dass Glasners Zeit an der Wolfsburger Seitenlinie abläuft, aber nichts geändert haben.

Viel eher sieht es danach aus, dass Schmadtke sich nicht nur nach neuen Offensivspielern, sondern auch nach einem neuen Trainer umschauen kann.
Denn ein derartiger Frontalangriff auf die Führungsetage gilt in Fußballkreisen schon fast nach einer Aufforderung zur Trennung.

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Top News 3: Hertha-Schock! Cordoba-Aus bis Jahresende

Hertha BSC hat einen schweren Verletzungs-Schock zu verkraften.

Beim 3:0-Sieg des Bundesligisten gegen den FC Augsburg am Samstag hat sich Jhon Cordoba nach einem Elfmeter-Foul von Augsburgs Neu-Nationalspieler Felix Udokhai eine Bänderverletzung im linken Knöchel zugezogen.

Der 27-Jährige humpelte nach kurzer Behandlung auf dem Rasen gestützt vom Platz und war im späteren Verlauf mit Krücken auf der Tribüne zu sehen.
Nach Informationen der Bild-Zeitung fällt der kolumbianische Offensive mindestens bis Jahresende aus.

Besonders bitter ist, dass sich Cordoba am Sonntag eigentlich auf den Weg nach Kolumbien machen wollte.
Nachdem der Ex-Kölner beim letzten Länderspiel nur auf der Bank saß, wird er durch die Verletzung nun weiter auf sein Nationalmannschafts-Debüt warten müssen.

Der 15-Millionen-Mann postete in den sozialen Medien ein Bild von sich mit Krücken und der Unterschrift: „Volveré más fuerte“, zu deutsch: „Ich werde stärker zurückkommen“.

Nachdem Cordoba in der laufenden Saison bereits drei Mal für Hertha traf und sich mit den Hauptstädtern aktiv auf der Jagd nach Europa befindet, ist sein Verlust für Trainer Bruno Labbadia nun ein heftiger Rückschlag.

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