Der 29. Spieltag in der Bundesliga: Köln empfängt die Leipziger Bullen


Das heutige Montagsspiel zwischen dem 1. FC Köln und RB Leipzig wird um 20.30 Uhr im Rhein-Energie-Stadion in Köln angepfiffen.

RB hat die Champions League fest im Blick, so dass sich die Bullen von Julian Nagelsmann keinen weiteren Patzer erlauben dürfen. Seit der Corona-Zwangspause schwächeln die Sachsen ungewohnt oft und blieben gleich in zwei von drei Partien sieglos.
Zu allem Überfluss sitzen den Leipzigern die Konkurrenz aus Mönchengladbach und Leverkusen nach den Punkte-Einbußen dicht im Nacken. Gegen den Aufsteiger aus Köln sind Timo Werner und Co. Trotzdem der klare Favorit.

Denn auch die Kölner starteten eher durchwachsen in den letzten Saisonteil.
Sowohl bei den 2:2-Remis gegen Mainz 05 und Fortuna Düsseldorf als auch bei der 3:1-Niederlage gegen Hoffenheim, blieben die Geißböcke hinter den Erwartungen zurück.
Den Abstieg hat der Neuling dank einer starken Serie unter Markus Gisdol, mit sieben Siege aus neun Spielen über den Jahreswechsel, allerdings nicht mehr zu befürchten.
Stattdessen steuert Köln auf einen soliden Rang im Mittelfeld der Bundesliga zu.

Dass ausgerechnet gegen Königsklassen-Kandidat Leipzig die aktuelle Negativ-Serie gestoppt werden kann, ist dennoch fraglich.

Mögliche Aufstellungen für das heutige Bundesligaspiel sind folgende:

FC Köln:
Horn - Ehizibue, Jorge Meré, Leistner, Schmitz - Skhiri, Hector - Drexler, Uth, Jakobs - Cordoba

RB Leipzig:
Gulacsi - Laimer, Klostermann, Upamecano, Angelino - Sabitzer, Kampl - Dani Olmo, Nkunku - Schick, Werner

Bei einem Sieg könnte Leipzig erneut den dritten Tabellenplatz übernehmen, nachdem Gladbach und Leverkusen an ihnen vorbeizogen. Der „Effzeh“ könnte mit einem Punktgewinn hingegen einen weiteren Schritt zum Klassenerhalt machen.

RB Leipzig, 1. FC Köln
Geißbock trifft auf Bulle! Leipzigs Timo Werner (l.) und Kölner Nikolas Nartey (r.) lassen nichts anbrennen. Copyright: imago images / Sven Simon

Top News 2: DFB prüft Sanchos Anti-Rassismus-Aktion

Sancho, BVB
Die Anti-Rassismus-Botschaft von Dortmunds Jadon Sancho hat den Kontrollausschuss des DFBs auf den Plan gerufen. Copyright: imago images / Poolfoto

Dortmunds Jadon Sancho hat sich mit drei Toren gegen den SC Paderborn und einer Anti-Rassismus-Botschaft lautstark in der Bundesliga zurückgemeldet.

Als jüngster Spieler knackte der 20-Jährige die Marke von 30 Bundesliga-Toren und schraubte seine Saisonbilanz auf 17 Treffer und 17 Vorlagen.
Einer der größten Sancho-Fans gehört dabei zur eigenen Mannschaft: “Er hat definitiv das Zeug dazu, einer der fünf größten Spieler der Welt zu werden”, lobte Thomas Delaney seinen jungen Teamkollegen. Allerdings beginne Sancho, den Erwartungsdruck zu spüren, obwohl davon in Paderborn nichts zu sehen war.

Neben seiner Torparade, glänzte Sancho außerdem mit Solidarität für ein Opfer amerikanischer Polizeigewalt: Während des Jubels zeigte der Engländer ein Shirt mit dem Aufdruck “Justice for George Floyd”.

Mit seiner Anti-Rassismus-Botschaft ist Sancho nicht alleine:
Neben ihm hatten auch Teamkollege Achraf Hakimi und Schalker Weston McKennie mit Botschaften am Arm und auf dem T-Shirt auf den Tod des schwarzen US-Bürgers reagiert.
Gladbacher Marcus Thurman zeigte mit einem Kniefall seine Solidarität.
Da derartige Äußerungen laut Regelwerk eigentlich verboten sind, ermittelt nun der Kontrollausschuss des DFB.
“Im Laufe der nächsten Tage”, kündigte der Vorsitzende Anton Nachreiner an, werde man sich “diesen Vorkommnissen annehmen und die Sachverhalte entsprechend prüfen.”

EINE ANDERE LIGALIVE STORY?

Kabak, Schalke
Kabak-Wechsel: Schalke hofft auf guten Deal mit AC Mailand
Florian Neuhaus, Gladbach
FC Bayern „kein Thema“ – Florian Neuhaus will mit Gladbach durchstarten
Sörloth, Leipzig
Immer noch kein Tor: Sörloth verschießt Leipzigs Elfmeter!
Haaland, BVB
„Luxusgut“ Haaland: Macht Real Madrid schon im Sommer Ernst?

Top News 3: Union verpflichtet Bülter

Bülter, Union
Copyright: imago images / Matthias Koch

Bundesligist Union Berlin wird auch in der kommenden Saison auf die Dienste von Außenstürmer Marius Bülter setzen.

Die Hauptstädter zogen die im Leihvertrag mit dem Drittligisten 1. FC Magdeburg vereinbarte Option und verpflichtete den 27-Jährigen, der in 28 Bundesligapartien sieben Tore für Union erzielte, fest.

“Marius hat in dieser Saison überzeugt und die Erwartungen, die wir bei seiner Verpflichtung hatten, übertroffen”, gab Geschäftsführer Profifußball Oliver Ruhnert bekannt: “Er ist ein physisch starker Spieler, der sich in den Dienst der Mannschaft stellt, aber auch immer wieder seine individuelle Klasse beweist.”

Währenddessen ist die Saison für Julian Ryerson frühzeitig beendet. Der Außenverteidiger erlitt im Gastspiel bei Borussia Mönchengladbach am Sonntag wenige Minuten nach seiner Einwechslung bei einem Foul eine Knie-Verletzung. Sein Einsatz in der laufenden Spielzeit ist ausgeschlossen.

Ligalivenet Premium-Dienste

AKTE BUNDESLIGA

Dossiers für Lover und Hater. Triumphe, Tragödien, Erfolge und Peinlichkeiten der Bundesliga-Vereine

LIGALIVE DAILY

Der tägliche Newsletter von Ligalivenet. Kostenlos und bis 06.00 Uhr morgens im Postfach. Schlauer werden in 5 Minuten.

CLOSELOOKNET

Die Dossier-Seite. Mehr wissen. Zusammenhänge, Fakten, Gründe. Und was man tun kann!