Transfer-Ticker: FC Fulham will Leipzigs Fehlkauf!


Von Augustin über Bruno, Damari, Nukan bis hin zu Wolf ist die Leipziger Fehlkauf-Liste erschreckend lang!

Zu den teuren Flops zählt auch Ademola Lookman den die Roten Bullen womöglich zeitnah von der Gehaltliste streichen dürfen.

Nach Informationen der Bild-Zeitung, treffen Medienberichte aus England zu, dass unter anderem der FC Fulham an dem Flügelspieler interessiert sein soll.
Die Londoner sind nach ihrer Rückkehr in die Premier League auf der Suche nach neuen Spielern.

Neben seiner Schnelligkeit, hat der ehemalige Everton-Star auf der Insel nach wie vor einen guten Ruf und daher auch das Interesse von Fulham geweckt. Bereits im Winter war der 22-Jährige mit Premier Ligist Newcastle in Verbindung gebracht worden, hatte von Leipzig aber keine Freigabe erhalten.
Nach einer enttäuschenden Saison mit nur 11 Einsätzen wünscht sich der Engländer aber nun endlich einen Abschied aus Sachsen.

Von einer Einigung sind alle Beteiligten aber noch weit entfernt:

Zum einen ist der Leipziger Kader ist zu schmal! Chefcoach Julian Nagelsmann stehen nur 18 Feldspieler plus drei Perspektivspieler zur Verfügung. Mit Olmo und Martinez sowie Hwang und Henrichs wurden zwar vier Neuzugänge verzeichnet, weitere Verstärkung in Form von Angeliño, Sörloth oder Rashica hängt aber noch in der Warteschleife.

Zum anderen kostete der bis 2024 verpflichtete Lookman 18 Millionen Euro, die die Bullen auf jeden Fall wieder reinholen müssen. Somit käme zunächst nur eine Leihe mit Kaufoption in Frage, um die Leidenszeit des 22-Jährigen in Leipzig endlich zu beenden.

Lookman, Leipzig
Ademola Lookman steht offenbar vor einem Wechsel in die Premier League. Copyright: imago images / opokupix

Eintracht Frankfurt: Australischer Linksfuß für die Hessen?

Hrustic, Groningen
Ajdin Hrustic (l.) will den FC Groningen um jeden Preis verlassen. Copyright: imago images / Pro Shots

In diesem Transferfenster hat sich Eintracht Frankfurt – mit Ausnahme des Gacinovic-Zuber-Tauschs und der bereits vor der Corona-Krise finalisierten Verpflichtung des U-21-Nationalspielers Ragnar Ache – sehr zurückgehalten.

Nach Informationen des Kicker, scheinen die Hessen aber nun in den Niederlanden fündig geworden zu sein.

Ajdin Hrustic vom FC Groningen hat offenbar das Interesse des Bundesligisten geweckt.
Der in Melbourne geboren 24-Jährige besitzt sowohl die australische als auch die bosnische Staatsbürgerschaft und kennt den deutschen Fußball bereits seit seiner Jugend.
Als Jugendlicher wechselte Hrustic 2012 in den Nachwuchs des FC Schalke 04, ehe es ihn nach Groningen zog. Dort wurde er 2017 zu den Profis befördert und ist seit vergangener Saison – mit 25 Eredivisie-Einsätzen und drei Toren – Stammspieler.

Auch Frankfurts Filip Kostic stand in Groningen unter Vertrag, bevor ihn Fredi Bobic nach Stuttgart holte. Bei der Eintracht reifte Kostic unter Sportvorstand und Trainer Adi Hütter zu einem Spieler internationalen Formats.

Doch dies ist nicht die einzige Verbindung des Serben zu Hrustic: Der australische Nationalspieler gilt als Standardexperte und könnte er eine optimale Lösung für die freie, rechte Offensivseite darstellen.

Vertraglich ist der Australier noch bis 2021 an Groningen gebunden und wäre somit erschwinglich, was zum Sparkurs der Eintracht passen würde.
Beim Test des FC Groningen gegen Arminia Bielefeld an diesem Sonntag stand Hrustic aufgrund einer Fußverletzung nicht im Kader.

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Hertha BSC: Interesse an Lyons Mittelfeldmann

Samardzic, Hertha
Copyright: imago images / Nordphoto

Nachdem seine erste Saison bei Olympique Lyon von einem Kreuzbandriss überschattet wurde, will Jeff Reine-Adélaïde nun endlich durchstarten – vielleicht sogar in der Bundesliga!

Laut eines Berichts der L’Équipe, sind Hertha BSC und Bayer Leverkusen an dem 22-Jährigen von Olympique Lyon interessiert. Ein „erster Austausch“ soll ebenfalls bereits stattgefunden haben.

Problem ist, dass Lyon sein Talent nicht abgeben möchte, wie Sportdirektor Juninho erst kürzlich betonte: „Er spielt noch nicht einmal ein volles Jahr bei uns. Wie könnte man nun also an einen Verkauf denken? Wir haben 25 Millionen Euro in ihn investiert, wir zählen auf ihn.“

Tatsächlich legte der französische Erstligist im Sommer 2019 eine ganze Menge Geld auf den Tisch, um den Mittelfeldstar des SCO Angers zu verpflichten, nachdem dieser eine Top-Saison gespielt hatte. In Lyon wurde der Auftrieb des U21-Nationalspielers durch einen Kreuzbandriss gestoppt, mittlerweile ist der 1,84-Meter-Mann aber wieder genesen.

Trotz des Dementis des Sportdirektos, zieht es Reine-Adélaide selbst offenbar weg aus der Ligue 1: „Ich sehe meine nahe Zukunft nicht unbedingt in Lyon. Meine Entwicklung ist zuletzt ins Stocken geraten und wir müssen einen Ausweg finden. Ich muss vorankommen“, sagte der Franzose vor wenigen Tagen.
Im Mittelfeld ist er sowohl außen als auch zentral einsetzbar was ihn für die Hertha zu einem optimalen Transfer-Kandidaten machen würde, außerdem zählen die Berliner zu den wohl zahlungskräftigsten deutschen Klubs.

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