VerFLICKst! Hansi befeuert unfreiwillig Werner-Gerücht


Bayern-Coach Hansi Flick hat im Rahmen einer „Cyber-Pressekonferenz“ die Gerüchte um einen möglichen Transfer von Leipziger Timo Werner befeuert.

Auch wenn der Ball in der Bundesliga aktuell ruht, plant Flick, der seinen Vertrag beim Rekordmeister bis 2023 verlängerte, schon für die neue Saison.
Der 55-Jährige sprach im Rahmen der Pressekonferenz unteranderem über eine Systemumstellung im Angriff: Die Doppelspitze.
Grund dafür seien Gegner die „sehr, sehr tief“ stehen, analysierte der Cheftrainer.

„Das haben wir in den letzten Spielen natürlich auch gemerkt, dass man immer mehr gegen Gegner spielt, die sich tiefer fallen lassen, die möglichst zwei Riegel vor dem eigenen Tor aufbauen. Und absolut sind zwei Spitzen auch eine Option. Absolut.“
Man müsse „flexibler agieren, gerade um […] auf taktische Umstellungen der Gegner“ reagieren zu können. Dazu könne man „vorne durchaus mit zwei Spitzen spielen.”

Aktuell arbeiten die Münchner noch mit Torschützenkönig Robert Lewandowski als Einzelspitze. Der Platz neben dem Polen könnte in einer Doppelspitze also zukünftig von RBs Timo Werner ausgefüllt werden.

Gerüchte über den potentiellen Wechsel von Werner zum FC Bayern gibt es bereits seit Dezember 2018. Werners Aussage im Sky Interview: “Wenn man in Deutschland bei RB Leipzig spielt und in Deutschland bleiben will, dann gibt es nur einen Verein, zu dem man wechseln kann”, hatte damals bereits für Furore gesorgt. Auf Nachfrage, ob dieser eine Verein der FC Bayern wäre ergänzte 24-Jährige: “Ja, das wäre eine Schlussfolgerung.”

Ein Transfer kam bisher nicht zustande, dafür verlängerte Werner bei den Leipzigern. Seitdem Hansi Flick den Trainerposten inne hat, scheint der Name Werner in München allerdings wieder im Gespräch zu sein.

Denn: Flick ist Werner-Fan! Im Gegensatz zu Sportdirektor Hasan Salihamidzic, der bekanntermaßen lieber Dortmunds Leroy Sané auf der Einkaufsliste stehen hätte und der Meinung ist, Werner würde nicht ins “Bayern-System” passen. Somit ist die Führungsetage an der Säbener Straße aktuell noch zwiegespalten.

Flicks geplante Doppelspitze könnte den Streit allerdings belegen und einen Platz für Werner im „Bayern-System“ schaffen. Leistungsmäßig überzeugt der Nationalspieler bereits auf ganzer Linie:
Werner hält in dieser Saison mit 27 Toren und zwölf Assists in 36 Pflichtspielen bereits eine Top-Quote und liegt mit mit 21 Bundesliga-Treffern auf Rang zwei in der Torschützenliste hinter Lewandowski (25 Tore).

Sollte also ein Transfer zustande kommen, wäre eine Doppelspitze aus Werner und Lewandowski ein Wahnsinns Sturm-Duo für die Bayern.

Im Gegensatz zu Sané, dessen Name noch nicht ganz vom Tisch ist, sei Timo Werner „der Spieler, der diesen klassischen zweiten Stürmer neben Robert Lewandowski (…) eher bilden könnte”, meint Sky Reporter und Bayern-Experte Torben Hoffmann.
In Flicks Aussage ließe sich somit einiges hineinlesen, unteranderem „dass Werner eine sehr heiße Aktie momentan ist.“

Timo Werner RB Leipzig - 1. FC Union Berlin 3:1
,,Bayern, ich höre Euch nicht!" - Timo Werner nach seinem Traumtor zum 1:1 für RB Leipzig gegen Union Berlin (3:1) am 18. Januar 2020. Womöglich kommt ein Wechsel nun aber doch in Frage ... Foto: Imago Images / osnapix

Top News 2: Müller: „Wir versuchen die Abstände einzuhalten"

Thomas Müller, FC Bayern München
Ballfreuden bei Thomas Müller! Endlich wieder Gruppentraining beim FC Bayern - mit Ball! Copyright: imago images / imagebroker

Thomas Müller, der erst diese Woche seinen Vertrag beim FC Bayern München bis 2023 verlängerte, ist froh über den Trainingsneustart in Kleingruppen.

Der Ur-Bayer findet es nicht verwerflich, dass die Bundesliga-Vereine nun wieder auf dem Rasen trainiert dürfen. Eines ist ihm aber dabei wichtig: „Wir versuchen die Abstände einzuhalten, wie man es auch beim Spaziergang im Park machen dürfte.“

Der Vize-Kapitän des Rekordmeisters versuche sich, so wie die gesamte Mannschaft, „an das zu halten, was von oben vorgegeben wird“.
Ob der Fußball eine Sonderstellung genießt wisse er nicht, aber man müsse sich „in das Gesamtgefüge einordnen“.

Das scheint zu funktionieren, denn die öffentliche Kritik, an der Wiederaufnahme des Trainingsbetriebs im Fußball, hielt sich bisher in Grenzen.
„Grundsätzlich bin ich der Meinung, dass kritisches Hinterfragen ein ganz wichtiges Element ist“, sagte der 30-Jährige gegenüber der Deutschen Presse-Agentur.

Der FC Bayern hatte in den vergangenen Wochen „Cyber-Trainings“ per Video-Schalte absolviert, nun durften die Spieler in Kleingruppen an die Säbener Straße zurückkehren.
Darüber sind Müller und Co. sehr froh: „Sobald der Ball weg ist, sind wir Fußballer traurig“, gab er zu. Zwar würde man auch im Heimtraining „die Sachen gut mitmachen, es ist ja auch unsere Arbeit. Aber wie viel Leidenschaft stecke ich rein?“

An Normalität ist dennoch nicht zu denken. Aufgrund der Corona-Krise pausiert die Bundesliga bis vorerst 30. April.

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Top News 3: Raffael möchte „noch ein paar Jahre spielen“

Optimistischer Bankdrücker: Raffael würde gerne „noch ein paar Jahre“ für Borussia spielen. Aktuell kommt der 35-Jährige eher selten zum Einsatz. Copyright: imago images / Jan Huebner

Raffael Caetano de Araújo ist mit 35 Jahren nicht mehr der Jüngste. Auch seine Einsätze auf dem Feld für Borussia Mönchengladbach halten sich in dieser Saison in Grenzen.

In allen Spielen setzte Cheftrainer Marco Rose nur in 113 Minuten auf den Stürmer.
In der Bundesliga durfte er bei sechs Einsätzen insgesamt nur 49 Minuten ran, die übrige Spielzeit ergibt sich aus drei Einwechslungen im Rahmen der Europa League.

Der Brasilianer läuft seit 2013 für die Fohlen-Elf auf und gehörte jahrelang zu den absoluten Leistungsträgern. Er absolvierte insgesamt 199 Spiele für Gladbach, traf 71 Mal und steuerte 35 Assists bei.
Ob Raffael die Chance bekommt, seine 200 Spiele voll zu machen, ist auch für ihn aktuell noch unklar: „Möglicherweise wird ab Mai ja wieder gespielt. Wir haben noch neun Spieltage in dieser Saison. Ich hoffe, dass ich in diesen Partien ein bisschen Einsatzzeit bekomme.“

Seine Gladbacher möchte der Publikumsliebling auch trotz seines nachlassenden, sportlichen Einflusses nicht verlassen.
Der im Juni 2020 auslaufende Vertrag könnte allerdings seinen Abschied von den Rheinland-Pfälzern bedeuten:
„Verständlicherweise gab es wegen der aktuellen Situation mit dem Coronavirus bislang keine Gespräche mit der Borussia. Ich muss warten und mich gedulden. Dann werden wir sehen, was passiert“, sagte er dem Kicker.

An ein Karriereende denkt der Rechtsfuß allerdings noch nicht. „Ich möchte über den Sommer hinaus auf jeden Fall noch ein paar Jahre spielen“, stellte er im Interview klar. Am „liebsten natürlich bei Borussia.“

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