Bundesliga: DFL-Boss Seifert zum Re-Start – Neue Streichliste beim BVB?


Bundesliga: DFL und Christian Seifert zum Re-Start

Der Restart der Fußball-Bundesliga steht! Am 16. Mai 2020 wird die deutsche Fußball-Eliteliga nach dem Corona-Lockdown im März wieder ihren Betrieb aufnehmen.

Das teilte die Deutsche Fußball-Liga (DFL) auf einer Pressekonferenz am Donnerstagnachmittag in Frankfurt am Main mit. DFL-Geschäftsführer Christian Seifert gab dabei auch Einblicke in die alles andere als leichte Arbeit der Liga-Macher in den letzten Wochen.

Wichtigste Eckdaten: Die Saison wird mit dem 26. Spieltag fortgesetzt. Der 34. Spieltag ist für das Wochenende 27. / 28. Juni 2020 geplant. Den Anfang am Samstag, dem 16. Mai, macht das Revier-Derby Borussia Dortmund gegen FC Schalke 04 – als „Geisterspiel“, also ohne Zuschauer. Der deutsche Rekordmeister und Tabellenführer FC Bayern München greift sonntags beim 1. FC Union Berlin wieder ins Geschehen ein. Werder Bremen und Bayer Leverkusen werden am Montag den Spieltag abschließen.

Insgesamt, so Christian Seifert am Donnerstag, rechne man bei der DFL mit insgesamt drei englischen Wochen, zumal das wegen der Europa-League-Wiederholung RB Salzburg – Eintracht Frankfurt verschobene Spiel Werder Bremen gegen die SGE noch nachzuholen sei.
Den Saisonstart 2020/2021 wollte Seifert „Stand jetzt“ heute noch nicht festlegen. Im Idealfall, so der DFL-Funktionär, wäre dies im August. Christian Seifert geht nicht von spontanen Partys der Fans in den Wohnzimmern aus. „Ich setze hier auf die Vernunft jedes Einzelnen“, sagte der DFL-Boss.

Seifert machte unmissverständlich klar: „Dieser Spielbetrieb ist kein normaler Spielbetrieb, wir spielen auf Bewährung und jedem muss klar sein, dass jeder Spieltag eine neue Chance ist, zu beweisen, dass wir den nächsten verdient haben.“

Christian Seifert Deutsche Fußball-Liga
DFL-Boss Christian Seifert blickt mit großer Anspannung auf den Re-Start der Fußball-Bundesliga. Foto: Imago Images / Laci Perenyi

Top News 2: Transfers – Odriozola vom FC Bayern München zurück zu Real Madrid

Alvaro Odriozola FC Bayern München
Perfekt: Alvaro Odriozola ist Spieler des FC Bayern München. Hier ist er bei der Vorstellung am 22. Januar 2020 mit Hasan Salihamidzic (l.) zu sehen. Über das Saisonende hinaus wird dieses Engagement allerdings nicht gehen. Foto: Imago Images / Nordphoto
Bayern Münchens Leihgabe Alváro Odriozola wird am Saisonende zu Stammverein Real Madrid zurückkehren.

Das berichtet das Portal realtotal.de unter Berufung auf die TV-Sendung El Chiringuito de Jugones. Die Leihgabe sei ohne Kaufoption, sagte Odriozola, er werde am Saisonende nach Madrid zurückkehren.

Odriozola kam erst Ende Januar nach München, bestritt für den FC Bayern allerdings bislang nur zwei Spiele, ein Mal in der Bundesliga, beim 3:2 der Münchner gegen Aufsteiger SC Paderborn, und ein Mal im DFB-Pokal, beim 4:3-Krimi gegen 1899 Hoffenheim.

„Zinedine Zidane“, erklärte Odriozola weiter, „wollte nicht, dass ich Madrid verlasse. Es ist schön, dass eine Figur wie er mehr an mich gedacht hat als an sich selbst. Er ist ein großartiger Trainer und ein großartiger Mensch.“

Die „Königlichen“ hatte sich 2018 die Dienste des Rechtsverteidigers von Real Sociedad San Sebástian für 30 Millionen Euro gesichert. Den Durchbruch schaffte Odriozola in Madrid allerdings bislang noch nicht.

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Top-News 3: Das sind die Streich-Kandidaten bei Borussia Dortmund!

BVB Nico Schulz
Solche Szenen sah man in dieser Saison in der Bundesliga und in der Champions League zu oft: Geschlagene Dortmunder, hier mit Nico Schulz (l.), Mats Hummels und Julian Brandt nach dem 0:2 bei Inter Mailand. Foto: Imago Images

Der Transfer-Wert der Spieler, die Borussia Dortmund laut SPORT BILD (aktuelle Ausgabe) verlassen soll, liegt bei mehr als 77 Mio. Euro.

Das Magazin berichtet, dass vor allem ein Spieler keine Zukunft mehr beim BVB haben soll, der erst im Sommer zum Star-Ensemble von Trainer Lucien Favre gestoßen ist: Nico Schulz.

Der 27 Jahre alte Nationalspieler Schulz hat sich auf seiner Position auf der linken Verteidigungsseite bis zur Saison-Unterbrechung nicht gegen den portugiesischen Kontrahenten Raphael Guerreiro durchsetzen können. Mehr als 25 Mio. Euro Ablöse hatte die Borussia im Sommer 2019 für Schulz an die TSG 1899 Hoffenheim überwiesen. Schulz‘ schmale Bilanz: Nur acht Bundesliga-Einsätze und ein einziger Treffer.
Ebenfalls offensichtlich nicht mehr gut gelitten ist Manuel Akanji. Der Innenverteidiger aus der Schweiz verlor seinen Stammplatz in der Defensive an Dan-Axel Zagadou, wirkte in der Anfangsphase der Saison ohnehin wie ein Unsicherheitsfaktor in der BVB-Abwehr.

Bereits beschlossene Sache ist wohl der Abschied von Weltmeister Mario Götze (27). Laut Sportbuzzer.de gilt es „als wahrscheinlich“, dass der Halbstürmer, der 2016 vom FC Bayern München zurückgeholt wurde, seinen am Saisonende auslaufenden Vertrag bei Borussia Dortmund nicht verlängern wird.

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