Ende einer Ära: FC Barcelona und Luis Suárez vor Trennung – Klopp lobt Bayern


La Liga: Ausgebissen – Stürmerstar Luis Suárez beim FC Barcelona vor dem Abschied

Die titellose Saison des FC Barcelona fordert ihre personellen Konsequenzen. Nach dem Rücktritt von Trainer Quique Setién und der Inthronisation von Holland-Legende Ronald Koeman (57) als neuem „Barca“-Coach geht das Stühle rücken weiter. Nachdem die Zukunft von Superstar Lionel Messi (33) weiter offen ist, scheint man in Barcelona mit Luis Suárez (33) in jedem Fall nicht mehr zu planen.

Der Stürmerstar aus Uruguay ist hinter dem unvermeidlichen Argentinier Messi (634 Pflichtspiel-Tore) der erfolgreichste Torjäger in der Geschichte des FC Barcelona. 198-mal netzte „El Pistolero“ Wettbewerb übergreifend für die Katalanen ein. Der 33-Jährige hat in Barcelona noch einen bis zum 30. Juni 2021 datierten Vertrag. Um bei einem Marktwert von 28 Mio. Euro (Quelle: Transfermarkt.de) noch Geld mit Suárez zu verdienen, müsste ihn der katalanische FCB in diesem Sommer oder spätestens in der Winter-Transfer-Periode abgeben.

Suárez stürmt seit 2014 für den FC Barcelona. Für den durch Beiß-Attacken gegen Gegenspieler (u. a. in der Premier League und 2014 im WM-Spiel gegen Italien) und andere Disziplinlosigkeiten immer wieder aktenkundig gewordenen Stürmer zahlte man damals 81,7 Mio. Euro an den FC Liverpool. Zuvor hatte sich Suárez in Holland durchgebissen, bei Ajax Amsterdam und dem FC Groningen.

Mit dem FC Barcelona hat Suárez eine Ära geprägt. 4-mal wurde er mit dem Star-Ensemble spanischer Meister, 4-mal gewann er mit „Barca“ die Copa del Rey. Der Höhepunkt von Suárez‘ Schaffen bei der „Blaugrana“ war die Saison 2014/2015 mit dem Triple aus spanischer Meisterschaft, Pokal und Champions League. Im Finale von Berlin traf der Uruguayer zum vorentscheidenden 2:1 (Endstand: 3:1) gegen Juventus Turin.

Wohl bald Nostalgie! Laut dem katalanischen Radio-Sender RAC1 haben der Verein respektive Koeman Suárez bereits über den Abschied informiert. Das Suárez-Management, so berichtet auch die Zeitung Sport, verhandelt nun mit „Barca“ über eine vorzeitig Vertragsauflösung. Koeman soll Suárez gebeten haben, sich dafür offen zu zeigen und sich nach einem neuen Verein umzuschauen.

Luis Suárez FC Barcelona FC Bayern München 2:8
War das 2:8 im Champions-League-Viertelfinale gegen den FC Bayern München das letzte von Luis Suárez im Trikot des FC Barcelona? Foto: Imago Images / Poolfoto.

Top-News 2: Jürgen Klopp – Das denkt der Coach des FC Liverpool über Bayern und die Rückkehr der Fans

Jürgen Klopp RB Salzburg FC Liverpool 2020
Jürgen Klopp (m.) vor dem Freundschaftsspiel RB Salzburg gegen den FC Liverpool am 25. August 2020. Foto: Imago Images / GEPA Pictures

So entspannt hat man Jürgen Klopp (53) selten gesehen. Im Interview mit dem österreichischen TV-Sender Servus TV trat der deutsche Coach des FC Liverpool, lässig im Sessel sitzend, in T-Shirt und Bade-Latschen auf.

Klopp, der am Dienstag auf Österreichs Meister RB Salzburg traf, äußerte sich in dem am Montagabend in der Sendung „Sport & Talk aus dem Hangar 7“ ausgestrahlten Gespräch über den Champions-League-Sieger FC Bayern, Julian Nagelsmann und eine mögliche Rückkehr der Fans in die Stadien nach der Corona-Pause.

Die Partie der „Roten Bullen“ gegen die „Reds“ – Neuauflage der denkwürdigen Champions-League-Gruppenspiele aus dem Vorjahr (4:3 und 2:0 für Liverpool) fand am Dienstag ab 16 Uhr mit Zuschauern in der Red Bull Arena in Wals-Siezenheim stattfinden. Schon beim 1:4-Test gegen Ajax Amsterdam durften 1.250 Fans auf den Rängen dabei sein – VIP- und Businesskarten-Inhaber, die vom Red-Bull-Klub ausgewählt wurden.

Klopp dazu bei Servus TV: „Dieses ganze Spiel ist nur das Spiel, weil es den Leuten so viel bedeutet. Wir können die Rückkehr der Zuschauer nicht forcieren, aber wir wollen so schnell wie möglich zurück. Die ganze Welt muss bis dahin noch ein paar Hürden nehmen.“

Für den Champions-League-Sieger FC Bayern München hatte Klopp viel Lob. „Das 1:0 gegen Paris sah nicht aus wie Schach, sondern war hart erkämpft und deswegen hoch verdient. Bayern war den Tick besser und ich habe ihnen das sehr gegönnt.“ Für Klopp stellt nach dem Triple-Erfolg des deutschen Rekordmeisters fest: „Sie haben den Umbruch sehr, sehr gut hinbekommen, es ist einer der stärksten Kader im Weltfußball.“ Auch adelte Klopp das deutsche Trainer-Trio aus dem Champions-League-Halbfinale mit Hansi Flick (FC Bayern), Thomas Tuchel (PSG) und Julian Nagelsmann (RB Leipzig). „Alle 3 haben mich begeistert, gerade Julian und Leipzig hat das in der Nachbesprechung gut gemacht, wie er mit dieser riesengroßen Enttäuschung nach dem Halbfinale umgegangen ist, das war ganz stark“, so der Welttrainer des Jahres 2019, „Flick ist ganz toll in die Rolle beim FC Bayern reingewachsen. So ein Kader muss auch gemanagt werden und das hat er ganz hervorragend gemacht. Thomas Tuchel hat endlich die Wertschätzung bekommen – es sind viele Stars in seiner Mannschaft, die nicht immer einfach zu handeln sind.“

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Top-News 3: Immer Ärger mit Harry – Abwehrchef Harry Maguire droht Rauswurf aus Englands Nationalteam

Ein privater Urlaub auf Mykonos könnte Manchester Uniteds Verteidiger Harry Maguire (27) eine vorübergehende Zwangspause in der englischen Fußball-Nationalmannschaft einbringen.

Der Defensivspieler hatte im Anschluss an Man. Uniteds Europa-League-„Aus“ gegen den späteren Sieger FC Sevilla arg dekadent auf Mykonos geurlaubt. Harry hat dort mit Chelseas Ross Barkley gezecht und Rechnungen von bis zu 70.000 für Kaltgetränke oder erlesene Speisen wie Hummer hinterlegt. Das wäre in England gerade noch zu verkraften. War ja früher nicht anders! Da haben Tony Adams, Paul Gascoigne oder Paul Merson gern einen sichergestellt. Ums Image kümmerten sich die Stars der Booze-Culture eher selten.

Blau und heiß auf Mykonos – das ist eine private Sache von Maguire. Vielmehr stört man sich bei den „Three Lions“ aber an den Details. Zu nennen wären etwa die Handgreiflichkeiten, die sich der englische Nationalspieler gemeinsam mit anderen Männern gegenüber der griechischen Polizei leistete.

2 Nächte saß Maguire deshalb in Polizei-Gewahrsam. Hätte er mal bei Adams, Gascoigne oder „Merse“ nachgeschlagen: Ausnüchtern in Griechenland ist kein Wellness-Urlaub! Der 87 Mio. Euro teure Innenverteidiger ist inzwischen zurück in England. Am Dienstag hat in Griechenland der Prozess gegen ihn begonnen. Das passt zeitlich sehr schlecht. Zeitgleich nominiert Englands Coach, Disziplin-Fanatiker Gareth Southgate (49), der schon als Spieler wenig Sinn für die Eskapaden seiner Nationalmannschaftskollegen hatte, seinen Kader für die im September anstehenden Länderspiele auf Island und in Dänemark.

Bleibt Southgate seiner Linie treu, wird es eng für Maguire. Im Vorjahr schickte der smarte englische Nationalcoach Manchester Citys Stürmer Raheem Sterling nach Hause. Der Flügelflitzer hatte sich ein Gerangel mit Liverpools Joe Gomez geliefert.

Harry Maguire droht zudem der Verlust der Kapitänsbinde beim englischen Rekordmeister.

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