Transfers: FC Barcelona will Ex-BVB-Star Dembélé loswerden – Bedenken in Manchester


Transfers: FC Barcelona will Ex-BVB-Star Ousmane Dembélé loswerden

Keine Frage, Ousmane Dembélé (22) hat Borussia Dortmund reich gemacht. An Erfahrung und an Kohle. Der französische Rechtsaußen streikte sich im Sommer 2017 zum FC Barcelona, indem er einfach nicht mehr zum Training erschien. „Barca“ zahlte für Dembélé 125 Mio. Euro an den BVB.

Dieser Betrag erhöhte sich je nach den Einsatzzeiten von Dembélé in Barcelona. Für 25 absolvierte Spiele im Dress der „Blaugrana“ wurden weitere 10 Mio. Euro an den Bundesligisten fällig. Auch bei einem Weiterverkauf des inzwischen auch bei den Katalanen als „Enfant terrible“ aktenkundig gewordenen Profis würde Dortmund mit verdienen – und zwar kolportierte 40 Mio. Euro.

Dieser Fall könnte im Sommer eintreten. Wie die spanische Sportzeitung Marca am Mittwoch berichtet, will „Barca“ den französischen Weltmeister loswerden. Dembélé, der nach einer Muskelverletzung inklusive Operation noch voraussichtlich bis August 2020 außer Gefecht ist, kann den FC Barcelona nach Angaben des Blattes im Sommer verlassen.

Und das gerade mal so über Marktwert: 60 Millionen Euro sollen angeblich aufgerufen werden, Dembélés Wert beziffert das Portal Transfermarkt.de auf 56 Mio. Euro.

Dembélé spielt offenbar auch in Barcelona nach seinen eigenen Regeln. Seinen obligaten Corona-Test absolvierte der Offensivspieler im eigenen Zuhause. Auch an der Videokonferenz von „Barca“-Trainer Quique Setien vor Monatsfrist nahm er nicht teil. Als einziger Spieler im 22-Mann-Kader des BVB-Gruppengegners in der Champions League. Auch sportlich ist Dembélé für „Barca“ ein einziger Ausfall: Seit seinem Wechsel in die katalanische Metropole 2017 hat er, bedingt durch Verletzungen, Sperren und sonstige disziplinarische Maßnahmen mehr als 70 Spiele verpasst.

Auch Ousmane Dembélé zog bei Borussia Dortmund die Streik-Option und spielt seit 2017 für den FC Barcelona...
Auch Ousmane Dembélé zog bei Borussia Dortmund die Streik-Option und spielt seit 2017 für den FC Barcelona... Foto: Imago Images

Top-News 2: Premier-League-Hit Man. City gegen Liverpool: Sicherheits-Bedenken trotz ,,Geisterspiel"!

Manchester City Etihad Stadium
Berittene Polizei vor dem Etihad Stadium von Manchester City. Wird es beim Premier-League-Restart mit der Partie Man. City gegen den FC Liverpool zu Fan-Ansammlungen kommen? Foto: Imago Images / ZUMA Press
Die Premier League wird aller Voraussicht nach ab dem 11. Juni 2020 wieder den Spielbetrieb aufnehmen. Zu den nach dem Corona-Shutdown verlegten Spielen gehört auch das Spitzenspiel Manchester City gegen den FC Liverpool.

Die von Jürgen Klopp (52) trainierten „Reds“ führen die Tabelle mit 25 Punkten Vorsprung vor Meister Manchester City an und könnten sich mit einem Sieg bei dann nur noch acht ausstehenden Spielen fast schon zum neuen Titelträger krönen.

In Manchester sieht man der Partie und dieser Konstellation schon jetzt mit Sorge entgegen. Ian Hopkins, Chef der Greater Manchester Police, fürchtet, dass die Fans trotz des Versammlungsverbots zum Stadion pilgern könnten, um den designierten Meister FC Liverpool zu feiern. In diesem Fall will die Staatsmacht die volle neue Gesetzgebung ausschöpfen und drastische Strafen aussprechen.

Bedenken äußerte auch Manchesters Bürgermeister Andy Burnham. Der Politiker schlug sich auf die Seite von Citys Nationalspieler Raheem Sterling (25), der ebenfalls Bedenken über einen Neustart geäußert hatte (Ligalive.net berichtete). „Es ist falsch, eine Rückkehr in Betracht zu ziehen, wenn Leute, die in den Spielbetrieb involviert sind, ihre Ängste zum Ausdruck bringen“, erklärte Burnham bei einer Pressekonferenz in Manchester.

Ob die noch verbleibenden 92 Spiele in der englischen Fußball-Eliteliga in den Stadien der 20 Klubs oder auf neutralem Platz ausgetragen werden, ist noch offen.

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Top-News 3: Pep Guardiola als „Trumpfkarte“ bei „Barca“-Präsidentschaftswahl?

Es ist geschafft: Pep Guardiola und der FC Barcelona sichern sich mit der Klub-WM den 6. Titel im Kalenderjahr 2009. Foto: Imago Images / Ulmer

Wer wird „Barca“-Präsident? Diese Personalie gehgehört in Fußball-Katalonien zu den wichtigsten Fragen. Vielleicht noch einmal Joan Laporta?

Der inzwischen 57 Jahre alte Laporta war ab 2003 insgesamt sieben Jahre lang Präsident des FC Barcelona. Es gelang ihm, den Traditionsverein deutlich zu entschulden. Zu seinen wichtigsten Amtshandlungen gehörte im Sommer 2008 die Berufung von Klublegende Pep Guardiola als Nachfolger von Frank Rijkard zum neuen „Barca“-Coach.

Guardiola konnte bis zu seinem freiwilligen Abschied 2012 eine neue Erfolgsära prägen und führte „Mes que un Club“ u. a. zu zwei Champions-League-Erfolgen und drei spanischen Meisterschaften. Im Jahr 2009 holte „Barca“ gar sechs Titel. Ein bis heute einmaliger Erfolg im Klubfußball.

Nun möchte der erfolgsverwöhnte Laporta 2021 erneut kandidieren. Um diese Wiederwahl zu forcieren und möglichst viele Vereinsmitglieder auf seine Seite zu bringen, hat Laporta einen klaren Wunsch geäußert.

„Es würde mir sehr gefallen, wenn Pep Guardiola zurückkäme, aber er ist jetzt bei Manchester City, und das ist eine Entscheidung, die Pep selbst treffen muss“, sagte Laporta in einem Interview mit dem katalanischen Senders TV3. Auch viele Fans, ist Laporta außerdem sicher, würden Guardiola gerne wieder als „Barca“-Trainer sehen.

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