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Transfers: Manuel Neuer pokert mit Bayern – BVB-Star über Geisterspiele

Ligalive am ABEND – Der Vertragspoker zwischen dem FC Bayern München und Manuel Neuer stockt. Mats Hummels findet Geisterspiele ,,fair” und ein Bundesliga-Traditionsklub baut seine eigenen Negativ-Rekorde aus.

Manuel Neuer FC Bayern München Union Berlin

FC Bayern: Keine Fortschritte im Poker um Manuel Neuer

Manuel Neuer (34) und der FC Bayern München – Endet diese Vertragsbeziehung doch 2021?

Wie die Münchner Tageszeitung (tz) berichtet, ist es bei den Vertragsverhandlungen zwischen Neuer und dem FC Bayern zu keinen weiteren Fortschritten respektive einem Durchbruch gekommen.

Bayern Münchens Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge (64) hatte sich im Vorfeld der Sonntagspartie des Rekordmeisters beim 1. FC Union Berlin (2:0) vorsichtig optimistisch gegeben. Man sei in guten Gesprächen und hoffe, dass Neuer das vorgelegte Angebot zeitnah annehme, so der FCB-Boss.

Dem widersprach Manuel Neuer bei Sky im Anschluss an die Partie in Berlin. Es sei nach wie vor alles offen, sagte der Weltmeister und erklärte zudem, dass die Verhandlungen auf Eis lägen.

Laut tz sind die Münchner und der Weltmeister von 2014 in wesentlichen Vertragspunkten – Laufzeit und jährliches Salär – noch zu weit voneinander entfernt, um eine vorzeitige Einigung verkünden zu können.Dass der FC Bayern die Vertragsverhandlungen mit Manuel Neuer praktisch öffentlich austrägt, soll dem Nationaltorhüter (92 Länderspiele) gar nicht gefallen haben. Dennoch gilt eine Vertragsverlängerung von Manuel Neuer beim FC Bayern nach wie vor als wahrscheinlichste Option. Fortsetzung folgt.Mit „Geisterspielen“ hatte Borussia Dortmund schon unmittelbar vor dem Corona-Lockdown Erfahrungen gesammelt. Allerdings keine guten. Der BVB verlor das Achtelfinal-Rückspiel in der Champions League bei Paris St.-Germain vor leeren Rängen mit 0:2 (Hinspiel: 2:1) – und schied sang- und klanglos aus.

In der Bundesliga gewannen die Dortmunder nun am Samstag bei der Geisterspiel-Premiere mit 4:0 (2:0) im Revierderby gegen den FC Schalke 04 souverän mit 4:0 (2:0) und bleiben Bayern-Jäger Nummer 1.

Die Dortmunder traten gegen den sportlichen Erzrivalen aus Gelsenkirchen überlegen auf. BVB-Abwehrchef Mats Hummels (31) sieht daher in den Spielen ohne Zuschauer auch „nullkommanull“ Wettbewerbsverzerrung.

Das sagte der Weltmeister von 2014 am Montagabend im Bayerischen Rundfunk. Der interaktiven Sendung Verlängerung erklärte der Abwehrspieler, dass es sich nullkommanull um eine Verzerrung handele und dass er selbst diese Spiele als veränderte Situation sehe.

Die leeren Ränge wären zwar durchaus ein Nachteil für die Heim-Mannschaften, doch gelten diese Rahmenbedingungen nun für alle Teams. „Ein fairer Wettbewerb“, fand Hummels.Der zweite Bundesliga-Abstieg für Werder Bremen nach 1980, man muss es so klar formulieren, ist nach dem 1:4 im Geisterspiel gegen Bayer 04 Leverkusen am Montagabend (Ligalive.net berichtete) wieder ein Stück näher gerückt.

Die Hanseaten liefern auch nach dem Neustart der Bundesliga infolge der Corona-Pandemie Zahlen und Rekorde des Grauens. Von der Wunschvorstellung vieler Fans und Verantwortlicher an der Weser, in einer möglichen Relegation auf den Nord-Rivalen Hamburger SV zu treffen, ist der 4-malige Bundesliga-Meister meilenweit entfernt.

Genauer gesagt: 5 Punkte liegen nun bereits zwischen dem Tabellensiebzehnten aus Bremen und dem derzeitigen Relegations-Teilnehmer Fortuna Düsseldorf auf Rang 16. Der rettende 15. Tabellenplatz und Mainz 05 sind für die Bremer bei neun Zählern Rückstand nur noch bei absolut günstigem Restsaison-Verlauf zu erreichen.

Die Heimpleite gegen Bayer 04 war die siebte Niederlage im heimischen Stadion und das 10. Spiel in Folge im Wohninvest Weserstadion ohne Sieg. Zuletzt durften Werder-Fans zu Hause beim 3:2 gegen den FC Augsburg am 1. September 2019 jubeln. Im Fußball eine halbe Ewigkeit! Zehn Heimspiele ohne Sieg, das gab es für die Norddeutschen in ihrer Bundesliga-Geschichte noch nie.

Mit 59 Gegentreffern stellen die Werderaner zudem die schlechteste Defensive der Bundesliga. In den letzten 18 Spielen kassierten sie immer mindestens ein Gegentor, auch das ist aus Bremer Sicht ein neuer Negativ-Rekord. Drei Kopfball-Gegentreffer in einem Spiel musste der norddeutsche Traditionsklub zuletzt im Mai 2003 in einem Bundesliga-Match hinnehmen, damals wie heute gegen Bayer 04 Leverkusen. Daniel Bierofka, Sebastian Schoof und Juan nickten damals für die Rheinländer ein. Am Montagabend waren es 2-mal Kai Havertz und Mitchell Weiser.Verliert Werder Bremen von den verbleibenden 8 Spielen noch 5, wäre die Anzahl an Niederlagen aus der Abstiegssaison 1979/80 egalisiert. Nach dem 26. Spieltag der unglücksseligen Saison vor exakt 40 Jahren hatte Bremen, das damals 93 Gegentore kassierte, (auf die 3-Punkte-Regel umgerechnet) 30 Punkte auf dem Konto. In diesem Jahr sind es gerade mal 18.


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