Transfers: Diese Stars sollen bei Real, Liverpool und Co. noch weg – Messi-Entscheidung gefallen?


Top-News 1: FC Barcelona – Gipfeltreffen wegen Lionel Messi – Entscheidung Mittwoch Nacht?

Es sollte der Tag der Entscheidung werden. Mittwoch früh in Barcelona, High Noon in Camp Nou, „Barca“-Boss Josep Maria Bartomeu gegen Jorge Messi, den Vater und Berater des unversöhnlich gestimmten Superstars Lionel Messi (33).

Machen wir es kurz: Es wurde bei Ankunft erst mal eine Farce und wir sind (noch) so schlau als wie zuvor. Um 8 Uhr entstieg Messi Senior am Mittwochmorgen einer Privatmaschine, doch außer „Ich weiß gar nichts, Freunde“, war ihm von den am Flughafen in Barcelona anwesenden Journalisten nichts zu entlocken.

Die Zukunft seines Sohnes beurteilter er mit 2 Worten: „Schwierig, schwierig.“ Einsilbig ging es weiter: „Haben Sie mit Pep Guardiola gesprochen?“ – „Nein“. Das erinnert fast an Christoph Daums Rückkehr nach Deutschland 2001 und die Frage von Helmut Zerlett: „Haben Sie sich mit Barbara Becker getroffen?“ – „Nein!“

Das Gespräch mit Bartomeu wird hoffentlich etwas aufschlussreicher. Es ist für Mittwochabend anberaumt. Bleibt eine Einigung zwischen „Mes que un Club“ und Messi que un Club aus, droht eine juristische Lawine. Verschiedenen Medienberichten zufolge ist die Klausel, wonach Lionel Messi (Vertragsende: 30. Juni 2021) ablösefrei wechseln kann, wirksam. Messi selbst hat sich zu der gesamten Farce um seine Person noch gar nicht geäußert und ist seit Montag dem Training des FC Barcelona unter dem neuen Trainer Ronald Koeman ferngeblieben. Unentschuldigt.

Lionel Messi Vater Jorge
Jorge Messi, Vater von Lionel Messi, wird am 2. September 2020 bei seiner Ankunft am Flughafen von Barcelona von Reportern und Fotografen umlagert. Foto: Imago Images / Agencia EFE

Top-News 2: 2 Transfers, doch Ex-Bundesligist 1. FC Kaiserslautern tritt übel nach

Christian Kühlwetter 1. FC Kaiserslautern
Christian Kühlwetter schoss den 1. FC Kaiserslautern im SWFB-Pokalfinale am 25. Mai 2019 in Pirmasens gegen Wormatia Worms (2:1) in den DFB-Pokal. Foto: Imago Images / Jan Huebner

Der 1. FC Kaiserslautern hat mit Florian Pick und Christian Kühlwetter (24) 2 weitere Leistungsträger ziehen lassen müssen. Die beiden FCK-Profis schlossen sich dem 1. FC Heidenheim an und werden künftig eine Klasse höher in der 2. Bundesliga spielen.

Aber: Trotz des Geldsegens trat Lautern verbal nach. „Wir mussten gerade in den letzten Wochen feststellen, dass sich beide Spieler leider innerlich bereits vom FCK verabschiedet hatten“, sagte FCK-Sportdirektor Boris Notzon (40) beim Abschied von Pick und Kühlwetter. Innerlich gekündigt? Autsch!

Weiter sagte Notzon: „Sowohl Christian Kühlwetter als auch Florian Pick haben während ihrer Zeit beim FCK sportlich alles gegeben, haben am Ende aber auch alle Mittel genutzt, um einen Wechsel zu forcieren.“

Eine klare Anspielung auf die Wechselabsichten von Pick („Ich will nach Heidenheim“) und die von Kühlwetters Berater („Es wäre klug, wenn der FCK ihn gehen ließe“). Dass der klamme Drittligist aber auch von den 2 Mio. Euro Ablöse profitiert und durch 14 Tore von Kühlwette rund 13 Treffer von Pick vor dem erneuten Absturz bewahrt wurde, wurde nicht thematisiert…

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Top-News 3: Europas Streichliste: Diese Stars wollen Liverpool, Real, PSG und Co. noch loswerden

Arturo Vidal FC Barcelona FC Bayern München 2:8
Arturo Vidal fordert Respekt ein. Foto: Imago Images / Poolfoto

Es ist der ungewöhnlichste Transfer-Sommer aller Zeiten. Die Corona-Krise hat selbst die absoluten Spitzenklubs in Europa zum Sparen verdonnert. Deshalb ist jetzt eine große Welle an Abgängern zu erwarten. Darunter sind auch deutsche Weltmeister und echte Bundesliga-Publikumslieblinge.

Wie Sokratis. Der frühere Abwehrchef von Borussia Dortmund und Werder Bremen steht beim FC Arsenal auf der Streichliste. Der 32-jährige Grieche, Marktwert: 8. Mio. Euro, soll die Londoner ebenso verlassen wie der deutsche Weltmeister Mesut Özil. Hector Bellerin (25 / Marktwert: 32 Mio. Euro) steht bereits mit dem FC Bayern München in Verbindung. Auch keine Zukunft hat mit Shkodran Mutafi (28 / 15 Mio. Euro) ein 2. deutscher Weltmeister von 2014.

Weltmeister – und auf dem Abstellgleis. So fühlt sich auch Sami Khedira (33) bei Juventus Turin. Der Schwabe, Champions-League-Sieger mit Real Madrid und Weltmeister 2014 mit Deutschland, sollte den italienischen Rekordmeister eigentlich schon im Sommer letzten Jahres verlassen. Ebenso wie Gonzalo Higuaín. Der Vize-Weltmeister von 2014 ist Medienberichten zufolge mit Übergewicht aus dem Corona-Urlaub zurückgekommen und spielt beim neuen „Juve“-Coach Andrea Pirlo keine Rolle mehr. Inter Miami steht vor einer Verpflichtung des Argentiniers. Immerhin. Ebenfalls bei Juventus ohne Perspektive: Ex-Bayern-Star und Guardiola-Wunschspieler Douglas Costa.

Real sparen will man scheinbar in Madrid. Spanien hat die Corona-Krise nach wie vor in Europa am stärken im Griff. Das hat auch in La Liga für einen Sparkurs ohne Beispiel gesorgt. Bei den Madrilenen soll vor allem einer gehen, der im schlimmsten Fall bis 2022 auf der Tribüne seinen Kontrakt absitzen will: Gareth Bale (31). Zidane will ihn nicht mehr, Bale will nicht weg, aber einen Interessenten gibt es nicht. Eine vertrackte Situation, zumal der Waliser mit einem Marktwert von 28 Mio. Euro auch nicht eben als Schnapper durchgehen würde. Mit James Rodriguez (29) hat Real einen ehemaligen Bayern-Profi als zweiten Problemfall. Klappt im 2. Versuch endlich ein Wechsel zum FC Everton und Ex-Real- und Bayerncoach Carlo Ancelotti?

Bayern-Fans kennen auch den Spieler, der beim FC Liverpool als erster für einen Abschied infrage kommt. Es ist Xherdan Shaqiri (28), der die „Reds“ ebenso verlassen soll wie der frühere Mainzer Torhüter Loris Karius (27). Bei Jürgen Klopp spielen weder „Shaq Attack“ noch der durch seine Patzer im CL-Finale 2018 zu trauriger Berühmtheit gekommene Karius noch eine Rolle.

In Paris sollen mit Leandro Paredes (26), Idrissa Gueye (30) und dem deutschen Weltmeister Julian Draxler (25) noch 3 Spieler verscheicht werden. Das ebenfalls von einem Konsortium vom Persischen Golf finanzierte Manchester City will sich von Nicolas Otamendi, John Stones und Benjamin Mendy trennen.

Bliebe der FC Barcelona. Bei „Barca“ ist nach der titellosen und im 2:8-Desaster gegen den FC Bayern (CL-Viertelfinale) geendeten Saison eher die Frage: Wer bleibt eigentlich noch da? Ivan Rakitic (FC Sevilla/ Ligalive.net berichtete) ist schon weg, Luis Suárez, Arturo Vidal (Angebot von Inter) sollen noch weg, Lionel Messi will weg. Den ehemaligen Dortmunder Ousmane Dembélé, der 2017 seinen Wechsel zum FCB erpresste, will man unbedingt von der Gehaltsliste kriegen. Bei 56 Mio. Euro Marktwert und in Corona-Zeiten wird sich schwerlich ein Abnehmer für den eigenwilligen Franzosen finden…

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