3:3 gegen Kiel– HSV quält seine Fans, BVB will Brasilianer


2. Liga: HSV will wohl doch gegen Werder spielen – Nur 3:3 gegen Holstein Kiel

Da brat uns doch einer einen Storch! Es waren die gleichen Bilder wie in Stuttgart – Ein spätes Gegentor versetzte den HSV in Schock-Starre. Die Hamburger verspielten beim 3:3 (2:1) gegen Holstein Kiel 2-mal die Führung und verpassten den Sprung auf Rang 2.

Fast muss man sagen, dass es gut war, dass keine Zuschauer im Stadion waren, denn in diesem wechselvollen Spiel blieb für den HSV am Ende nur eine Riesen-Enttäuschung.

Kein Wunder, verpasste der HSV doch den ersten Liga-Heimsieg gegen Holstein Kiel seit dem 25. November 1962. Damals gab es in der letzten Oberliga-Saison vor Einführung der Bundesliga ebenfalls ein 3:2. HSV-Idol Uwe Seeler und Rolf Fritzsche (2) trafen für die Hamburger.

Schlimmer noch und wahrscheinlich bei den Fans präsenter: 2-mal gaben die Hamburger eine Führung her. Der Doppelpack des finnischen Stürmers Joel Pohjanpalo (23. / 67.) zum 2:1 bzw. 3:2 reichte nicht zum Sieg. Aaron Hunt (21. / Foulelfmeter) hatte zuvor das 0:1 von Alexander Mühling (9.) ausgeglichen. Emmanuel Iyoha (64.) und Jae-Song Lee (90. + 4) schafften für die „Störche“ den 2:2 bzw. 3:3-Ausgleich.

Die Situation im Aufstiegsrennen bleibt damit angespannt für die Hamburger. Nach dem Corona-Neustart holten sie nur einen Sieg und haben bereits 3 Zähler weniger als im Vorjahr. Nur 2 Punkte trennen sie auf Rang 3 vor Verfolger 1. FC Heidenheim. Die Mannschaft von Trainer Dieter Hecking (55) konnte den Patzer des FCH bei Hannover 96 (1:2) nicht wirklich nutzen. „Du willst es über die Zeit retten, machst einen Schritt zu wenig und dann passiert sowas“, ärgerte sich der ehemalige HSV-Sportchef Ralf Becker anschließend bei Sky, „es ist eine wahnsinnige Drucksituation, man merkt, wie alle mit zittern.“

Dieter Hecking blieb trotz des erneuten Rückschlages nüchtern in einer Analyse. „Wir haben hinten raus keinen Fußball mehr gespielt, das ist sehr, sehr ärgerlich“, sagte der HSV-Coach bei Sky, „es ist wieder eine Enttäuschung, wir haben keine Ruhe mehr in unser Spiel gebracht.“

Hamburger SV - Holstein Kiel 3:3
Foto: Imago Images / Poolfoto

Top-News 2: Vor Werner-Transfer: England-Legende warnt Chelsea

Timo Werner RB Leipzig FC Chelsea
Foto / Montage: Imago Images / Sven Simon

Nationalspieler Timo Werner (24) ist auf dem Sprung zum FC Chelsea. Der Torjäger von RB Leipzig ist für England-Legende Alan Shearer (49) im „perfekten Alter.“

Für Shearer ist die (geplante) Verpflichtung von Werner „ein großes Statement“ von Chelsea. Das sagte der Rekord-Torjäger der englischen Premier League der britischen Zeitung The Sun.

Die „Blues“ stehen bei einer Aufrüstung mit Werner und eventuell auch mit Hakim Ziyech von Ajax Amsterdam oder dem englischen Nationalspieler Ben Chilwell (Leicester City) unter enormem Zugzwang. Es wäre „ein Schlag ins Gesicht“ für den Champions-League-Sieger von 2012, so Shearer im Massenblatt The Sun, wenn man nicht unter den Top 4 landen würde.

Chelsea-Coach Frank Lampard (41) baut in London ein neues Team auf und Timo Werner scheint im Zentrum seiner Planungen zu stehen. „Sie holen mit Werner jemanden, den viele Top-Klubs in Europa haben wollten, freut sich Shearer auf den Sturmbullen aus Leipzig, „seine internationale Karriere wird Fahrt aufnehmen und er wird sicher etwas Besonderes beisteuern.“ Der FC Chelsea will Timo Werner für 53 Millionen Euro an die Stamford Bridge holen.

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Top-News 3: BVB will Gerson – Wettbewerb mit FC Chelsea?

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Mittelfeldspieler Gerson (23) steht offenbar auf der Wunschliste von Borussia Dortmund.

Das berichtet der brasilianische TV-Sender FOX Sports. Der Mann von Flamengo Rio de Janeiro.

Gerson soll aber auch Offerten von mehreren Premier-League-Klubs haben, so wird in Brasilien u. a. über den FC Arsenal, Tottenham Hotspur und den FC Chelsea als Transferziel spekuliert.

Ein konkretes Angebot gäbe es laut Gersons Vater Marcos Santos noch nicht, doch die „Gunners“, aber auch Borussia Dortmund hätten „bisher angefragt“ – und ein Angebot in Höhe von 18 Millionen Euro hinterlegt.

Das könnte zu wenig sein! Flamengo muss 75 Mio. Euro Schulden abbauen und dürfte bei einem Verkauf von Gerson einen wesentlich höheren Betrag aufrufen. FOX Sports spricht von kolportierten 35 Millionen Euro, ab denen man „gesprächsbereit“ sei. Ob der BVB da mitgehen will? Immerhin würde man damit den vereinsinternen Rekord von 30,5 Mio. Euro übertreffen, die man im Sommer 2019 für Mats Hummels an den FC Bayern München überwiesen hat.

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