FC Bayern knackt Bielefeld! Abendspiel Gladbach-Wolfsburg – Trainer Stimmen zum 4. Spieltag


Fußball Bundesliga / Arminia Bielefeld - FC Bayern München 1:4 (0:3)

Klare Sache auf der Alm: Der FC Bayern München siegte am Samstagabend bei Aufsteiger Arminia Bielefeld verdient mit 4:1. In der Fußball Bundesliga haben die Bayern nach dem 4. Spieltag nur einen Punkt Rückstand auf Tabellenführer RB Leipzig.

Bayern München Coach Hansi Flick setzte wieder auf seine Stammelf, nur Joshua Kimmich fehlte. Aus einem erfreulichem Grund: er und seine Partnerin erwarten ihr zweites Kind.

Zuständig für alle Bayern-Tore beim klar dominanten FCB waren Robert Lewandowski und Thomas Müller: beide schossen je zwei Tore und gaben eine Vorlage. Der Pole überragte, die Abwehrspieler von Arminia Bielefeld fanden kein Mittel um ihn zu halten.

Müller, einer der deutschen Rio Weltmeister von 2014, schaffte zugleich einen Bundesliga-Rekord. Er ist laut dem Fachmagazin kicker der erste Spieler, der seit der Datenerfassung 1988 / 1998 schon 150 Vorlagen gab.

Bielefelds Trainer Uwe Neuhaus musste mit ansehen, wie seine Elf vor allem in der ersten Halbzeit chancenlos war. Die Münchner starteten eine Angriffswelle nach der anderen: chirurgisch präzise Pässe, hohe Geschwindigkeit auch ohne Ball. Die Tore fielen so zwangsläufig.

Den 1:4-Anschlusstreffer (59.) besorgte der wuselige Japaner Ritsu Doan, neu ausgeliehen von PSV Eindhoven. Zehn Minuten später schoss er nur knapp über die Querlatte.

Einziger echter Wermutstropfen für den FC Bayern München: Corentin Tolisso erhielt nach 75 Minuten die Rote Karte wegen einer Notbremse. Ein Fehlpass von Javi Martinez hatte das Unheil eingeleitet.

Thomas Müller, Fußball Bundesliga, FC Bayern München
Thomas Müller vom FC Bayern München - neuer Bundesliga-Rekord: Er gab schon 150 Vorlagen. Copyright: imago images / ULMER Pressebildagentur

Top News 2: Fußball Bundesliga: So spielten Gladbach - Wolfsburg am Samstagabend ab 20.30 Uhr

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Fußball Bundesliga, 4. Spieltag: Maximilian Arnold (VfL Wolfsburg) im Zweikampf mit Oscar Wendt (Borussia Mönchengladbach). Copyright: imago images / Christopher Neundorf / Kirchner-Media

Zum ersten Mal in der Fußball Bundesliga Saison 2020 / 2021 gab es ein Spiel am Samstagabend um 20.30 Uhr. Vor 300 Zuschauern trennten sich Gladbach und der VfL Wolfsburg am 4. Spieltag leistungsgerecht 1:1. Die Tore fielen erst in der Schlussphase.

In der ersten Halbzeit erspielte sich Borussia Mönchengladbach klar die besseren Torchancen. Der VfL Wolfsburg konnte offensiv kaum Akzente setzen.

Die zweite Halbzeit gestaltete Wolfsburg besser, sie gehörte über weite Strecken ihnen - aber Gladbach machte das Führungstor zum 1:0! Jonas Hofmann traf per Foulelfmeter ins linke Eck (78.). Frankreich-Stürmer Marcus Thuram wurde von Wölfe-Towart Koen Casteels gelegt, nachdem Maxence Lacroix einen schwachen Rückpass spielte.

Nur sieben Minuten später schlug Wolfsburg zurück. 1:1 ! Torjäger Wout Weghorst traf freistehend aus elf Metern ins linke Eck. Neuzugang Ridle Baku gab die Vorlage.

In der Nachspielzeit rettete Borussia-Schlussmann Yann Sommer den Punkt, als er Weghorsts Distanzschuss über das Tor lenkte.

Der VfL Wolfsburg ist damit weiterhin ungeschlagen, spielte allerdings viermal Remis im vierten Bundesliga-Spiel. Borussia Mönchengladbach liegt mit fünf Punkten in vier Spielen ebenfalls im Mittelfeld.

Gladbach kickt Mittwoch ab 21 Uhr in der Champions League bei Inter Mailand. Bundesliga Luft schnuppern die Fohlen wieder am Samstag um 15.30 Uhr gegen Mainz 05. Wolfsburg hat am Sonntag ab 15.30 Uhr Arminia Bielefeld zu Gast.

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Top News 3: Fußball Bundesliga: Die wichtigsten Trainer Stimmen zum 4. Spieltag

Fußball Bundesliga, 4. Spieltag: TSG 1899 Hoffenheim, Borussia Dortmund, Marco Reus
TSG 1899 Hoffenheim - Borussia Dortmund. 0:1 durch Marco Reus. Foto: imago images / Jan Huebner

Fußball Bundesliga: Die wichtigsten Trainer Stimmen zum 4. Spieltag (Spiele am Samstagnachmittag):

TSG Hoffenheim - Borussia Dortmund 0:1 Für BVB-Trainer Lucien Favre war es das 300. Spiel in der Fußball Bundesliga, für seinen Gegenüber erst das vierte: Sebastian Hoeneß von Hoffenheim. Dieser sagte: „Ein ausgeglichenes Spiel. Wir schafften es in der ersten Halbzeit nicht, aus den zwei, drei Chancen ein Tor zu machen. Das Gegentor darf so nicht fallen.“

Lucien Favre: „Wir arbeiten in der Verteidigung momentan nicht schlecht zusammen. Marco Reus spielte nicht von Beginn an, weil er nach dem Freiburg-Spiel acht Tage verletzt gefehlt hat."

Heiko Herrlich verlor mit dem FC Augsburg gegen RB Leipzig 0:2. „Es war verdient. Wir wollten defensiv gut stehen und durch Umschaltmomente ins letzte Drittel des Gegners kommen. Leipzig hat allerdings das beste Gegenpressing der Liga - wir schafften es nicht, uns daraus zu befreien. Nach dem Traumtor von Poulsen mussten wir noch mehr raus. Dann hatte Leipzig die Räume und Möglichkeiten, noch höher zu gewinnen. Wir müssen uns für die Leistung nicht schämen.“

RB Leipzig Coach Julian Nagelsmann: „Das sind so Spiele, die man gewinnen sollte, wenn man oben landen will. Zum Schluss haben wir etwas zu viele Bälle verloren, da wurde es etwas offen. Dies war unnötig. Wir haben allerdings eine junge Mannschaft, die gierig ist. Mir ist es lieber, sie zu bremsen, als dass ich sie ständig antreiben müsste.“

Christian Streich, Trainer des SC Freiburg nach dem 1:1 gegen Werder Bremen: „Ich bin unzufrieden mit dem Ergebnis. Wenn man so viele Durchbrüche hat und so selten zum Abschluss kommt, dann fehlt die Torgefahr. So kann man das Spiel nicht gewinnen. Es ist sehr enttäuschend, weil wir in zwei Heimspielen in Führung gingen und nicht siegten.“

Florian Kohfeldt vom SV Werder: „Ich bin sehr zufrieden. Es ist ein sehr gutes Ergebnis für uns. Damit würde ich unseren Saisonstart punktemäßig als sehr gelungen ansehen. Ein Sieg für uns wäre vermessen gewesen. In Summe gab es leichte Vorteile für Freiburg, aber es ist nicht unverdient für uns.“

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