FC Bayern hält Leih-Spieler – Ex-BVB-Star kritisiert die DFL


FC Bayern: Coutinho bleibt bis zum Champions-League-Turnier

Woche der Entscheidungen beim FC Bayern München! Nach der perfekt gemachten Meisterschaft am Dienstag beim 1:0 bei Werder Bremen haben die Münchner eine wichtige Personalie geklärt. Philippe Coutinho (28) bleibt bis zum Champions-League-Endturnier im August.

Das berichtet Sky am Donnerstag. Philippe Coutinho, mit einer Gebühr von 8,5 Millionen Euro teuerster Leihspieler der Bundesliga-Geschichte, wird somit offenbar nicht, wie ursprünglich vereinbart, zum 1. Juli 2020 zum FC Barcelona zurückkehren, sondern weiter in München bleiben (Ligalive.net berichtete).

Die Kaufoption für den Brasilianer hatte der deutsche Rekordmeister bereits verstreichen lassen. Das hat auch Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge, beim FC Bayern immer parallel auch zuständig für das offene Wort, bestätigt. Um Coutinho fest von „Barca“ verpflichten zu können, wäre eine Ablösesumme von 120 Mio. Euro zu zahlen gewesen.

Rummenigge ließ in einem SPIEGEL-Interview die Zukunft des ehemaligen Halbstürmers vom FC Liverpool generell offen: „Jetzt müssen wir erst mal intern die Kaderplanung abschließen und sehen, ob er bei uns weiterhin eine Rolle spielen soll oder nicht.“ Das klingt nicht nach Vertrauensbeweis.

Philippe Coutinho verhandelt angeblich mit dem FC Chelsea.
Philippe Coutinho verhandelt angeblich mit dem FC Chelsea. Foto: Imago Images / Sven Simon

Top-News 2: Nach dem Premier-League-Restart: So geht es City-Spieler Eric Garcia

Eric Garcia Manchester City Verletzung
Schockmoment für Manchester City: Eric Garcia musste nach Zusammenprall vom Platz getragen werden. Foto: Imago Images / PA Images

Die Premier League hat sich am Mittwochabend mit einem 3:0 (1:0)-Erfolg von Noch-Meister Manchester City gegen den FC Arsenal aus der Corona-Zwangspause zurückgemeldet.

Die Partie im leeren Etihad Stadium wurde allerdings von einer schweren Verletzung überschattet. Bei der Mannschaft von City-Trainer Pep Guardiola (49) prallte Verteidiger Eric Garcia (19) mit dem eigenen Keeper Ederson zusammen und musste vom Platz getragen werden.

Der Spanier wurde minutenlang auf dem Rasen behandelt, ehe er abtransportiert werden konnte. Inzwischen konnte City Entwarnung geben. Am Donnerstag hat Garcia das Krankenhaus bereits wieder verlassen.

Manchester City hat gegenüber BBC Sport bestätigt, dass Garcia in den nächsten Tagen „unter Beobachtung bleiben“ würde, ehe er wieder am Trainings- und am Spielbetrieb teilnehmen könne.

Garcia selbst meldete sich über die sozialen Netzwerke zurück. „Zurück und wohlauf“, schrieb er am Donnerstagnachmittag.

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Top-News 3: Dresden vor Zweitliga-Abstieg – Ex-BVB-Profi kritisiert DFL

VfB Leipzig 1993 Dieter Hecking
7. September 1993: Die große Fußball-Sensation des VfB Leipzig. Dieter Hecking (l.) und Matthias Lindner bejubeln den 1:0-Sieg im Westfalenstadion bei Borussia Dortmund. Foto: Imago Images / Horstmüller

Im Prinzip war es das für Dynamo Dresden! Die Sachsen verloren am Donnerstagabend mit 0:2 (0:1) bei Holstein zum Abschluss des 32. Spieltages und stehen faktisch vor dem Abstieg.

Die Mannschaft von Trainer Markus Kauczinski (50) liegt 2 Spiele vor dem Saisonende aussichtslose 5 Punkte hinter dem Abstiegs-Relegationsplatz und dem Karlsruher SC zurück und hat gegenüber den Badenern die um 15 Treffer schlechtere Tordifferenz.

Der ehemalige DDR-Meister und Ex-Bundesligist (1991 bis 1995), vom früheren Bundesliga-Coach Peter Neururer vor der Saison als „Geheimtipp“ auf den Aufstieg in die Bundesliga gehandelt („Dresden ist eine Wundertüte“) hat keines der letzten 4 Spiele gewinnen können und musste auch in Kiel der hohen Belastung nach dem Corona-Restart Tribut zollen. Die Sachsen hatten noch 2 zusätzliche Spiele nachzuholen, absolvierten seit dem 31. Mai 7 Spiele, davon 3 innerhalb von einer Woche.

„Man sieht, dass wir nicht mehr können“, gestand Dynamo-Coach Kauczinski bei Sky ein. Sein Abwehrspieler Chris Löwe (31) wurde da wesentlich deutlicher. „Wir reißen uns alle drei Tage den Arsch auf und baden das aus“, schimpfte der ehemalige Dortmunder unter Tränen am Sky-Mikrofon, „glauben Sie ehrlich, dass einer von denen in der DFL sich eine einzige Sekunde Gedanken macht, was bei uns in den Köpfen vorgeht? Das ist denen alles scheißegal! Wir sind am Ende die, die den Preis bezahlen für den ganzen Scheiß. Diese Leute sitzen in ihren 5.000 Euro teuren Bürostühlen und entscheiden über unsere Köpfe hinweg.“

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