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Bundesliga: Freiburg kippt Gladbach – Bayern-Star rechnet mit Abschied

Ligalive am MORGEN – Gladbach stolpert über den SC Freiburg – dank eines Jokers. Bei Bayern München stehen die Zeichen für den einstmals teuersten Spieler der Bundesliga auf Abschied und der SV Sandhausen ist weiterhin beflügelt vom ,,Relegator-Effekt.”

SC Freiburg Borussia Mönchengladbach

Bundesliga: Streich wechselt den Sieg ein – Petersen köpft Freiburg zum 1:0 gegen Gladbach

Wenn 61 Prozent Ballbesitz und 15:8 Torschüsse nicht ausreichen, um Zählbares mitzunehmen, dann ist man beim Spiel von Borussia Mönchengladbach beim SC Freiburg. Die „Fohlen“ konnten im Freitagsspiel des 30. Spieltags auch zum 12. Mal in Folge nicht an der Dreisam gewinnen – 0:1 (0:1) in einem von VfL-Seite überlegen geführten Match.

Nach einer guten Stunde tätigte SC-Coach Christian Streich (54) im leeren Schwarzwaldstadion die Spiel entscheidende Einwechslung. Er brachte Nils Petersen für Roland Sallai und 61 Sekunden später köpfte der Edel-Joker der Liga zum 1:0 ein. Die Freistoßflanke von rechts kam von Vincenzo Grifo.

„Nils Petersen ist ein absoluter Leader, schon seit Jahren, er ist über den Weg Nationalspieler geworden und ich kann mich immer auf ihn verlassen“, schwärmte SC-Coach Christian Streich anschließend bei Amazon Prime vom Siegtor-Schützen. „Nur die Zuschauer haben gefehlt – aber solche Abende wünscht man sich als Spieler. Jetzt haben wir den Klassenerhalt sicher, jetzt wollen wir noch ein paar Punkte holen“, sagte Petersen bei Amazon Prime.

Für den 31-jährigen Olympia-Zweiten von 2016 war es das 10. Saisontor und der 24. Bundesliga-Treffer als Joker. Er bescherte den Freiburgern den ersten Sieg seit dem Corona-Neustart der Bundesliga Mitte Mai. Die Breisgauer profitierten bei ihrem Erfolg von einem mehr als 20-minütigen Überzahlspiel. Alassane Plea (68.) sah bei Mönchengladbach die Gelb-Rote Karte. Gladbachs Manager Max Eberl schloss sich aus Sympathie mit Rot und Tribünenverweis an…„Bei den Bayern wird es sicher nicht einfacher“, blickte Gladbachs Patrick Herrmann nach der Partie auf die nächste Auswärtsaufgabe der Borussia. Die Freiburger reisen am 31. Spieltag zum VfL Wolfsburg.Beim FC Bayern München stehen die Zeichen für Javi Martinez (31) auf Trennung. Der ehemals teuerste Transfer der Bundesliga gehört Medienberichten zufolge offenbar zu den Spielern, die den Rekordmeister am Saisonende verlassen sollen.

Das deckt sich mit Ligalive-Informationen, lesen Sie dazu auch unser Essay über den personellen Umbau beim FC Bayern.

In einem Interview mit der spanischen Zeitung Marca hatte Martinez, 2012 für die damalige Bundesliga-Rekordsumme von 40 Millionen Euro von Athletic Bilbao zum FC Bayern München gekommen, über mangelnde sportliche Perspektiven bei seinem Arbeitgeber gesprochen.

Der spanische Defensiv-Allrounder besitzt bei den Münchnern noch einen bis zum 30. Juni 2021 datierten Vertrag. Nur wenn Martinez München im Sommer oder in der Winter-Transfer-Periode 2020/2021 verlässt, wird eine Ablöse fällig. Das Portal Transfermarkt.de schätzt den Wert des Spaniers auf 13 Mio. Euro.

Er müsse „mit Bayern sprechen“, erklärte Javi Martinez in der Marca, er sei „auf alles vorbereitet“ und die Dinge, die er in München erlebt habe, seien „großartig“ gewesen. Neben 7 deutschen Meisterschaften gewann der Weltmeister von 2010 mit den Bayern 2013 auch die Champions League.Der viel zitierte Dorfklub vom SV Sandhausen kann wohl auch im 9. Jahr in Folge für die 2. Bundesliga planen. Die Kurpfälzer sind das Team der Stunde und landeten am Freitagabend beim 2:1 (2:0) bei der SpVgg Greuther Fürth den dritten Sieg in Serie.

Ob es der Jahrhundert-Treffer von Relegator Dennis Diekmeier (30) beim 1:0 beim SV Wehen Wiesbaden war, der bei den Sandhäusern die Handbremse gelöst hat? Ob das erste Tor von Diekmeier als Profi-Fußballer Flügel verliehen hat? Wir wissen es nicht! Fakt ist, dass dem SVS der überhaupt erste Sieg in Fürth gelang.

Damit liegt die Mannschaft von Trainer Uwe Koschinat 4 Spiele vor Saisonende mit 39 Punkten auf Tabellenrang 8 und 9 Zähler vor dem Abstiegs-Relegationsplatz. Hält man diese Position, wäre es die beste Platzierung in der Zweitliga-Historie des SVS.Kevin Behrens per Hand-Elfmeter (15.) und Julias Biada (39.) trafen am frühen Freitagabend für den SVS. Das 1:2 von Daniel Keita-Ruel (71.) reichte dem „Kleeblatt“ nicht, um die Niederlage abzuwenden.


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