Bundesliga: Sané-Transfer zu Bayern perfekt – Tönnies-Beben auf Schalke!


Transfers: Medien melden Sané-Transfer von Manchester City zum FC Bayern als perfekt

Der FC Bayern München hat offenbar als erste Amtshandlung nach Saisonende den Transfer mit Nationalspieler Leroy Sané (24) von Manchester City finalisiert.

Das berichtet BILD.DE am späten Dienstagabend. Ablöse und Gehalt des Außenstürmers, so das Portal, seien niedriger als erwartet. Von einer kolportierten Ablösesumme von weniger als 50 Millionen Euro ist die Rede.

Der deutsche Nationalspieler, 2016 vom FC Schalke 04 zu den „Citizens“ gewechselt, hatte angekündigt, seinen bis zum 30. Juni 2021 datierten Vertrag bei Man. City nicht zu verlängern. „Er sucht ein neues Abenteuer“, erklärte City-Coach Pep Guardiola (49) in der vergangenen Woche. Das scheint er nun gefunden zu haben. Sané soll beim FC Bayern nun einen 5-Jahres-Vertrag bis 2025 unterschreiben.

Auch die englische Zeitung The Guardian hat den Transfer am Dienstagabend als fix vermeldet. Das Blatt berichtet von 45 Mio. Euro Ablöse plus diversen Bonuszahlungen. „Bayern München schlägt zu und sichert sich Sané-Transfer“, titelt der Guardian dazu.

Eine offizielle Erklärung der beiden Vereine, die beide noch in der Champions League vertreten sind, steht noch aus. Dennoch gibt es am Dienstagabend bei Kicker.de keinen Zweifel: „Dass Nationalspieler Sané an die Säbener Straße kommt und künftig für den FC Bayern stürmt, ist sehr wahrscheinlich.“ In 135 Pflichtspielen hatte Sané insgesamt 39 Tore für Manchester City erzielt und 45 Treffer vorbereitet.

Nach einer Kreuzband-Verletzung, die ihn fast 1 Jahr zum Zuschauen zwang, wurde er am vergangenen Donnerstag, als die „Sky Blues“ beim 1:2 beim FC Chelsea endgültig als englischer Meister entthront wurden, erstmals von Guardiola wieder in der Premier League eingesetzt.

Leroy Sané Manchester City Comeback
Leroy Sané von Manchester City steht offenbar unmittelbar vor der Vertragsunterschrift beim FC Bayern München. Foto: Imago Images / PA Images

Top-News 2: Bundesliga: Das Tönnies-Beben auf Schalke – Rücktritt des Fleisch-Barons

Clemens Tönnies FC Schalke 04
Clemens Tönnies beim Bundesliga-Heimspiel FC Schalke 04 gegen Werder Bremen (0:1). Foto: Imago Images / Poolfoto.

Der FC Schalke 04 kommt nicht zur Ruhe. 16 Spiele in der abgelaufenen Rückrunde blieben die „Knappen“ in der Fußball-Bundesliga ohne Sieg. Am Montagabend kursierte eine Handelsblatt-Meldung, wonach das Bundesland Nordrhein-Westfalen für den finanziell stark angeschlagenen Revierklub mit 40 Mio. Euro bürgt. Mit dem Rücktritt von Aufsichtsrat-Chef Clemens Tönnies (64) erreichte die Krise bei S04 am Dienstagnachmittag eine neue Dimension.

Nach 26 Jahren zieht sich der nach einem Corona-Ausbruch in seinen Fleischfabriken in die Kritik geratene Unternehmer vom FC Schalke 04 zurück. Tönnies, so bestätigte der Verein am Dienstag gegen 18 Uhr, wird zunächst von Dr. Jens Buchta als Aufsichtsrats-Chef beerbt.

Sein internationales Netzwerk, sein ausgeprägter Unternehmergeist und sein leidenschaftliches Engagement, so hieß es in einer Mitteilung des Vereins von 15.43 Uhr, „haben unseren Verein in besonderer Weise geformt.“ Buchta pries seinen seit Monaten umstrittenen Vorgänger als „Motor, der wegweisende Prozesse angestoßen hat.“ Unter anderem war Tönnies die treibende Kraft beim Schalker Sponsoren-Deal mit dem russischen Energie-Giganten Gazprom. Dieser Vertrag bringt Schalke jährlich 30 Mio. Euro. 7-mal erreichte der Traditionsklub unter Tönnies‘ Regie die Champions-League-Gruppenphase. 2-mal (2002, 2011) wurde Schalke mit Tönnies deutscher Pokalsieger. Chef des Aufsichtsrats war Clemens Tönnies, Bruder des 1994 verstorbenen Schalke-Präsidenten Bernd Tönnies, bereits seit November 2001.

Der Druck auf Tönnies, der sich im vergangenen Jahr bei einer Unternehmer-Tagung in Paderborn eine verbale, als Rassismus gewertete Entgleisung geleistet hat, war zuletzt übergroß geworden. Auf dem Trainingsgelände und an der Veltins Arena forderten die Schalker Fans auf Plakaten und Spruchbändern seit Tagen seinen Rücktritt. Dem Fleisch-Baron blieb am Ende keine andere Wahl, obwohl ihn der Vorstand laut BILD.DE noch umstimmen wollte.

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Top-News 3: Messi lupft sich zum 700. Karriere-Tor, FC Barcelona aber nur 2:2 gegen Atletico

Lionel Messi FC Barcelona Atlético Madrid 700. Tor
Lionel Messi bejubelt gegen Atlético Madrid (2:2) das 700. Tor seiner Profilaufbahn. Foto: Imago Images / Cordon Press / Miguelez Sports

Der Elfmeter als Kunstform! Lionel Messi (33) vom FC Barcelona hat gegen Atlético Madrid (2:2) mit einem Lupfer vom Elfmeterpunkt sein 700. Karriere-Tor markiert. Das war allerdings der einzige Lichtblick für „Barca“ im Spitzenspiel gegen „Atléti“.

Die Gastgeber büßten vor dem Abschluss des 33. Spieltags wichtige Punkte ein. Real Madrid kann am Donnerstag mit einem Heimerfolg gegen UD Levante die Tabellenführung auf 4 Punkte Vorsprung ausbauen.

Bei Barcelona war die Anspannung nach dem Streit zwischen Trainer Quique Setien und Superstar Lionel Messi spürbar. Dazu war zunächst „Täglich Griezmann“ das Motto. Die Gastgeber starteten ohne den zuletzt formschwachen Weltmeister Antoine Griezmann, dem Setien bis zur Einwechslung in der 90. Minute die kalte Schulter zeigte.

Die kuriose Führung folgte in der 12. Minute. Diego Costa hatte sich bei einer Ecke in den eigenen Strafraum verirrt und nach Ecke von Messi von rechts lenkte der Atlético-Stürmer den Ball ins eigene Tor – das 1:0 für den FC Barcelona und nicht einmal verhaltener Jubel von Trainer Quique Setien.

Das 1:0 hielt allerdings nur 7 Minuten. Ex-Bundesligaprofi Arturo Vidal (Bayern München und Bayer 04 Leverkusen) leistete sich gegen Yannick Carrasco ein elfmeterreifes Foul und es gab Strafstoß für die Gäste aus Madrid. Diego Costa scheiterte erst an Marc-André ter Stegen – doch der deutsche Nationalspieler hatte sich zu früh bewegt und der Elfmeter wurde nach VAR-Entscheid wiederholt! Der „Barca“-Keeper sah dafür sogar Gelb. Saúl Niguez nutzte die 2. Chance und glich vom Punkt zum 1:1 aus (19.). So blieb es auch bis zur Pause, Barcelona agierte farb- und ideenlos und passte sich der Trostlosigkeit im leeren, riesigen Estadio Camp Nou an. Bestes Beispiel: Für Stürmerstar Luis Suárez (33) galt: „Hat an diesem Spiel teilgenommen.“

Nach der Pause gab es erneut Elfmeter, dieses Mal für „Barca“. Nelson Semedo wurde von Felipe gefoult. Lionel Messi trat an und verwandelte mit einem Lupf-Elfmeter Marke Antonin Panenka – der Tscheche hatte auf diese Weise sein Team 1976 gegen Deutschland zum EM-Titel gechippt – zu seinem 700. Karriere-Tor (50.). Ein historischer Moment vor leeren Rängen…

Das Ende vom Elfmeterschießen in Barcelona war es allerdings noch nicht. Saul Niguez nutzte den nächsten Strafstoß (62.) – Semedo an Carrasco – für den Tabellendritten Atlético zum 2:2-Endstand. Marc-André ter Stegen zwar noch dran, aber der Ball trudelte, da zu platziert geschossen, ins Netz.

Barcelonas Sergio Busquets nach dem Spiel mit leichter Resignation bei La Liga TV: „Mathematisch bleibt die Möglichkeit bestehen, aber die Chance, Meister zu werden, wird natürlich immer geringer. Wir haben nach dem Wiederbeginn nach Corona nicht alles richtig gemacht und die Situation hat sich für uns verschlechtert.“

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