Champions League: Eingedost! Tuchels PSG siegt klar gegen Leipzig


Paris und Tuchel erstmals im Champions-League-Finale – Klares 3:0 gegen RB Leipzig!

Und schon wieder ein deutscher Trainer im Finale! Thomas Tuchel (47) kann am Sonntag seine Laufbahn als Coach krönen. Der ehemalige Chefcoach von Mainz 05 und Borussia Dortmund hat es seinem Vorgänger Jürgen Klopp (53) (2013, 2018, 2019) nachgemacht. Tuchel steht mit Paris St.-Germain erstmals im Champions-League-Finale. PSG setzte sich am Dienstag in Lissabon im Halbfinale mit 3:0 (2:0) gegen RB Leipzig durch. Für Leipzig ging die größte Erfolgsstory der Vereinsgeschichte zu Ende.

Die Leipziger, die mit Julian Nagelsmann (33) den jüngsten Trainer ever in einem Champions-League-Halbfinale stellten, gerieten nach 13 Minuten in Rückstand. Eine Freistoßflanke von Angel dí Maria köpfte der aufgerückte Marquinhos aus 5 Metern ein – 1:0 für PSG. „Keine gute Kommunikation in der Szene mit Klostermann und Poulsen“, ärgerte sich auch Weltmeister Per Mertesacker bei DAZN über diesen Treffer.

Leipzig zeigte sich von diesem Rückstand zunächst unbeeindruckt. Yussuf Poulsen vergab nach Hereingabe von rechts durch Konrad Laimer (24.) den Ausgleich. Dennoch war RBL vor der Pause schon so gut wie draußen, weil man in der 42. Minute erneut mangelhaft verteidigte. Dí Maria kam frei vor Peter Gulacsi zum Schuss und ließ sich das 2:0 nicht mehr nehmen. Nach Zuspiel von Neymar konnte der Argentinier den Ball sogar noch in aller Ruhe einnehmen. Gulasci hatte zuvor einen Abstoß direkt zum Gegner geschlagen – haarig! Das aber passte zu den vielen, kleinen Fehlern der Leipziger, die sich in der Summe entscheidend auswirkten!

Diese Pausenführung war für Paris in Ordnung. Die Mannschaft von Thomas Tuchel trat extrem ballsicher und selbstbewusst auf. Superstars wie Neymar, Dí Maria oder Kylian Mbappé zeigten eine Lust am Spiel, die man von diesem Team in der Champions League nicht immer gesehen hatte. RBL-Geschäftsführer Oliver Mintzlaff in der Halbzeit-Analyse bei DAZN bereits entschuldigend: „Das ist nicht das, was wir abliefern wollten. Wir haben gesehen wie es ist, gegen eine Weltklasse-Mannschaft spielt.“

Besser wurde es aber für RB nicht mehr. Ein nach Offensivfoul riechender, aber vom Video-Schiedsrichter nicht so gewerteter Treffer von Ex-Bayernprofi Juan Bernat (56.) per Kopf brachte das 3:0 für Paris, wieder mit Dí Maria als Vorlagengeber.

Paris ist nach Olympique Marseille (1993) und der AS Monaco (2004) erst die 3. Mannschaft aus Frankreich in einem Champions-League-Finale. „Wir haben Leipzig von der ersten Minute an aufgefressen“, erklärte Matchwinner Angel dí Maria nach dem Spiel bei uefa.com, „wir sind hier, um mit dem Klub Geschichte zu schreiben und müssen so weiterspielen wie heute, um unseren Traum wahr zu machen.“

Paris St. Germain RB Leipzig 3:0 Neymar Angel di Maria
Angel dí Maria (l.) und Neymar von Paris St.-Germain spielen das Champions-League-Finale. Foto: Imago Images / Poolfoto.

Top-News 2: Transfers – Lucas Alario bittet Bayer Leverkusen um die Freigabe

Lucas Alário Bayer Leverkusen
Lucas Alário war bis 2019 der teuerste Einkauf in der Geschichte von Bayer 04 Leverkusen. Foto: Imago Images / Jan Huebner.

„Aus“ für den Ex-Rekord-Einkauf? Lucas Alario war bis zur Ankunft von Kerem Demirbay im Sommer 2019 teuerster Zugang in der Vereinsgeschichte von Bayer Leverkusen. Jetzt hat der Argentinier offenbar um einen Wechsel ersucht.

Der 27-jährige Mittelstürmer kokettiert in argentinischen Medien bereits offen mit einem Abschied vom Rhein. „Wir sind ein wenig verärgert“, sagte Alarios Berater Pedro Aldave in der Sendung ¿Cómo te va? des argentinischen Senders Radio Colonia, „weil er in Leverkusen einige wichtige Tore erzielt hat, aber sie haben ihn in den Schlüsselspielen nicht gebracht.“

Alario stand in der Bundesliga-Rückrunde nur 4-mal in der Startelf des Bosz-Dienstes und in den Europa-League-Spielen vor und nach Corona nur 5 Minuten auf dem Platz. 5 Minuten gegen Inter Mailand (1:2) konnten am vergangenen Dienstag das Viertelfinal-„Aus“ für die Werkself nicht verhindern. Zufrieden klangen auch die übrigen Aussagen von Aldave bei Radio Colonia nicht: „Wir werden versuchen, ihn rauszuholen und uns nach einem Team umsehen, das seinen Fähigkeiten entspricht.“

Bis Juni 2022 steht Alario noch in Leverkusen unter Vertrag. „Der Verein mag Alario“, räumte Alsave ein, „weil man weiß, wie er arbeitet. Aber es ist nicht gut, einen Ferrari nur im Lager zu haben.“ Wie ein echter Ferrari-Fahrbericht lesen sich nicht wirklich: In Wettbewerb übergreifend 98 Spielen für die Bayer-Elf lieferte der Angreifer 48 Tor-Beteiligungen (36 Treffer), davon entfallen 25 Treffer auf 74 Spiele in der Fußball-Bundesliga.

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Top-News 3: Corona-Pandemie stoppt Saison-Auftakt in Frankreichs Ligue 1

Mbappé, Paris SG
Tränen bei Kylian Mbappé von Paris SG. Foto: imago images / Xinhua

Am Freitag hätte es eigentlich soweit sein sollen: Olympique Marseille gegen AS St. Etienne, 2 große Klubs des französischen Fußballs, im Auftaktspiel der Ligue-1-Saison 2020/2021. Daraus wird nichts. 4 neue Corona-Infektionen haben die Partie zur Absage gebracht.

Keine guten Nachrichten aus Frankreich, wo im Pokalfinale Ende Juli schon wieder mit Zuschauern gespielt wurde (Ligalive.net berichtete). Das Eröffnungsspiel zwischen „OM“ und ASSE wird aufgrund neuer Corona-Fälle nicht vor dem 16. September 2020 über die Bühne gehen.

Das berichtet BBC Sport am Dienstag. Jordan Amavi und 3 weitere Spieler von Olympique Marseille waren in der vergangenen Woche positiv auf COVID-19 getestet worden. Ein Freundschaftsspiel gegen Bundesliga-Aufsteiger VfB Stuttgart war bereits abgesagt worden.

In Frankreich hatte die Ausbreitung der Corona-Pandemie schon für den vorzeitigen Abbruch der Ligue-1-Saison 2019/2020 gesorgt. Nachdem die Spielzeit gecancelled worden war, schlossen Marseille als Vizemeister und ASSE als 17. der Tabelle und unmittelbar vor den Abstiegsplätzen ab.

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