FC Bayern: Klublegende rät von Sané-Transfer ab – „Aus“ für Ex-BVB-Star


Bundesliga: Ein „Non“ von Bayern-Legende Sagnol für den Sané-Transfer

Leroy Sané (24) bleibt weiterhin die bestimmende Personalie beim FC Bayern München. Eine Einigung mit dem Linksaußen von Manchester City ist noch nicht in Sicht. Bayern-Legende Willy Sagnol rät von einem Transfer ab.

Sagnol, 2017 auch für ein Spiel Bayern-Interimscoach, glaubt nicht, dass Sané vom Charakter her nach München passt. Der Nationalspieler ist seit seiner Kreuzbandverletzung im August 2019 nicht mehr im Einsatz gewesen und wird voraussichtlich erst beim Re-Start der Premier League in etwas mehr als 2 Wochen wieder auflaufen.

Gegenüber dem französischen Radio-Sender RMC erklärte der Champions-League-Sieger von 2001 seine Bedenken. Sané sei von der Form her zu inkonstant und lebe zu introvertiert, sagte der französische Vize-Weltmeister von 2006.

Sagnol sieht klar: „Er passt überhaupt nicht zu diesem Klub“. Der Europameister von 2000 verwies bei dieser doch überraschenden Kritik darauf, dass Sané auch bei Manchester City schon einige Probleme gehabt habe – und auch in der deutschen Fußball-Nationalmannschaft.

Zur Erinnerung. Joachim Löw hatte den ehemaligen Schalker 2018 nicht in den WM-Kader genommen und diese Entscheidung mit mangelnder Einstellung begründet. Für die Verpflichtung von Leroy Sané von Manchester City stehen für den FC Bayern München bis zu 80 Millionen Euro im Raum.

Leroy Sané, aktuell noch bei Manchester City. Foto: imago images / ZUMA Press

Top-News 2: „Aus“ für Ex-BVB-Star Nuri Sahin in Bremen

Nuri Sahin Werder Bremen
Nuri Sahin am 8. April 2020 auf dem Weg zum Training von Werder Bremen. Foto: Imago Images / Nordphoto
Nuri Sahin (31) wird nicht mehr für den SV Werder Bremen spielen. Der frühere Star von Borussia Dortmund, Schlüsselspieler auf dem Weg zur Deutschen Meisterschaft 2011, wird nach einer Hüftverletzung bis Saisonende ausfallen. Zudem endet Sahins Kontrakt bei den Hanseaten mit dem 30 Juni 2020.

Dass die Bremer, die am Mittwoch im Nachholspiel gegen Eintracht Frankfurt eine weiteren Schritt aus dem Tabellenkeller machen können, Sahin über das Vertrags- und Saisonende hinaus halten, ist unwahrscheinlich. Auch, wenn Werder-Sportchef Frank Baumann „nichts ausschließen“ will, die Zahlen sprechen gegen den Mittelfeldspieler.

Seit Anfang Februar 2020 (1:2 in Augsburg) hat Nuri Sahin nicht mehr gespielt, insgesamt kommt er nur auf 16 Saison-Einsätze bei 3 Assists.

Nuri Sahin löste mit seinem Debüt für Borussia Dortmund am 6. August 2005 beim 2:2 in Wolfsburg den Frankfurter Torhüter Jürgen „Fuzzi“ Friedl mit 16 Jahren und 222 Tagen als jüngster Bundesliga-Spieler aller Zeiten ab. Diesen Rekord hält Sahin – neben der Bestmarke als jüngster Torschütze aller Zeiten – seit nunmehr 15 Jahren. Er kam am letzten Tag der Sommer-Transferperiode 2018 von Borussia Dortmund zu Werder, da der neue BVB-Coach Lucien Favre nicht mit mehr mit ihm plante.

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Top-News 3: Klassestürmer der ersten Stunde – „Hoffe“-Idol Chinedu Obasi plant Comeback

Chinedu Obasi 1899 Hoffenheim 2008/2009
Chinedu Obasi und 1899 Hoffenheim, hier beim 4:1-Triumph gegen den Karlsruher SC am 1. November 2008, rockten in der Hinrunde 2008/2009 die Bundesliga. Foto: Imago Images / Sven Simon

1899 Hoffenheim stürmte 2008 als Aufsteiger mit 35 Punkten aus 17 Spielen furios zur „Herbstmeisterschaft“ in der Fußball-Bundesliga. Chinedu Obasi steuerte in dieser Hinspiel-Serie 6 der 42 Treffer der Mannschaft aus dem Kraichgau bei.

Gemeinsam mit dem Bosnier Vedad Ibisevic, der mit 18 Toren in der Hinrunde sogar Rekord-Bomber Gerd Müller („Wenn er so weitermacht, dann schafft er auch die 40-Tore-Marke“) Respekt abnötigte, und dem Senegalesen Demba Ba verzauberte der Nigerianer die Liga. Erinnerungen an den unglaublichen Titelgewinn von Aufsteiger 1. FC Kaiserslautern (1998) wurden wach. „Sensationell, wahnsinnig, einfach nur Wunder-Ba, was uns der Aufsteiger um Ibisevic, Obasi & Co bisher gezeigt hat“, jubelte der Autor Dennis Ebbecke im Sonderheft Das Wunder von Hoffenheim geht weiter (Januar 2009). Am Saisonende verpasste der Neuling zwar das internationale Geschäft, dennoch standen bei Obasi 10 Tor-Beteiligungen (6 Treffer) in 24 Spielen auf der Haben-Seite.

Bis zu seinem Wechsel zum FC Schalke 04 im Januar 2012 erzielte Obasi in Wettbewerb übergreifend 102 Spielen 27 Tor für 1899 Hoffenheim. 4 Mio. Euro Ablöse zahlte Schalke damals für den Mittelstürmer, der nach seinem Abschied aus der Bundesliga (2015) zwischendurch vereinslos war. Letzte Station von Obasi war im Januar 2020 AIK Solna in Stockholm.

Nun will es der inzwischen 34 Jahre alte Angreifer offenbar noch einmal wissen. Obasi, von den „Sportfreunden Stiller“ einst sogar besungen, plant ein Comeback, wie er der BILD-Zeitung verriet. Es sei für ihn ein Traum, noch einmal für die TSG zu spielen, sagte Obasi dem Boulevardblatt. Seit März 2020 hält sich Chinedu Obasi im Trainingszentrum von 1899 Hoffenheim in Zuzenhausen fit. Er habe sich in Hoffenheim immer wohl gefühlt, betonte der Nigerianer, erst die Verpflichtung von Ex-St.-Pauli-Coach Holger Stanislawski, der nicht zu 1899 Hoffenheim passte, habe seinen Abschied beschleunigt. Auf Schalke blieb Obasi weit hinter den Erwartungen zurück. In 35 Bundesliga-Spielen erzielte er für den Revierklub nur 4 Tore.

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